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‹Muslime versus Schwule› – Karriere des konstruierten Gegensatzes.

Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre Muslime versus Schwule

Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre Muslime versus Schwule

Sexualpolitiken und Bilder vom Orient nach dem 11. September 2001. Vortrag und Diskussion mit Koray Yılmaz-Günay im Rahmen der Hirschfeld-Tage 2014.

Die Anschläge vom 11. September 2001 und ihr Nachgang haben Arten und Weisen verändert, wie «Einwander_innen» gesehen und adressiert werden, sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern Europas. «Islam» und «Integration» haben ethnische Attributierungen verdrängt, vor allem nach dem Mord an Theo van Gogh in den Niederlanden rückte eine neue «muslimische» Identität in den Fokus rassistischer Diskurse.

Die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und Homosexuellen wurde zum Schlüssel-Argument in der Konstruktion einer «westlichen» Identität, die sich den Anmaßungen «vormoderner» muslimischer Identitäten und Vorstellungen und Verhaltensweisen widersetzen muss – inklusive feministischer und queerer Aktivist_innen, die sich über das Blaming von «Anderen» Zugang in die «Mitte der Gesellschaft» erhoffen. Der Vortrag spürt der Geschichte, dem Verlauf und den Konsequenzen dieser neuen Allianzen nach.

Referent: Koray Yılmaz-Günay ist Referent für Migration bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Berlin) und Herausgeber des Sammelbandes «Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre ‹Muslime vs. Schwule›. Sexualpolitiken nach dem 11. September 2001».

Diskussion / Vortrag
Mit Koray Yılmaz-Günay.
Donnerstag, 10.04.2014 | 18:30 Uhr

Internationales Zentrum, Duisburg
Flachsmarkt 15
47051 Duisburg

Rechts 2.0: Brennen bald Moscheen und Synagogen in D.? Über Patrioten,Hetzer und Bio-Deutsche

MuselmaneRechtes Gedankengut wird immer präsenter im Web 2.0.  Das Gefährliche dabei ist der pikante Mix aus den Möglichkeiten, die das Web 2.0 mit sich bringt(z.B. schnelle Verbreitung von [Des-]Informationen, Anonymität und gleichzeitig eine neue Art der schnellen Vernetzung) und eine “neuen” Erscheinung von rechtem Gedankengut: Patriotismus.  Bestes Beispiel sind dafür Facebook Auftritte wie “Ich bin Patriot, aber kein Nazi”Zitat Wiki: “Patriotismus wird heute allgemein von Nationalismus und Chauvinismus unterschieden, insofern Patrioten sich mit dem eigenen Land und Volk identifizieren, ohne dieses über andere zu stellen und andere Völker implizit abzuwerten.” Nun stellt sich die Frage: Ist die neue Erscheinung des Patriotismus frei von Chauvinismus und Nationalismus?

Die Seite “Ich bin Patriot, aber kein Nazi” hat mehr als 30.000 Likes. Auf der Seite wurde vor kurzem ein Video “über misslungene Integration in Deutschland” veröffentlicht, welches jetzt schon 10.000 Likes hat und 22.000 mal geteilt wurde. Veröffentlich wurde das Video am Samstag, den 4. Januar 2014 um 01:16 und jetzt in diesem Moment ist es Sonntag, der 5. Januar 2014, ca 22:20. In etwa 45 Stunden wurde dieses Video also 22.000 mal geteilt. Für deutsche, politische Verhältnisse boomt dieses Video.

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Anders als Du glaubst – Ein Theaterstück über Juden, Muslime, Christen und den Riss durch die Welt.

Die Theatergruppe – Berliner Compagnie – kommt  mit ihrem neusten ein Stück über Juden, Christen, Muslime und dem Riss durch die Welt, zum 4. Mal in die Brunsviga.

Ob unter dem Deckmantel der Religion machtpolitische oder wirtschaftliche Interessen ausgetragen werden, ob fanatische Gläubige aufeinander losgehe: Religion hält her für Terroranschläge, Eroberungen, Mord und Totschlag. Das ist die eine Seite. Andererseits: Selbst wenn der Religion nur zugestanden wird, Seufzer der Kreatur zu sein, so ist sie doch auch Protest gegen Ungerechtigkeit, gegen die Aufspaltung der Welt in arm und reich.

Eine fromme Muslima, eine gläubige Christin, ein gottesfürchtiger Jude, ein linker Atheist und ein eingefleischter Skeptiker. Ausgerechnet sie finden sich gemeinsam nach einem tödlichen Anschlag im postmortalen Niemandsland. Ist es die Vorhölle? Ist es der Weg ins Paradies? Natürlich streiten sie, wie auf Erden so im Himmel. Bis sie merken:

Es gibt eine gemeinsame Aufgabe. Und so machen sie sich auf. Mit viele Fantasie und großer Spiellaune nehmen sie die ZuschauerInnen mit auf eine  abenteuerliche Reise.

Eintritt. 11,00 €.    Eine Gruppe ab. 7 Personen.       10,00 €
Erm.    5,00 €.    Eine Gruppe ab  7 Perspnen          4,00 €

In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen e.V.

Ausstellung / Kultur
29.09.2013 | 19:00 Uhr
Kulturzentrum Brunsviga, Braunschweig
Mit Mit der Theatergruppe – Berliner Compagnie

Pro NRW stellt Muslime als Vergewaltiger und Mörder dar

Screenshot

Die antimuslimische Kleinstpartei Pro NRW, die sich selber gerne als Bürgerbewegung bezeichnet, um sich von den restlichen Parteien abzuheben, ist ab nächster Woche auf Wahlkampftour. Das Niveau der Wahlkampftour zeichnet sich schon an den Beiträgen der rechten Partei auf Facebook ab, dort hat die Partei ein Bild veröffentlicht auf dem neben einer rothaarigen Frau der Spruch “Ich bin nicht bereit mich von Muslimen vergewaltigen und töten zu lassen, nur um zu zeigen, wie tolerant ich bin.” Das Bild stellt Muslime als MörderInnen dar und behauptet, dass die Folge von Toleranz eine Ausbreitung von Mord und Vergewaltigung sei.

In übelster Weise instrumentalisiert das Bild dabei die Gewalt gegen Frauen um sich als Ordnungspartei darzustellen, dass es Pro NRW nicht um eine emanzipatorische Politik geht, sondern um das ausspielen von gesellschaftlich Benachteiligten gegeneinander wird mit diesem Plakat deutlich. Wir bitten euch das Bild ( https://www.facebook.com/photo.php?fbid=608734822480494&set=a.568382796515697.1073741828.114487408571907&type=1&theater) zu melden und gegen die widerliche Hetze auf Facebook vorzugehen.

Wendet euch auch an die Presse und probiert weitere Organe darauf aufmerksam zu machen, in dem ihr ihnen diesen Link schickt und einen kurzen Text.

Den Westen (WAZ, NRZ) erreicht ihr hier .

Den Tagesspiegel über diese beiden Emails: redaktion@tagesspiegel.de leserbriefe@tagesspiegel.de

Die Frankfurter Rundschau über dieses Kontaktformular.

Die TAZ ebenfalls über das Kontaktformular.

 

„Deutschland gegen Multi-Kulti“ fordert Völkermord an Muslimen

Ein Screenshot des Aufrufs zum Völkermord!

Ein Screenshot des Aufrufs zum Völkermord!

Die Facebookseite „Deutschland gegen Multi-Kulti“ ist ein rassistisches „Facebookphänomen“, die Seite mit mehr 11.000 likes glänzt vor allem mit Rassismus gegen Minderheiten, denen die Machtübernahme Deutschlands vorgeworfen wird. Vor wenigen Wochen viel die Facebookseite mit einem Bild auf, dass die LeserInnen auffordert nicht mehr bei Muslimen zu kaufen, nun hat die Facebookseite ein neues Bild veröffentlicht, dass zum Völkermord gegen Muslime aufruft.

 

Der Text des neuen Bildes ist dabei nochmal eine Stufe heftiger, als der offen rassistische Aufruf nicht bei Muslimen zu kaufen.

„Liebe Muslime,

die Juden hat auch mal eine große Fresse und glaubten, die könnten alles übernehmen, dass Deutschland ohne Juden nicht funktionieren würde. Die haben aus der Vergangenheit gelernt und sich seitdem zurückgehalten. Das nehmen wir wohlwollend zur Kenntnis. Laut Statistischem Bundesamt nähern wir uns der Marke von 6 Millionen Muslimen in Deutschland. Ihr wisst, was das bedeutet,“ heißt es in dem Text, der einen Aufruf zum Völkermord darstellt.

Die Seite hat mit diesem Aufruf wieder einmal gezeigt, dass man mit antimuslimischem Rassismus in Deutschland viel zu Stimmung erhalten kann. Das Bild hat über 290 Likes und wurde mehr als 120 geteilt, ohne, dass Facebook es bisher gelöscht hat. Auch die Tatsache, dass der jüdischen Bevölkerung die Schuld gegeben wird am Holocaust stellt ein Verbrechen dar, welches auf Facebook offen artikuliert wird!

 Lehren und Widerstand!

Das es mehr als 68 Jahre nach dem Holocaust nun wieder Gruppen gibt, die einen neuen Völkermord fordern zeigt, dass die Lehren aus der Geschichte noch nicht bei allen angekommen sind.

Wir rufen euch dazu auf das Bild und die Seite zu melden, gegen antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus vorzugehen und aufzuschreien, wenn in Deutschland zu Gewalt und Völkermorden aufgerufen wird.

Wir bitten außerdem alle LeserInnen eine Strafanzeige lt. § 130 StGB zu stellen, egal ob es Erfolgsaussichten hat oder nicht (Das geht auch online). Die Chancen stehen eigentlich nicht schlecht. Die Anzeige sollte nicht nur gegen die Betreiber der FB-Seite erfolgen, sondern auch gegen die Personen, die das Foto und die Aussage gut finden. Sie machen sich zum Mittaeter, in dem sie diese Volksverhetzung beklatschen und den Aufruf unterstützen.

Wendet euch auch an die Presse und probiert weitere Organe darauf aufmerksam zu machen, in dem ihr ihnen diesen Link schickt und einen kurzen Text.

Den Westen (WAZ, NRZ) erreicht ihr hier .

Den Tagesspiegel über diese beiden Emails: redaktion@tagesspiegel.de leserbriefe@tagesspiegel.de

Die Frankfurter Rundschau über dieses Kontaktformular.

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Euer Freiheitsliebeteam

 

Putin schürt nationalistische Stimmung und fordert ein Kopftuchverbot

Stop Islamophobie

Immer mehr PolitikerInnen scheinen in der Hetze gegen Muslime einen Weg zu gehen, mit dem sie von innenpolitischem Versagen und Wirtschaftskrisen ablenken können. Das neuste Beispiel ist der russische Präsident. Wladimir Putin, dieser hat sich am Donnerstag öffentlich für ein Kopftuchverbot an russischen Schulen ausgesprochen und will zu diesem Zwecke eine einheitliche Schuluniform auf regionaler Ebene einführen.

Die Ankündigung Putins ist die Folge einer langen Kamapagne von russischen Nationalisten und der Kirche gegen die muslimische Minderheit im Land. Rund 20 der 143 Millionen in Russland lebenden Menschen sind muslimischen Glaubens, die meisten von ihnen sind in Rußland geboren.

Anlass und Folge

Den passenden Anlass für Putins Vorstoß bot ein Ereignis in der russischen Region Stawropol. In Stawropol wurde drei Mädchen durch die Schulleitung verboten den Schulunterricht zu besuchen, wenn sie ihr Kopftuch nicht ausziehen, Die Eltern der Mädchen protestierten mit anderen muslimischen Familien gegen diese Form der Diskriminierung ihrer Töchter. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Unschuld der Muslime – Eine muslimische Sicht

Stop Islamophobie

Der Auftakt zu neuen Diskussionsrunden, Talkshowdebatten und globalen Auseinandersetzungen hat wieder einmal begonnen. Worum es geht ist nicht schwer zu erraten. “The Innocence of Muslims”, der “Islamfilm”, der einen perfekten Anlass zum perfekten Debattenthema bietet. Dem Islam.
Es gab ja viele Parteien und viele Aussagen zu diesem Schwachsinn von Film. Von entrüsteten, zutiefst verletzten Muslimen bishin zu wahren Fans dieses Machwerkes, die sowohl den Inhalt als auch die Reaktionen, insbesondere auf Seiten der islamischen Welt, die es bewirkt hat, verherrlichen. Was mich nicht wundert: Das so ein Film überhaupt produziert und veröffentlich wurde. Was mich doch wundert und zudem traurig stimmt: Die Reaktionen der Muslime. Diesen Beitrag weiterlesen »

PI-News-Anhänger wünschen Muslimen den Tod!

PI-News ist eine Webseite auf der sich tausende Menschen rumtummeln, die all das Böse dieser Welt im Islam erkennen wollen, das nicht vorhandene Niveau wird in den diskriminierenden Artikel mal für mal unterboten. Eine neue Diskussion bei PI-News ist aber so menschenfeindlich, dass wir sie euch nicht verschweigen konnten. PI-News-Anhänger wünschen sich den Tod aller Muslime:

 

Verfassungsschutz fördert Ausgrenzung von Muslimen

Terror hat keine Religio

Deutschland hat ein klares Feindbild, zumindest, wenn man den Berichten des deutschen Verfassungsschutz glauben schenkt, das Feindbild heißt “islamismus”, ein äußerst wager Begriff, der von fast allen politischen Akteuren anders verwendet wird. Um herauszufinden wer ein islamistischer Terrorist sein könnte hat der niedersächsische Verfassungsschutz eine Brüschüre mit dem Namen “Radikalisierungsprozesse im Bereich des islamistischen Extremismus und Terrorismus” herausgegeben, in der sich „Radikalisierungsmerkmalen“ finden, mit denen man Islamisten enttarnen kann.

 

Die Broschüre enthält 21 Merkmale und beginnt, wie nicht anders zu erwarten mit dem Punkt „zunehmend strengere Religionsausübung“ und endet mit„veränderte finanzielle Situation“, ein Merkmal, welches wenig nachvollziehbar erscheint . Ein weiterer Punkt ist:„Besuch radikaler Moscheen“ ein Punkt der nachvollziehbar erscheint, der aber auf Grund von nicht näherer Definition des Begriffs radikal scheitert. Inwiefern “Gewichtsverlust durch veränderte Essgewohnheiten” mit einer zunehmenden Radikalisierung als Islamist zusammenhängt, bleibt dagegen mehr als fraglich.

Frage nach der Radikalisierung Diesen Beitrag weiterlesen »

Gaucks Aussage fördert antimuslimische Klischees

Joachim Gauck - Die Alternative? - Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/das-blaue-sofa/6317568507/sizes/m/in/photostream/

Schon ein paar Wochen hatten wir keine Debatte mehr über den Islam und dessen Zugehörigkeit zu Deutschland, dank dem neuen Bundespräsidenten, Gauck, haben wir nun wieder eine neue. Der ehemalige Bundespräsident Wulff sagte, dass der Islam zu Deutschland gehört und stieß damt innerhalb konservativer und rechter Kreise auf viel Widerstand, Gauck hat seine Aussage nun relativiert, zumindest halb.

Wulff sagte in einer viel beachteten Rede:

Zuallererst brauchen wir eine klare Haltung: Ein Verständnis von Deutschland, das Zugehörigkeit nicht auf einen Pass, eine Familiengeschichte oder einen Glauben verengt. Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland. Vor fast 200 Jahren hat es Johann Wolfgang von Goethe in seinem “West-östlichen Divan” zum Ausdruck gebracht:

“Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.”

Mit dieser Äußerung sorgte er für eine Diskussion, in der es mehr um radikale Gruppierung ging, als um Muslime  und den Islam. Seine Aussage verlor dabei nichts an ihrer Bedeutung und ihrer Relevanz, denn Wulff sagte nur, was die meisten Menschen in Deutschland wissen, viele aber nicht wahr haben wollen, der Islam ist ein Teil Deutschlands, wenn die Muslime ein Teil Deutschlands sind!

Gauck macht den Rückzieher? Diesen Beitrag weiterlesen »

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