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Wer ist die Schönste im ganzen Land?
Eigentlich wäre es nicht eine Zeile wert, wenn Frau Klum gerade mal wieder das neue Topmodel sucht, so oberflächlich und hirnlos ist diese ganze Veranstaltung. Doch leider zeigt sich an dem Format, wie sehr gerade junge Frauen unter Druck gesetzt werden, ihr Aussehen den Erwartungen anderer anzupassen. Natürliche Schönheit? Fehlanzeige! Nur wer abnimmt, sich rasiert, blondiert und stylt, egal ob es seinem Typ entspricht oder nicht, kann das Prädikat „schön“ bekommen. Wenn Heidis Mädels den nächsten sadistischen Parcours auf dem Treppchen in vermeintlichen Modelhimmel nehmen, schauen Millionen junge Frauen und Mädchen zu und inhalieren eben jenes Schönheitsideal, das Heidi da im Auftrag großer Kosmetikfirmen vermittelt.
Mit dem Hintern wackeln für die Jury
Es scheint müßig, den hundertsten Blogartikel darüber schreiben zu wollen, darüber, wie verdammt oberflächlich die Klum-Sendung ist. Hinschauen tun trotzdem alle – ein Blick in das Twitter-Universum am Donnerstag-Abend genügt, um zu wissen, dass die halbe
Die rechtspopulistische Lücke!
Sarrazin-Debatte, Eurokrise, steigende Muslimfeindlichkeit! In Deutschland wächst das rechtspopulistische Potenzial.
Doch im Unterschied zu anderen europäischen Ländern konnte die extreme Rechte hierzulande diese Entwicklung bislang noch nicht in Wählerstimmen ummünzen. Warum das so ist, versucht der Referent Alexander Häusler zu beantworten.
Nach dem Referat bleibt viel Zeit zur Diskussion über den Rechtspopulismus und seinen Rassismus als Bindeglied der „Mitte“ der Gesellschaft und dem Neonazismus.
Mitglieder und SympathisantInnen von neofaschistischen Parteien, Organisationen und Zusammenschlüssen, sowie Personen, die uns als TeilnehmerInnen von neofaschistischen Veranstaltungen, Aufmärschen und Aktionen bekannt sind, erhalten keinen Zutritt gm. § 6 Versammlungsgesetz
Alexander Häusler, Fachhochschule Düsseldorf
- FB Sozial. u. Kulturwissenschaften
- Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus
Zum Weiterlesen:
Diskussion / Vortrag
04.03.2013 | 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Raum 3/4 DGB-Haus, Lübeck
Mit Alexander Häusler, Fachhochschule Düsseldorf , Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus
Geschönte Zahlen – es hat uns gefälligst gut zu gehen!

Es geht uns bestens. Zumindest wenn man den Medien und der Politik glauben will. Doch die Zahlen der letzten Monate sind nicht nur geschönt, sie vermitteln ein schiefes Bild, das den Eindruck einer konstant positiven Entwicklung vermitteln will.
Die Presse überschlug sich in den letzten Wochen. Sie titelte „Mehr Beschäftigte als je zuvor“ oder „Nie gab es so viele Erwerbstätige wie heute“. Grund für dieses Frohlocken waren die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Doch die sind kein Grund zum Jubeln, im Gegenteil, wenn man hinter sie blickt, wird das Drama deutlich. Außerdem bedienen sie sich einer perfiden Methodik, denn die Vergleichszahlen sind nicht zufällig aus dem Jahr 2005.
Auf zur Vollbeschäftigung
Erst einmal klingt es gar nicht schlecht, wenn man liest, dass mit 41,5 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2012 rund 416.00 oder etwa 1 Prozent mehr Menschen Arbeit hatten als im Vorjahr. Noch besser wirkt es, wenn man bedenkt, dass von 2005 bis heute ein stetiger Anstieg der Erwerbstätigen gemessen werden konnte. In diesem Zeitraum kam es zu einer Steigerung von 6,8 Prozent bzw. 2,66 Millionen Personen, die Arbeit haben. Allerdings war 2005 das Jahr mit miesen Zahlen, wir hatten die seit Langem höchste Arbeitslosigkeit zu beklagen und mussten mit einem sehr niedrigen Beschäftigungsstand zurechtkommen. Die schlechten Zahlen von damals lassen die von heute also in einem ganz besonders schönen Glanz erstrahlen. Doch die viel entscheidendere Frage lautet: Was heißt eigentlich „Erwerbstätigkeit“? Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Linke wird von den Medien ignoriert
Bei den Bundestagswahlen 2009 holte die Linke fast 12%, seit den Wahlen sind ihre Umfragewerte stetig gefallen, von vielen Linken wird dies auch auf ihre mangelnde Präsenz in den Medien geschoben. Ein Vorwurf, der von MedienmacherInnen meist als Lüge bezeichnet und mit dem Verweis auf Nachrichtenbeiträge ins lächerliche gezogen wurde. Der Vorwurf, so beweist eine Überprüfung durch das Institut für Medienforschung, ist mehr als berechtigt!
Deutlichstes Beispiel für die Ignorierung der Linken durch die Medien, lieferte der Wahlkampf in NRW, bei dem die Linke sowohl von Fernsehsendern, als auch Zeitungen ignoriert wurde. Die geringe Aufmerksamkeit, die die Linke in Nachrichtensendungen erhält, müsste zu einem Umdenken in der Partei führen. Öffentlich-Rechtliche-Sender sollten deutlich dafür kritisiert werden, wenn sie nicht ausgewogen über die Parteien berichten. Zeitungen und Fernsehsendern in Privatbesitz, die die Linke ignorieren, kann wenig Vorwurf gemacht werden, denn die Positionen der Linken dürften den meisten Konzernen, denen die Medien gehören, nicht gefallen. Die Linke könnte statt auf Konzermedien, stärker auf den Aufbau kleinerer unabhängige Medien, wie die Nachdenkseiten, die Junge Welt oder auch eigene Medien wie das “Neue Deutschland” setzen.
Wie verkommen sind unsere Medien?

Wolfgang Lieb
Die meisten Medien in Deutschland sind zwischen Mitte-Links und Mitte-Rechts anzuordnen, eine wirkliche Kritik an der aktuellen Politik, die sich auf eine Perspektive jenseits des Systems erstreckt, wird von den wenigsten geboten.
Einzig Blogs und kleinere Tageszeitungen, wie die Junge Welt, versuchen eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen.
Wolfgang Lieb, neun Jahre Regierungssprecher unter Ministerpräsident Johannes Rau, Ex-Staatssekretär, kennt die Macht der Medien aus seiner Arbeit im Staats- und Regierungsapparat. Er hat sich mit der Rolle des größten deutschen Medienkonzerns, der Bertelsmann-AG beschäftigt und gehört zu den Initiatoren eines bemerkenswerten Projekts von Gegen-Öffentlichkeit, den “Nachdenkseiten.de”. Erst jüngst wurde dort am Beispiel des Bundespräsidenten-Kandidaten Joachim Gauck dargestellt, wie – in diesem Fall die Springer- Medien wirksam ins politische Handeln eingreifen
15.11.2012 | 19:30 Uhr
ZAKK, Düsseldorf
Mit Dr. Wolfgang Lieb, Köln
“Inselverkauf und Sparpolitik” – antigriechische Hetze in Deutschland Teil 3
Die Griechen sind laut deutscher Presse und einigen deutschen Politikern nicht nur faul, sie sind auch noch korrupt und ihr Staat ist viel zu aufgebläht und nicht wettbewerbsfähig. Die deutsche Presse und Politik weiß aber eindeutig wie sich diese Probleme lösen lassen, sie hat ein Patentrezept entwickelt, mit dem sich alle Krisen beseitigen lassen und “jeder Staat gesundet”, es ist die sogenannte Sparpolitik, in Deutschland umgesetzt mit Hartz 4.
Deutsche Medien und Politik wissen nicht nur was die “Griechen” falsch machen, sie wissen auch wie die Krise zu lösen ist, die Griechen müssen einfach nur sparen, sparen, sparen. Die Lösung verspricht nur sinkenden Einnahmen durch geringeren Konsum, sie verspricht auch Verkäufe von Staatsunternehmen zu niedrigsten Preisen.
Sparen in Griechenland Diesen Beitrag weiterlesen »
Die “korrupten Griechen” – antigriechische Hetze in Deutschland – Teil 2
Die Griechen sind laut deutscher Presse und einigen deutschen Politikern nicht nur faul, sie sind auch noch korrupt und ihr Staat ist viel zu aufgebläht und nicht wettbewerbsfähig. So sollen wir zumindest glauben, Behauptungen, die nicht auf Fakten basieren, sondern auf Lügen. Der zweite Teil unserer Serie beschäftigt sich mit dem griechischen Staat und der Korruption!
“Die Griechen sind korrupt und deswegen in der Krise” so können wir tagtäglich lesen, eine Behauptung, die nur in Teilen zutreffen mag. Korruption lässt sich nicht nur an einem Punkt oder Bereich messen, weswegen wir mehrere Kriterien rausgesucht haben. Tatsächlich sind Steuerhinterziehung und Steuervermeidung in Griechenland stärker ausgeprägt, so liegt Griechenland laut dem Korruptionsindex von Transparency International auf dem 80 Platz, damit deutlich hinter Deutschland. China, das momentan wohl größte kapitalistische Wunderland, liegt aber nur wenige Plätze vor Griechenland (75) und zeigt, dass die Korruption alleine nicht für den Einbruch der Wirtschaft verantwortlich gemacht werden kann.. Der Anteil der Schattenwirtschaft wird in Griechenland auf rund 25 Prozent der Wirtschaft geschätzt (zum Vergleich:Deutschland etwa 15 Prozent) und die Summe der hinterzogenen Steuern auf 20 Milliarden Euro pro Jahr, wie der Standard berichtete.
Korruption und wohin fließt sie Diesen Beitrag weiterlesen »
Die “faulen Griechen” antigriechische Hetze in Deutschland – Teil 1
Jeden Tag können wir über den Sozialabbau in Griechenland lesen, unsere Medien versuchen ihn schön zu reden oder als berechtigt darzustellen, die Bedürfnisse und die Situation der Menschen in Griechenland, wird gänzlich missachtet. Wir haben uns die Mühe gemacht und versucht einige Behauptungen, die von der deutschen Politik oder den Medien, über Griechenland verbreitet werden, als Lüge zu entlarven.
Ob nun Spiegel, Zeit oder Bildzeitung, sie alle behaupten, dass “die Griechen” zu wenig arbeiten würden und zuviel Urlaub hätten, eine Behauptung, die mit der Wirklichkeit nichts gemein hat. Die Bild, die meistgelesene Tageszeitung in Deutschland, behauptete am 5.3.10:
“Deutschland hat zwar auch hohe Schulden- aber wir können sie auch begleichen. Weil wir morgens ziemlich früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten.” Andere Zeitungen und PolitikerInnen behaupten, dass die Arbeitszeiten zu kurz sein.
Arbeitslosigkeit und Faulheit
Die Aussage, dass die Griechen zu wenig arbeiten, wurde sogar schon von deutschen Zeitungen als Lüge entlarvt. So schrieb das Handelsblatt, einen Tag bevor der Artikel der Bild erschien, einen Bericht über die tatsächliche Arbeitszeit. Laut Eurostat, dem Statistikinistut, auf das sich das Handelsblatt bezieht, arbeiten die Menschen in Griechenland 44,3 Stunden, in Deutschland waren es 41 Stunden und im EU-Durchschnitt 41,7 Stunden. (Abzüglich Mittagspause) Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Macht der Worte
Gestern war der 141. Geburtstag von Rosa Luxemburg, der wohl größten Revolutionärin des vergangenen Jahrhunderts. Ihr Kampf und ihr Einsatz für eine gerechtere Welt spornt auch uns jeden Tag wieder an, etwas verändern zu wollen. Eines ihrer Zitate inspiriert uns dabei besonders: „Das einzige Gewaltmittel, das zum Sieg führen wird, ist die politische Aufklärung im alltäglichen Kampf.“

Auch wir glauben an den Erfolg der Worte. In Zeiten der täglichen Gewalt bleibt das Wort die mächtigste Waffe, wenn wir etwas verändern wollen. Im Kampf für eine solidarische und friedliche Welt können Waffen keinen Wert haben, da sie darauf abziehlen Menschen zu töten. Die einzige Waffe, die uns in diesem Kampf dient, sind unsere Worte und unsere Taten.
Gegenöffentlichkeit schaffen
In Deutschland haben wir zumindest faktisch eine Trennung von Legislative, Exekutive und Judikative, auch wenn sie sich gegenseitig beeinflussen und die Politik Posten in den verschiedenen Bereichen vergeben kann. Es gibt aber noch eine vierte Macht, eine deren Rechte im Diesen Beitrag weiterlesen »
Aktion statt Diskussion – Politik mit den Menschen
Von der Jungen Welt bis zur Zeit schreiben alle deutschen Zeitungen über die Krise des Kapitalismus. Immer mehr Menschen äußern sich zu der Krise und erkennen, dass das System, in dem wir heute leben, so nicht weiter geführt werden kann. Eine Situation, die nicht spezifisch für Deutschland gilt; Die Auswirkungen auf Wahlen dürften aber so in keinem anderen Land vorkommen.
In Deutschland nützt die steigenden Wut über die Krise keiner linken Partei, sie nützt einer Partei, die sich vor allem mit Datenschutz und Internet beschäftigt: Den Piraten. Im Deutschen Bundestag gibt es mit der Linken eine Partei, die seit ihrer Gründung, die Verhältnisse kritisiert und ein anderes Wirtschaftssystem fordert. Auch bei SPD und Grünen mag es einzelene Abgeordnete geben, die das aktuelle System infrage stellen, von der aktuellen Situation profitieren sie aber auch nicht.
Raus auf die Straßen
Während Medien und Menschen die Verhältnisse zu kritisieren beginnen, stellen sie sich immernoch gegen die Partei, die sich intensiv mit den Problemen des Finanzmarktes beschäftigt. Diese Situation ist aber keine neue für die Linke in Deutschland. Die Probleme der Linken mögen verstärkt werden durch die Medien und ihre unausgewogene Berichterstattung über linke Kräfte bei Jusos und Grüner Jugend. Die oft unfaire Berichterstattung über Die Linke macht es ihnen auch nicht leichter. Diesen Beitrag weiterlesen »





