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Linke will linke Politikerin ausschließen!
Die Mauerdebatte hat der Linken sicherlich mediale Aufmerksamkeit gebracht und ihr auch geschadet. Die Politikerin, welche nun für die Mauerdebatte und ihre persönliche Meinung bestraft werden soll ist Marianne Linke, welche sich bei der Gedenkminute nicht erhoben hatte.
Marianne Linke ist die ehemalige Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern und in der Linken eher dem linken Flügel zuzurechnen. Den Opfern der Mauer und des Stalinismus sollte in jedem Falle gedacht werden. Eine Aussage, die auch Marianne Linke teilt, sie fordert allerdings, dass man nicht nur den Opfern der Mauer gedenke, sondern allen Ermordeten.
So hat sie auf ihrer Webseite eine Stellungnahme veröffentlicht in der sie ausführlich begründet wieso sie sitzen geblieben ist:
Zu Beginn des Landesparteitages Mecklenburg-Vorpommern der Linkspartei wurde zu einer Schweigeminute für die Opfer der Mauer aufgerufen und gebeten, sich von den Plätzen zu erheben. Ich bin sitzen geblieben. Warum? Diesen Beitrag weiterlesen »
Während wir der Mauer gedenken, fordern andere Mauern ihre Opfer!
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.
I.
13. August 1961. Bilder aus Berlin gehen um die Welt. Bilder, die sich ins Gedächtnis eingeprägt haben. So wie das Bild von den Müttern, die sich gleich nachdem die ersten Straßensperren errichtet waren, mit ihren Kindern am Stacheldraht trafen. Diesseits der Drahtsperre ein Kinderwagen. Die Mutter hat das Kind herausgenommen und hält es im Arm. Das Kleine streckt seine Hand so weit es kann über den Stacheldraht. Jenseits der Sperre eine andere Mutter. Auch sie hält ihr Kind auf dem Arm. Auch ihr Kind streckt das Ärmchen so weit es geht aus. Sie wollen sich berühren. Aber die beiden kleinen Hände kommen über dem Stacheldraht nicht mehr zueinander.
Heute sind diese Kinder knapp über 50 Jahre alt. Wie immer ihre Lebenswege weitergegangen sind, ich weiß es nicht. Sicher aber ist: Für sie ist „die Mauer“ nicht nur Symbol der Teilung Deutschlands. Nicht bloß Teil der großen politischen Geschichte des Kalten Krieges. Für sie ist die Mauer schmerzlicher Teil ihrer Lebensgeschichte. Eine Geschichte von Trennung, Ohnmacht und unterdrückter Wut. Familien wurden auseinander¬gerissen. Menschen wurden eingesperrt, weil sie sich für Freiheit einsetzten. Familien und Angehörige wurden drangsaliert. Über 60.000 Menschen wurden wegen „Versuchs der Republikflucht“ oder auch nur wegen deren „Vorberei¬tung“, verurteilt. Die durchschnittliche Strafe betrug vier Jahre Haft. Und so ist diese Mauer auch heute, fast 22 Jahre, nachdem sie gefallen ist, ein Ort der lebendigen Erinnerung an die Menschen, die ihr zum Opfer fielen.
Oft ist gesagt worden, wir müssten die Mauer, nachdem sie gefallen ist, auch in den Köpfen abbauen. Ja, das stimmt. Aber sie wird in unserer Seele bleiben, als Teil unserer Geschichte. Und – Gott sei Dank – als Teil einer Befreiungs¬geschichte, als die Mauer von Berlin, die in der friedlichen Revolution gefallen ist. Die Erinnerung an die Mauer, gebaut und gefallen, gehört zur Seele Berlins und zum kollektiven Gedächtnis unseres Landes. Diesen Beitrag weiterlesen »
Emazipatorische Linke will Junge Welt boykottieren!
Die emanzipatorische Linke, eine Strömung innerhalb der Linken, dürften den wenigsten Menschen außerhalb der Linkspartei bekannt sein. Dies könnte sich nun ändern, denn die EmaLi ruft zum Boykott der Jungen Welt auf, einer Zeitung, die dem linken Flügel der Linken nahesteht! Auslöser für den Boykott ist ein Artikel, in dem die Junge Welt die Mauer gut heißt und sich sogar für den Bau der Mauer bedankt!
Der Boykottaufruf der EmaLi:
Zum 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer veröffentlicht die Tageszeitung „junge Welt“ auf Seite Eins großformatig ein „Danke“. Auf dem dazugehörigen Foto posieren Grenzsoldaten mit präsentiertem Gewehr. Gedankt wird im Folgenden für allerlei, was angeblich dem Mauerbau zu verdanken sei. Unter anderem wird gedankt „für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe“. Neben diesem redaktionellen Bekenntnis zum Gefängnissozialismus prangt online eine große Werbeanzeige der LINKEN im Bundestag.
Die „junge Welt“ ist kein Presseorgan der LINKEN. Dennoch wird sie mitunter von um innerparteiliche Hegemonie bemühten Personen und Strukturen als „parteinaher“ und privilegierter Medienpartner betrachtet und behandelt. Auf Veranstaltungen und Festen der LINKEN tritt die „junge Welt“ mit Infoständen auf und es werden Exemplare der Zeitung verteilt. In der „Jungen Welt“ werden online wie im Printbereich regelmäßig Anzeigen geschaltet, Artikel und Interviews positioniert. Die Landtagsfraktion der NRW-LINKEN gratuliert der Genossenschaft LPG junge Welt eG zum 15-jährigen Jubiläum und schenkte mehrere neu gezeichnete Genossenschaftsanteile. Diesen Beitrag weiterlesen »


