Artikel-Schlagworte: „sarkozy“

Contraband – contra Rüstungsindustrie, pro Ghandi, Martin Luther King und Che Guevara.

Talion 2

Talion 2

In wenigen Wochen erscheint Talion 2, das neue Album von Fard und Snaga, mit ihrem neuen Song “Contraband” haben sie einen Song veröffentlicht, der die Wut der Unterschichten auf das herrschende System ausdrückt. “Contra Nethanyahu, Contra Bush, Blair, Sarkozy, contra Korruption, contra Rüstungsindustrie, pro Ghandi, Martin Luther King und Che Guevara. Sie liebe Revoluzzer doch fürchten sie die Intifada. Contra blaues Blut, blaues Licht, contra JVA, contra Konsum, Habgier, Hunger in Afrika” rappt Fard in dem Song und zeigt deutlich gegen wen sich die Wut richtet.
Die Kritik am Kapitalismus und der Ausbeutung bleibt abstrakt und auf Personen und einige Länder fixiert, der Song zeigt aber, dass der HipHop auch abseits der klassischen Linken wieder zurück kommt zur Gesellschafts- und Kapitalismuskritik.
Auch die Kommentare unter dem Video zeugen von der Wut und der Erkenntnis, dass nicht weiter nach unten getreten werden darf, während die Eliten bewundert werden. So schreibt ein User auf Youtube: “Nach unten nachsichtig, auch wenn der Nachbar ein verjunkter Assi ist, aber dafür nach oben mit doppelt soviel Hass treten, weil man genau weiß, dort kommt die Perspektivlosigkeit aller verfickten Nachbarn her.”

Problematisch an dem Song ist allerdings, dass Snaga in seinem Part sich gegen sogenannte Volksverräter richtet und die Todesstrafe gutheißt, von der sich Fard in vorherigen Songs zum Regime im Iran deutlich distanziert hat.

Wird es in Deutschland Zeit für eine neue Republik?

"Wir wollen die 6. Republik"

“Wir wollen die 6. Republik”

In Frankreich  fordert die »Front de Gauche« die 6. Republik und stellt sich gegen die von Hollande ausgesprochenen Lobeshymnen zur Agenda 2010 der SPD. Gibt man in der Google News-Suche „Sechste Republik“ und „Frankreich“ ein, würde man davon ausgehen, dass unterschiedliche Medien die Forderungen der »Front de Gauche« aufgegriffen und publiziert hätten. Doch, der einzige Artikel den die Suche findet, ist ein Freiheitsliebe Artikel vom 7.Mai.

Hätte es nicht den schrecklichen Todesfall eines jungen Antifaschisten in Frankreich gegeben, wäre die Google-Suche wohl nur mit Wirtschaftsthemen, Neoliberalen Reformen und Beiträgen wie „Darum lieben wir dich, Frankreich“ gespickt.

 

Die sechste Republik

Die sechste Republik ist ein Reformmodell der Verfassung Frankreichs. Die Idee wurde 2001 vom Sozialisten Arnaud Montebourg ins Leben gerufen.  Im Mittelpunkt der Reform stehen die Schwächung der Position des Präsidenten und eine Stärkung des Parlaments, also eine Entwicklung vom semipräsidentiellen System hin zu einer parlamentarischen Demokratie.

Bereits am 05. Mai diesen Jahres rief die »Front de Gauche« zu einer Landesweiten Demonstration gegen die Austeritätspolitik und für eine 6. Republik auf. Dem Aufruf folgten tausende frankreich1Menschen in ganz Frankreich. Und wie in Deutschland, gingen am 1. Juni auch die Menschen Frankreichs auf die Straße. Sie Demonstrierten gegen den Kapitalismus, eine neue Republik und für das Ende der der Troika Spardiktate gegenüber jedem Land. Jean-Luc Mélenchon, der Mitbegründer der französischen Linkspartei, marschierte am 1. Juni mit fast 10.000 weiteren Demonstranten in Toulouse gegen die Anhaltenden wirtschaftlichen Probleme Frankreichs.

Die Menschen fordern eine neue Republik, weil es zwischen der Politik eines Sarkozy und nun von Hollande nur marginale Unterschiede gibt. Sie wollen die Augenwischerei nicht länger hinnehmen: Es soll eine echte Alternative geben.

 

 

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Hollande knöpft sich die Reichen vor!

Auch Frankreich wird immer öfters in den Medien erwähnt. Die französische Wirtschaft ist arg gebeutelt, der Anteil des verarbeitenden Sektors sinkt, die Haushaltsschulden steigen und nun soll Frankreich auch noch ins Visier der Finanzmärkte genommen werden.

“Was wir in den kommenden Wochen und Monaten in Frankreich machen, wird auch für Europa entscheidend sein”, warnt Laurence Parisot, die Chefin des französischen Arbeitgeberverbandes Medef. Und sie hat recht. Man mag wohl gar nicht wissen, wie hoch es hinter den verschlossenen Türen bei diversen EU-Gipfeln her geht. Hoffnungsvoll wurde dasGroßprojekt namens Euro begonnen, schloss immer mehr Ländern in den Kreis des Euros ein und proklamierte dabei immer wieder, dass Europa zusammenwachse. Nun scheint das, was über die Jahre hinweg zusammenwuchs sich sang- und klanglos aufzulösen.

Hollande macht es richtig

Kaum im Amt, da hat der neue französische Premier nun schon seine ersten Coups im Visier. Steuern rauf und weg mit den Sarkozy-Geschenkchen. Frankreich braucht höhere Einnahmen, um das Haushaltsloch zu stopfen. Nun soll das horrende Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf  4,5 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt gesenkt werden. Dieses Ziel soll aber nicht über Einsparungen geschehen, sondern fast ausschließlich mithilfe von Steuererhöhungen.

Als aller erstes sollen die Geschenke, die unter Ex-Präsident Nicolas Sarkozy beschlossen wurden, in die Vergessenheit verbannt werden. So sollen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern künftig wieder Steuern und Sozialabgaben auf Überstunden zahlen. Gleichzeitig sollen die Erbschaftssteuer erhöht und die Finanztransaktionssteuer auf 0,2 Prozent verdoppelt werden. Ausgeschüttete Dividenden werden mit einer Diesen Beitrag weiterlesen »

Konservative und Rechtsextreme werden in Frankreich zusammenarbeiten

Logo der Front National

Am 10. und 17. Juli wird in Frankreich gewählt und die französische Rechte befindet sich in Aufruhr. Die rechtsextreme, antimuslimische und europafeindliche Front National hat bei den vergangenen Präsidentschaftswahlen deutlich an Stimmen gewonnen, Sarkozy  hat die Wahlen verloren und seine konservative Partei, UMP, sucht nach Möglichkeiten um die Parlamentswahlen zu gewinnen.

In Frankreich gilt das Mehrheitswahlrecht, das anders als beim Verhältniswahlrecht kleinen Parteien ohne ein Bündnis mit einer größeren Partei kaum Chancen auf Vertretung im Parlament gibt. Erreicht ein Kandidat in der ersten Runde mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen, so zieht er ins Parlament ein und muss sich nicht der Stichwahl stellen. In den Wahlkreisen, in denen kein KandidatIn 50% holen konnte, findet eine Stichwahl zwischen all jenen KandidatInnen, die mindestens 12,5 Prozent der Stimmen erhalten hatten. Zum Sieg reicht dann die relative Mehrheit. Parteien können verabreden, wer in der Stichwahl antritt.

Bündnis der Rechten sorgt für Aufruhr

In den vergangenen Jahren gab es meist Bündnisse zwischen der UMP und den Parteien des Zentrums sowie den christlichen Parteien und Bündnisse und Absprachen der Sozialdemokraten (Sozialistische Partei) mit der Kommunistischen Partei. In diesem Jahr könnte die Situation anders aussehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mit sozialistischem Programm zum Liebling der Menschen

Melenchon in Umfragen

In den deutschen Medien wird nur über drei KandidatInnen im französischen Wahlkampf geredet. Zum einen über den aktuellen Präsidenten, Nicolas Sarkozy, der mit rechtsaußen Positionen versucht der rechtsextremen Front National und ihrer Spitzenfrau, Marie Le Pen, Wähler abzuwerben. Aufmerksamkeit erhält neben diesen beiden auch der Kandidat der französischen Sozialisten (Sozialdemokraten), Francois Hollande, der versucht die Arbeiter anzusprechen, wenig Aufmerksamkeit erhält dagegen der Kandidat der Linksfront, Melenchon, der in Umfragen immer deutlicher aufholt.

Melenchon steht für einen klaren sozialistischen Kurs und macht damit allen Menschen in Frankreich Hoffnung, die sich enttäuscht zeigen von den Lösungen, die innerhalb der Grenzen des Systems stattfinden.

Sozialismus und Klassenkampf Diesen Beitrag weiterlesen »

Auf die rechte Tour mit Sarkozy

Sarkozy - Bildquelle:http://www.flickr.com/photos/busy-pochi/5503853314/sizes/m/in/photostream/

Nicolas Sarkozy wollte sich als Macher darstellen, als jemand der handelt statt zu reden, so zumindest der eigentliche Plan. Da die Franzosen ihm diese Rolle aber nicht abnehmen, versucht er ein weltweit bekanntes Rezept, er nutzt rassistische Thesen zum Stimmen fang. Statt Wirtschaftskrise, Eurorettung und Arbeitsplatz aufbauen stehen nun Sozialchauvinismus und Rechtspopulismus auf dem Plan.

Bis vor wenigen Tagen äußerte sich der französische Präsident nicht zu einer möglichen Wiederwahl, seit Mittwoch ist es nun offiziell, Sarkozy wird wieder kandidieren. Bis zuletzt wollte Sarkozy den Zeitpunkt seines Eintritts in die Wahlkampfarena bis Anfang März hinausschieben. So hoffte er, dass die Franzosen sich an seinem sozialistischen Gegner satt sehen würden.

Tour de France zum Präsidentenpalast Diesen Beitrag weiterlesen »

Henryk M. Broder ist der Flop des Jahres!

Die Wahl zum Flop des Jahres 2011 ist entschieden, gewonnen hat der rechte Publizist Henryk M. Broder, der von einem Nutzer vorgeschlagen wurde. Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu diesem wichtigen Preis, der eindeutig zeigt, dass die Richtung, die Broder eingeschlagen hat, von den Lesern unseres Blogs nicht gewünscht ist.

Seine Rede in Aachen hat sicher dazu beigetragen, dass er von  unseren Lesern gewählt wurde. Auf dem zweiten Platz und nur wenige Prozentpunkte hinter Henryk M. Broder liegt unser geschätzter Freiherr aus Bayern, Guttenberg.

Wir hoffen, dass ihr Spaß an der Wahl hattet und mit dem Sieger einverstanden seit.

Flop des Jahres – Ihr habt die Wahl

Ihr konntet für den Flop des Jahres eigene Kandidaten nominieren, neben den drei, die wir vorgeschlagen haben.

Hier sind die KandidatInnen, die bis zum 5. Januar um 16 Uhr gewählt werden können:

Kristina Schröder nominiert für ihren Kampf gegen Links. Ihre unfassbar schlechte Analyse der aktuellen Probleme in Deutschland und ihre einseitige Fokussierung auf den Linksextremismus, lassen sie wählbar werden.

Sarkozy erhält ebenfalls einen Platz auf unserer Liste, da er den Krieg in Libyen vorangetrieben hat und sich so für zehntausende libysche Todesopfer verantworten sollte. Auch sein Einsatz für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit müssen wir ihm negativ auslegen.

König Abdullah von Saudi-Arabien unterdrückt nicht nut weiterhin die Frauen im eigenen Land,sondern hält sich auf für den geborenen Verteidiger der Menschenrechte, während er gleichzeitig dutzende Schiiten ermorden lässt.

Karl Theodor zu Guttenberg nominiert für sein Buch und seinen “Doktortitel”.

Die Macher von PI-News, wegen ihrer Hetze gegen Muslime, Schwule und “Ausländer”.

Henryk M. Broderfür sein Vorgehen gegen den Moderator Jebsen und seine Rede in Aachen.

Westerwelle und die gesamte FDP für deren Parteiprogramm und die Erkennung der spätrömischen Dekadenz bei Arbeitslosen.

“Der Erfinder des Klimawandels” (Wir konnten keine Person finden, bei Fragen an den Kommentator Thantalas wenden)

 

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Die Freiheit zu sagen was man denkt – wird in Frankreich abgebaut!

Wir brauchen nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch den Mut sie zu äußern

“Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird” so sprach Rosa Luxemburg schon vor über 90 Jahren und ihre Worte gelten immernoch.

Im Namen der Gerechtigkeit werden in ganz Europa Gesetze geschaffen, welche nur eine einzige Meinung durchsetzen und die Freiheit der Andersdenken einschränken sollen. Die Einführung des aktuellen Genozid-Gesetzes in Frankreich ist das beste Beispiel für diese Entwicklung.

Genozid eine anerkannte Tatsache Diesen Beitrag weiterlesen »

Nato-Führung und der Angriffskrieg gegen Libyen!

Bild des Ermordeten Gaddafis! Quelle:http://jacobjung.wordpress.com/2011/10/20/zum-tod-von-muammar-al-gaddafi-die-totungskultur-des-westens/

Anlässlich des gewaltsamen Endes der Ära Gaddafi in Libyen erklären Dr. Peter Strutynski und Lühr Henken in einer ersten Stellungnahme:

Der Bundesausschuss Friedensratschlag klagt die NATO an wegen Führung eines Angriffskrieges gegen Libyen. Von Anfang an, so heißt es in einer Erklärung vom Montag, haben Frankreich, Großbritannien und die USA nicht den „Schutz der Bevölkerung“, sondern den Sturz des libyschen Regimes zum Ziel gehabt.

Dies wird durch drei Umstände belegt: Diesen Beitrag weiterlesen »

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