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Der mutige Panther Smith

Was hättest DU gemacht? Nimm Dir die Zeit für 5 Minuten Zeitreise… Wir schreiben das Jahr 1968. In der Welt geht es hoch her.
Die ganze Weltkarte ist überzogen mit Unruhen, Protesten, Konflikten: Auf der ganzen Welt wird gegen den Vietnamkrieg protestiert, die Sowjetunion marschiert in die Tschechoslowakei ein, in Deutschland tobt die Studentenbewegung.

Ein Artikel von Markus Brandl

Vor allem die USA scheinen im Chaos zu versinken. Neben dem verheerenden Vietnamkrieg herrscht in den Staaten ein regelrechter Kampf der Rassen. In öffentlichen Bereichen wie Restaurants, Schulen und dem Straßenverkehr gilt strenge Rassentrennung. Während offene Anfeindungen, Attentate und Lynchmorde gegen Schwarze an der Tagesordnung sind, formiert sich die schwarze Bevölkerung zum Widerstand und gründet neben der friedlichen Bürgerrechtsbewegung die radikale “Black Panther Party”, die zur Selbstbewaffnung und Selbstverteidigung gegen die Übergriffe der Weißen aufruft. Gegen die Benachteiligung und Unterdrückung der Schwarzen in der Gesellschaft können sie aber nichts ausrichten, im Gegenteil: das FBI nennt die Black Panthers die “größte Bedrohung für die nationale Sicherheit des Landes” und geht äußerst gewaltbereit gegen sie vor. Es kommt immer wieder zu gewalttätigen Rassenunruhen in den Großstädten, vor allem als am 4. April 1968 in Martin Luther King die Hauptfigur der schwarzen Bürgerrechtsbewegung ermordet wird und die Ausschreitungen ihren traurigen Höhepunkt mit vielen Toten finden.

Niemand in den USA kann sich zu dieser Zeit den Konflikten entziehen, auch nicht Tommie Smith, damals 24 Jahre alt.

Smith ist ein äußerst talentierter Sprinter, der schon während seiner College-Zeit an der San Jose State University Weltrekorde aufstellt und sich locker für die Olympischen Spiele in Mexiko qualifiziert. Doch sein Antreten in Mexiko liegt Diesen Beitrag weiterlesen »

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