Artikel-Schlagworte: „menschenrechte“

Alle Menschenrechte für alle Menschen!

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte – zu ihrer Entstehung, Bedeutung und ihrer Umsetzung in der Bundesrepublik. Reihe: Seniorenklub im Karl-Liebknecht-Haus

Es geht um den Sinnzusammenhang, die Unteilbarkeit, Gleichrangigkeit und Allgemeingültigkeit der Menschenrechte. Es geht um Gerechtigkeit und Menschenrechte und ihren historischen und moralisch-ethischen Zusammenhang.
Dazu gehören die Lage der Menschenrechte in der Bundesrepublik nach dem Anschluss der DDR ebenso, wie wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte. Weitere Stichworte in diesem Kontext sind: Agenda 2010 contra Concluding Observations von UNO-Institutionen; bevorstehende UPR-Berichterstattung der Bundesrepublik; die UN-Charta und das Grundgesetz der BRD sowie Menschenrechte der Dritten Generation und die Zukunftsfragen der Menschheit.

Referent: Prof. Dr. sc. phil. Wolfgang Richter
Moderation: Brigitte Semmelmann

Zwei Drittel der Deutschen wollen EU-Zuwanderung begrenzen

800px-Spanish_protests_May_2011_-_Puerta_del_Sol,_Madrid_-_People_of_Europe,_rise_up!Es scheint als habe die Polemik gegen die sogenannte Armutszuwanderung, die hetzerischen Berichte in Talkshows und Zeitungen von verwahrlosten Quartiere, in denen Roma und Sinti aus Bulgarien leben, ihr Ziel nicht verfehlt: In einer aktuellen Umfrage erklärten fast zwei Drittel der Deutschen, sie wünschen sich anhaltende Beschränkungen für die Zuwanderung aus EU-Ländern. Schon vor der aktuellen Diskussion um die Armutszuwanderung gaben über die Hälfte der Deutschen an, keine Roma oder Sinti als Nachbarn haben zu wollen.

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Gewalt mit Gewalt bekämpfen – Die Friedensstrategie Obamas

Barack Obama

Die Lobeshymnen auf ihn verstummten nie, er wurde als neue Hoffnung, als Vertreter der Friedensbewegung, fast schon als neuer Messias bezeichnet, Barack Obama, “der Friedensnobelpreisträger” und US-Präsident. All die Lobeshymnen erscheinen lächerlich, wenn sie heute einer anstimmen würde, denn Obama hat Eingriffe in den Datenschutz durchgesetzt, hat es ermöglicht, das amerikanische Bürger ohne Anklage in Haft kommen und er führt Krieg und lässt weltweit morden.

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der Ziele für die Drohnenangriffe gegen Anhänger von Al-Kaida und anderer Terrorgruppen. Die Frage, wie sehr sich der amerikanische Staatspräsident an geltendes Recht hält, stellt niemand. Am Ende eines mehrstufigen Auswahlprozesses segnete Obama ab, welche Verdächtigen auf die “Todesliste” kommen, berichtete die New York Times am Mittwoch unter Berufung auf ehemalige Berater und Spitzenbeamte.

Friedensnobelpreisträger oder Kriegsfürst Diesen Beitrag weiterlesen »

Manning im Knast gefoltert- Menschenrechte nicht für Whistleblower?

Bradley Manning - Quelle: http://www.bradleymanning.org/

Bradley Manning dürfte den meisten Menschen, die sich für Freiheit einsetzen, ein Begriff sein. Er gilt als der Soldat, der den Machern von Wikileaks wichtige Informationen zu den Verbrechen der amerikanischen Armee zuspielte. Für diese Aufdeckung von Verbrechen soll er nun verurteilt werden, während er aber auf seine Verhandlung wartet muss er Folter ertragen, wie die UN nun bekannt gab.
Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Juan Mendez, hat in einem aktuellen Bericht die Behandlung des mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning im US-Militärgefängnis offiziell verurteilt. Mendez wirft den USA vor, Manning, der monatelang in weitgehender Einzelhaft saß “grausam, unmenschlich und entwürdigend” behandelt zu haben.

Folter und Recht Diesen Beitrag weiterlesen »

Überwachungsstaat – Datenschutz und Freiheit sind vergangen

Leider aktueller den je!

Wir reden so viel über die Überwachung und die Unfreiheit in anderen Ländern, das wir vergessen unsere eigene Freiheit und unser Recht auf Privatsphäre zu verteidigen, dabei ist es bitter nötig. Denn 2010 wurde mehr Daten Bürger als je zuvor überwacht, mehr Emails als in den Jahren davor mitgelesen und mehr Bürger ausspioniert!

Laut zwei Berichten über das geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKG) wurden im Jahr 2010 unglaubliche Verbrechen gegen den Datenschutz begangen. So wurden laut den Berichten 37.292.862 E-Mails und Datenverbindungen überprüft, weil darin angeblich bestimmte Schlagwörter vorkamen.

Damit habe sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffacht. 2009 waren 6,8 Millionen Internet- und sonstige Kommunikationen überprüft worden. Zahlen für das vergangene Jahr gibt es bisher nicht.

Trotz der Überwachung habe es nur in 213 Fällen tatsächlich verwertbare Hinweise für die Geheimdienste gegeben.

Überwachung ohne Erfolg

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), Bundesnachrichtendienst (BND) und Militärischer Abschirmdienst (MAD) dürfen den Datenverkehr durchforsten, um Terroristen, Waffenschieber oder Schleuserbanden aufzuspüren. Aber der Generalverdacht gegen Millionen Haushalte ist unbegründet und nicht zu rechtfertigen. Jeder Mensch, der im Internet an Diskussionen über aktuelle Nachrichten teilnimmt, wird mit Sicherheit nicht an dem Wort “Terrorismus” vorbeikommen. Wenn nun die Verwendung dieses Wort oder andere ähnlicher Wörter verwendet wird, muss man mit Überwachung rechnen. E-Mail- und Datenverkehr wurden nach rund 2.000 Schlagwörtern im Bereich Terrorismus, 13.000 Suchwörtern wegen Proliferation und rund 300 Begriffen im Zusammenhang mit illegaler Schleusung durchsucht.  Welche Methoden verwendet wurden, ist bisher nicht bekannt.

Sicher ist nur, dass damit ein unglaubliches Verbrechen gegen Privatsphäre begangen wurde. Denn die Menschen müssen das Recht haben über Themen zu interessieren, eine Diskussion über islamistischen/nationalistischen oder Staatsterrorismus darf nicht die eigene Überwachung zu Folge haben. Wir müssen uns Fragen in welchem System wir leben, wenn die Verwendung von bestimmten Wörtern in Emails zur Überwachung führt.

Die Bundesregierung fordert überall, dass die Menschen ihre Meinung frei äußern dürfen ohne dabei überwacht zu werden. Es wäre an die Zeit sich mit der Situation im eigenen Land zu beschäftigen, denn auch die Menschen in Deutschland haben ein Recht darauf Emails schreiben zu dürfen ohne Angst vor Überwachung haben zu müssen. Die Warnungen, die von Piraten und Bürgerrechtsorganisationen herausgegeben wurden, scheinen einzutreffen. Es wird Zeit, dass wir ein sofortiges Ende der Überwachung der Bürger fordern und den Kampf für unsere Grundrechte aufnehmen.

 

Keine Haft für Khader Adnan – Ein Appell

Das Internationale Komitee Rotes Kreuz ist eine unabhängige, neutrale Organisation zur Sicherung von humanitärem Schutz und Hilfe für Opfer von Krieg und militärischer Gewalt.“ ICRC-Statut

Khader Adnan 33 Jahre wurde am 17. Dezember 2011 in seinem Haus im besetzten Westjordanland festgenommen. Am 10. Januar 2012 wurde er vor ein Militärgericht gestellt und zu vier Monaten Verwaltungshaft verurteilt. Am 7. Februar bestätigte ein israelischer Militärrichter die Anordnung der viermonatigen Verwaltungshaft, die erfahrungsgemäß ohne Anklage oder Gerichtsverfahren beliebig oft verlängert werden kann.

Am zweiten Tag nach seiner Festnahme trat Khader Adnan in den Hungerstreik. Der Vater zweier Töchter verweigert seit nunmehr 63 Tagen die Nahrungsaufnahme. Ohne die Herstellung seiner Menschenwürde wolle er nicht am Leben bleiben, erklärte er zu Beginn seines Hungerstreiks. Damit begehrt er gegen die Willkür der Inhaftierungen von Palästinenser_innen in den von Israel besetzten Gebieten auf, gegen die inhumanen und grundrechtswidrigen Haftbedingungen sowie insbesondere auch gegen die Verhörmethoden von Palästinensern, die mit den Menschenrechten und internationalen Folterkonvention unvereinbar sind. Mit seinem Leben – andere Mittel des Widerstandes haben Gefangene nicht. Zur Zeit liegt er, nach wie vor als Gefangener gefesselt, in einem israelischen Krankenhaus in Nordisrael. Diesen Beitrag weiterlesen »

Abschieben aber nicht auf Kosten von Vaterstaat!

Demo gegen Abschiebungen - Bildquelle:http://www.linksjugend-solid-nrw.de/1088/deportation

“Es ist ein echtes Problem, dass die Menschen, die verfolgt und bedroht werden, nicht freiwillig in ihre Heimat zurückkehren, daher muss der Staat diese Aufgabe übernehmen. Deutschland, bekanntlich ein armer Staat, hat nicht so viel Geld und kann sicher nicht die Kosten für Abschiebungen tragen” so müssen die Gedanken einiger Bürokraten in Erlangen sein, die einem iranischem Asylsuchenden eine Rechnung über die Kosten seiner Abschiebung schickten.

Ali H. ist 45 Jahre alt und erfüllt so ziemlich alle Forderungen, die die konservativen Parteien an einen Immigranten stellen. Er spricht gut deutsch, ist Christ und hat keine Probleme mit dem Gesetz, abgeschoben wurde er im Jahr 2007 trotzdem.

Asyl erst nach der Folter Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Verteidigung der Menschenrechte ist die Konsequenz des Holocaust!

Mahnmal für die Opfer des Holocaust - Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/philippeamiot/5966433241/sizes/m/in/photostream/ Fotograf:philippeamiot

Am 27 Januar ist der Internationale Holocaust-Gedenktag, auch wir gedachten der Opfer des schlimmsten Verbrechens in der Ge schichte der Menschheit. Die Geschichte darf nie vergessen werden und  unsere Solidarität darf allen gewiss sein, die heute gegen die geistigen Nachfolger der Faschisten kämpfen. Nicht tolerieren können wir aber, wenn deutsche Politiker versuchen, Soldaten im Namen des Holocausts zu stärken!

Am gestrigen Tage gedachten fast alle deutschen Politiker, die der neofaschistischen Parteien ausgenommen, des Holocausts, jeder auf seine eigene Weise. Die dem antideutschen BAK-Shalom nahestehende Linken-Abgeordnete Katharina König fand ihren eigenen Weg der Würdigung. Sie veröffentlichte ein Video der israelischen Luftwaffe, die direkt an den schrecklichen Morden in Gaza beteiligt war.

Katharina König veröffentlichte auf der Webseite ihres Jugendbüros, Haskala, ein Video mit folgendem Text:

“Wir, Piloten der israelischen Luftwaffe, fliegen im Himmel über dem Lager des Schreckens, entstanden aus der Asche von sechs Millionen Opfern, tragen wir ihre stummen Schreie, salutieren ihrem Mut und versprechen, Schild des Jüdischen Volkes und des Staates Israel zu sein.” Diesen Beitrag weiterlesen »

Gaddafi erhält Menschenrechtspreis vom Amnesty International

Der ehemalige libysche Präsident, Mummar al Gaddafi, wurde nach seinem Tod zum Held der Menschenrechte gewählt. Amnesty International begab sich auf die Suche nach dem „Human Rights Hero“ – dem Menschenrechts-Held des Jahres 2011. Zu diesem Zweck wurde auf ihrer Homepage ein Portal errichtet, in dem die Menschen ihren Helden bestimmen konnten.

Der überlegen Führende war: Muammar al-Gaddafi! Er führte mit über Tausend Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten, dem Bahrainer Menschenrechts-Aktivist Nabel Rajab. Wie es ausgerechnet Gaddafi es geschafft hat zum “Held der Menschenrechte” gewählt zu werden, ist ein Rätsel. Tatsache ist aber, dass Amnesty International das Voting vor dem offiziellen Ende von ihrer Homepage war.  In einigen Blogs wird dies auf das starke Ergebnis für Muammer al-Gaddafi zurückgeführt.
Hier ist ein Video mit den Ergebnissen:

Die Wahl Gaddafis und das Abschalten der Wahlseite durch Amnesty International dürfte Gaddafis Märtyrer-Status bei seinen Anhängern stärken.

Israelische Ärzte sollen Folter verschweigen!

Blick auf ein Gefängnis- Bildquelle:http://www.flickr.com/photos/sercasey

Medizinische Fachkräfte in Israel sind angeklagt worden, Verletzungen, die durch Miss- handlung und Folter an Verhafteten durch Sicherheitspersonal – bei Verletzung ihres ethischen Kodex – verursacht wurden, nicht zu dokumentieren und zu berichten. Ein Bericht von zwei israelischen Menschenrechtsorganisationen, das Public Committee against Torture (PCAT) und die Ärzte für Menschenrechte (PHR) behaupten, dass das medizinische Personal auch versäumt, Verdächtigungen über Folter und Misshandlung zu berichten, wenn sie die Verhafteten zu ihren Vernehmungsbeamten zurückbringen und diesen medizinische Information weitergeben.

Der Bericht, ‚Doctoring the Evidence, Abandoning the Victim’ der Ende des Monats veröffentlicht werden soll, gründet sich auf 100 Fälle palästinensischer Gefangener, die seit 2007 vor PCAT gebracht wurden. Er sagt: „Dieser Bericht enthüllt bedeutende Beweise dafür, dass der Verdacht erhoben werden muss: viele Ärzte ignorieren die Klagen ihrer Patienten, sie erlauben den israelischen Vernehmungsbeamten, Folter anzuwenden; billigen die Anwendung von verbotenen Verhörmethoden und Misshandlung hilfloser Verhafteter und vertuschen Informationen und geben dadurch den Folterern totale Immunität.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

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