Artikel-Schlagworte: „marihuana“

Cannabis als Medizin – In den USA bald legal?

Cannabisblatt

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In den US-Kongress wurde ein Antrag eingebracht, der Marihuana als Arzneimittel bundesweit legalisieren soll. Der Antrag soll die Unterschiede zwischen den Staaten aufheben und den USA viel Geld bringen, ein wichtiges Argument in Zeiten hoher Schulden, wie die Cannabisorganisationen in den USA feststellen.

Innerhalb der letzten 17 Jahre wurde in 18 US-Bundestaaten sowie im Bundesdistrikt Columbia Cannabis als Medizin erlaubt. Auf Bundesebene ist Marihuana in jeder Form verboten, ob als Konsummittel oder Medizin. Nun wollen 13 demokratische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses diesen Widerspruch beseitigen. Sie haben den so genannten Medical Marijuana Patients Protection Act (MMPPA) ins Parlament eingebracht. Dieses Gesetz soll Anbau, Transport und Verkauf von Cannabis und Hanfsamen erlauben, falls eine ärztliche Verordnung vorliegt.

Die rechtlichen Widersprüche sorgen für viele Probleme bei Ärzten und Apotheken, die sich nie sicher sein können, dass die Weitergabe von Cannabis als Medizin nicht von den Behörden geahndet wird.  So gerieten Apotheker im Bundesstaat Oregon, die Marihuana bei Vorlage eines Rezepts anbieten, ins Visier der regionalen Staatsanwaltschaft, die einen Verkaufsstopp forderte. Cannabis kann vielseitig zur Schmerzlinderung und Krebsbehandlung eingesetzt werden. Auch gibt es weitere medizinische Anwendungen von Cannabis, das auch bei an Multipler Sklerose erkrankten Menschen sehr hilfreich wirkt.

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Buchrezension: „Grün ist die Hoffnung“ von T.C. Boyle

Grün ist die Hoffnug - Buchcover

Grün ist die Hoffnug – Buchcover

Wer bei dem Buchtitel denkt: Klingt nach einem Buch über Gras, der hat Recht! T.C. Boyles grandioser Roman über drei junge Männer, die im kalifornischen Bergland Gras anbauen und dabei auf so vielfältige Weise scheitern, dass das Lesen manchmal weh tut.

T.C. Boyle ist ein polarisierender Autor, man kann seine Bücher nicht einfach konsumieren, sie sind keine leichte Unterhaltung, obwohl sie sehr unterhaltsam sind, sie sind vielschichtig, der Schreibstil einzigartig, atemlos, unbarmherzig. T.C. Boyle liebt es, seine Figuren an ihre Grenzen zu bringen, das Schicksal schlägt zu, ungerecht, komisch, lebensecht und doch schmerzhaft verdichtet. So ist es auch bei „Grün ist die Hoffnung.“

Gras rauchen ist nicht einfach Drogenkonsum. Es ist eine Philosophie. Kiffer sind die besseren Menschen, sie sind entspannter, reflektierter, alternativer als andere, so ist das Image von Kiffern und wer selbst schon einmal an einer Tüte gezogen hat, der kennt dieses Gefühl, die Welt auf einmal mit anderen, klareren Augen zu sehen. Aber mit Gras lässt sich auch eine Menge Geld verdienen und das hat schon so manchen Autor und Regisseur zu abenteuerlichen Geschichten rund um den Grasanbau inspiriert.

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Basken wollen Gras legalisieren!

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In Europa scheint sich die Meinung zu verbreiten, dass die Prohibition von Cannabis weder sinnvoll noch nachvollziehbar ist. Ganz dieser Meinung folgend will die sozialistische Regierung des Baskenlandes die Prohibition von Cannabis aufheben und den Konsum in begrenztem Maße legalisieren.

Die baskische Regierung des Sozialisten Patxi López bereitet einen Gesetzentwurf vor, der regeln soll, unter welchen Umständen der Anbau, Vertrieb und Konsum von Cannabis-Produkten erlaubt sein sollen. Zustimmung zu dieser Idee kommt von Ärzten wie auch von Teilen der Polizei und Verbänden.

 

“Wir wollen keine Prohibitionisten sein”, so der baskische Gesundheitsminister, Rafael Bengoa, nach Medienberichten vom Dienstag.

Im Baskenland gibt es eine Reihe privater Clubs, die Cannabis anbauen und das daraus gewonnene Haschisch und Marihuana an ihre Mitglieder verkaufen. Die rechtliche Grundlage dieser Zusammenschlüsse ist bislang unklar.

In der Vergangenheit hatte die Polizei mehrfach bei “Anbau-Kollektiven” Rauschgift sichergestellt, die Gerichte entschieden dann aber, dass der Anbau nicht verboten sei.

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