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Armut und Arbeitslosigkeit nehmen in Spanien zu!

Demonstration in Spanien - Fotograf: Edans - Flickr

In Spanien wurden im ersten Quartal des Jahres 374.300 Arbeitsplätze vernichtet, die Arbeitslosigkeit liegt inzwischen bei fast 25% (Behörden sprechen von 24,4%). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei  52% und hat damit den höchsten Wert aller europäischen Staaten.  Besonders in der Industrie und der Agrarwirtschaft wurden tausende Arbeitsplätze abgebaut und damit noch mehr Menschen in die Armut gedrängt.

Damit rutschen die ländlich geprägten Regionen im Süden weiter in die Armut. In Bundesländern wie Extremadura und Andalucía beträgt die Arbeitslosenquote jeweils über 32% und 33%. Am härtesten trifft es dort ebenfalls die Jugend mit Erwerbslosigkeit von teilweise 70% aller Erwerbsfähigen unter 25 Jahren. Einzig und allein das Dorf Marinaleda weis auch in Zeiten der Krise den Menschen zu helfen.

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Spaniens Jugend vor dem Abgrund

Rein rechtlich gesehen dürfen die vielen Tausenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht auf den Straßen demonstrieren – sie tuen es aber trotzdem. Sieben Tage nun schon verharren die jungen Menschen auf den Straßen und protestieren gegen den harten Sparkurs der Regierung. Ministerprädident Zapatero kündigte anfangs ein hartes Durchgreifen bei Demonstranten an; Das Blatt hat sich aber nun gedreht. Zapatero wolle nicht mit dem Lösen des einen Problems neue Probleme schaffen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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