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IWF fordert Sozialabbau zur Beruhigung der Märkte
Die IWF hat einen Bericht veröffentlicht, der den Anhängern einer sozialen Politik keine Hoffnung macht, in dem gefordert wird, dass die sogenannten “Sparmaßnahmen” gegen die Bevölkerung weiter gehen, während die Regierungen die Banken weiter mit Milliarden subventionieren sollen, damit diese in ihrem Überleben gesichtert werde. So die beiden zentralen Aussagen des Papiers, dass derInternationale Währungsfonds (IWF) in der vergangenen Woche veröffentliche hat.
Während der Pressekonferenzt stellt der IWF-Chefökonom Olivier Blanchard klar, dass die Sparmaßnahmen für weiteren Druck der Finanzmärkte sorgen würde und somit noch schärfere Angriffe auf die maroden Staaten zu erwarten seien. Er sagte, die Finanzpolitik werde dadurch komplizierter, „dass die Märkte scheinbar etwas schizophren sind. Sie fordern Haushaltskonsolidierung, aber reagieren verschnupft, wenn die Konsolidierung zu niedrigerem Wachstum führt.“
Die Märkte und das Marktverständnis Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Empörten
Solche starken Zensuren kennt man eigentlich nur aus China, Weißrussland und der Türkei. Nun zeichnet sich ein ähnliches Bild in Spanien ab.
Keine Perspektive
45% Arbeitslosigkeit bei den 18- 25 Jährigen – und es handelt sich nicht hauptsächlich um ungebildet sozial schwache Menschen. Oft haben die jungen Erwachsenen studiert, sprechen 3-4 Fremdsprachen, finden aber einfach keinen Arbeitsplatz – höchstens eine Praktikumsstelle die eine Vergütung mit sich bringt, die nicht annähernd ausreicht um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Auch machen die Sparmaßnahmen, die Spanien von der EU aufgesetzt bekommen hat, Arbeitsförderungen und soziale Hilfen unmöglich. Es wird zwar ein Wirtschaftswachstum von über einem Prozent erwartet, es geht wieder aufwärts. Ausreichen wird das schmale Wachstum allerdings nicht, um aus der wirtschaftlichen Misere wieder herauszukommen. Es gilt nicht als unwahrscheinlich, dass Spanien nach Griechenland, Irland und Portugal zum Euro-Rettungsfall wird. Ersteinmal muss der Kopf aus der Schlinge gezogen werden, um dannach nach Alternativen suchen zukönnen. Diesen Beitrag weiterlesen »


