Artikel-Schlagworte: „Machtwechsel“

Niebels nächster Fauxpas – wann muss auch er gehen?

In Paraguay kommt unter dubiosen Umständen ein neuer Präsident an die Macht, wir berichtet vor kurzem darüber. Alle Lateinamerikanischen Präsidenten gaben wenige Stunden nach dem Putsch in Paraguay bekannt, dass die den neuen   Präsidenten in Paraguay nicht anerkennen werden. Und was macht der deutsche Entwicklungsminister Niebel? Er kommt zum Händeschütteln. Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein FDP-Politiker sich mit Putschisten solidarisiert.

Am vergangenen Freitag riet das Auswärtige Amt dringend davon ab, in diesen Tagen nach Paraguay zu reisen. Das Land stecke in einer schweren politischen Krise, es könnte zu Unruhen auf den Straßen kommen, hieß es aus Berlin. Die Touristen nahmen sich die Warnung zu herzen, nur einem Deutschen waren diese Warnungen scheinbar egal. Dirk Niebel, der Bundesentwicklungsminister von der FDP reiste nach Paraguay.

Niebel, der vorbildliche Deutsche

Tapfer schlug Niebel alle Warnungen aus dem Hause seines Parteifreunds Guido Westerwelle in den Wind und setzte sich ins Flugzeug nach Asunción, Paraguay. Auf diese Tapferkeit hätte er besser verzichtet. Nach dem Putsch gegen Lugo ist noch unklar, was die genauen Motive waren, die dazu führten, dass Lugo abgesägt wurde. Der Fakt, dass sich die aktuelle Parlament im politischen Kontinuum weit rechts bewegt und das Lugo-Parlament liberal-links einzuordnen ist, türen sicheinige Fragen auf.

Um den neuen Staatschef Franco ins Licht der Demokratie und Vorbildlichkeit zu rücken, lud man kurzerhand Dirk Niebel ein. Niebel tat den Putschisten den Gefallen und schüttelte Franco die Hand und Franco wusch sich so seine Hände in Unschuld. Es muss ja wirklich ein Mediengenie sein, wenn man einen Entwicklungsminister aus einem Land bei sich Zuhause hat, dessen Land im Diesen Beitrag weiterlesen »

BannerFans.com
Soziale Netzwerke



Creative Common