Artikel-Schlagworte: „Kritik“
Mach deine Augen auf und hilf!
“Die Güter der Erde würden für alle reichen, doch die Ärmsten werden ärmer und arbeiten für die Reichsten,” so rappt der Rapper Behrang, in seinem kapitalismuskritischen Song “Traurig, Traurig (Anarchie)”.
Behrang setzt sich in dem Song mit den schlimmsten Auswüchsen des Kapitalismus auseinander, ohne eine ganze Analyse des Systems zu liefern.
Musik ist Kunst und Kunst kann politisch sein, wie dieser Song zeigt, Kunst muss aber auch Freiheit haben und nicht immer alles in gänze beschreiben. “Sie wollen uns durch Krieg Frieden bringen, doch es geht nicht”!
Fast 6 Millionen sind arbeitslos in Spanien!
Spanien befindet sich in der Krise und die spanische Regierung scheint alles zu tun, damit die Krise sich weiter fortsetzt. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Arbeitslosenquote im zweiten Quartal auf 24,6 Prozent angestiegen ist. In Spanien sind mehr als 5,7 Millionen Menschen arbeitslos, in keinem anderen Land der EU sind mehr Menschen arbeitslos und auch die Quote der Arbeitslosen ist in keinem anderen Land der EU höher.
Seit der Einführung der Statistik gab es nie ein höhere Arbeitslosigkeit, noch erschreckender ist die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren die hat 53-Prozent-Marke erreicht.
In ganz Spanien scheint die Furcht vor einer negativ Spirale zu wachsen, die von niemandem mehr gestoppt werden kann. Spanische Kommentatoren sind sich einig, dass es in der nächsten Zeit weiter in diese Richtung geht. Welt online zitierte einen Experten des international tätigen Forschungs- und Beratungsinstituts Capital Economics, Ben May, mit den Worten: “Die Daten sind ein weiterer Beleg dafür, in welch miserabler Lage die Wirtschaft ist. Die Dinge werden nur noch schlechter werden.” In der Online-Ausgabe der spanischen Tageszeitung El País hieß es: “Die Sparmaßnahmen heben die Arbeitslosigkeit in Spanien auf einen historischen Rekord.”
Weniger Menschen verlieren den Job
Die spanische Regierung wertet es als ihren Erfolg, dass im ersten Quartal 2012 noch 365000 Menschen ihren Job verloren, während es zwischen April und Juni nur 53500 waren. Tatsächlich hat diese Entwicklung wenig mit einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes zu tun, als mit der Einstellung von Arbeitern im Tourismusbereich, der traditionell im Hochsommer blüht. Ein weiterer Grund dürfte die Schwächung der Arbeitnehmerrechte durch die rechtsgerichtete Regierung unter dem rechten Ministerpräsidenten Mariano Rajoy sein. Diese hatte im Februar eine Reform des Arbeitsmarktes verabschiedet, diese dient vor allem den Unternehmen und schadet den ArbeitnehmerInnen. Unternehmen haben neue Möglichkeiten, Beschäftigte zu einfacheren und billigeren Bedingungen zu entlassen. Die neuen Regelungen haben allerdings nicht zu einer Besserung der Perspektiven für die spanischen ArbeitnehmerInnen geführt. Auch die Tourismusbranche ist in diesem Jahr schwächer als im vergangen Jahr, da die Reisen im Land um 30% abgenommen haben.
Innerhalb des nächsten Jahres dürfte sich die Situation weiter verschlechtern, wie selbst die Regierung eingesteht. Diese hat erst vor wenigen Wochen Ausgabenkürzungen in Höhe von 65 Milliarden Euro sowie vor allem eine Erhöhung der Mehrwertsteuer beschloßen, Maßnahmen, die die Konjuktur weiter schwächen. Experten rechnen damit, dass die Arbeitslosenzahlen innerhalb der kommenden Monate weiter steigen werden und die Proteste im Land sich ausweiten werden, die Einschränkung der Demonstrationsfreiheit dürfte an dieser Entwicklung nichts verändern.
Die einzige positive Nachricht ist, dass die Spekulationen gegen Spanien momentan nicht so stark zunehmen wie erwartet. Die Zinsen für zehnjährige Anleihen stiegen nur gering um 0,03 Prozent auf 6,93 Prozent und verblieben damit unter der als kritisch angesehenen Sieben-Prozent-Marke.
“Das ist ein Polizeistaat hier” – Ai weiwei kritisiert!

China, das Reich der Mitte. “Volksrepublik” – so ist die Staatsform. Sozialistisches, autoritäres Einparteiensystem- so nennt sich das Regierungssystem. China, ein Land zwischen ökonomischen Aufbruch und totalitärer Rechtslosigkeit. Die Kommunistische Partei Chinas regiert über mehr als 9,5 Millionen km² und 1,34 Milliarden Menschen. Immer öfter zeigt sich das Land geschlossen und ambitioniert, doch dabei werden kritische Stimmen einfach unterdrückt oder weggesperrt. Zensur wird in China großgeschrieben und den Begriff Rechtsstaat kennt man nur vom Hörensagen.
Müssen Künstler politisch sein? Wenn es nach Ai Weiwei geht, sollten sie zumindest politisch interessiert sein und eine Projektionsfläche für Kritik bilden. Ai Weiwei, einer der größten Regimekritiker Chinas, Diesen Beitrag weiterlesen »
Das elfte Gebot: Israel darf alles! – Eine Buchbesprechung
Evelyn Hecht-Galinski ist eine bekannte, aber sicher nicht von allen geschätzte Autorin. Sie hat auf sich aufmerksam gemacht, da sie als Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden, Hein Galinski, dessen Kritik an Unrecht fortsetzt, dabei aber vor allem die israelische Politik angreift, ohne dabei Hemmungen zu haben, oder die besondere Stellung die Israel in Deutschland hat zu respektieren.
“Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen.” so lautete das wohl berühmteste Zitat ihres Vaters, diesem Motto scheint Frau Galinski folgen zu wollen, ob der Titel “Das elfte Gebot: Israel darf alles” allerdings dazu beiträgt, dass sie dem Motto folgt ist eine andere Frage. Sie kritisiert die Situation der Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten und sie kritisiert, dass die Weltöffentlichkeit zu diesem Thema meist schweigt. Sie kritisiert, dass die Welt, wenn sie den Siedlungsbau denn mal wirklich kritisiert, keine Maßnahmen ergreift um weiteren Siedlungsbau zu verhindern, sie kritisiert alle wichtige Aspekte des Nahostkonfliktes.
Der Siedlungsbau und der Frieden Diesen Beitrag weiterlesen »
Europäischer Gerichtshof stärkt Arbeitnehmerrechte!
Eine Berliner Altenpflegerin war fristlos gekündigt worden, da sie öffentlich auf Missstände in ihrem Unternehmen aufmerksam gemacht hatte. Gegen ihre fristlose Kündigung klagte die Berlinerin vor dem Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg, dieser gab der Klägerin Recht, die vorher vor deutschen Gerichten gerichten gescheitert war!
Die fristlose Kündigung einer Arbeitnehmerin, wegen der Veröffentlichung von Misständen bei ihrem Arbeitgeber, verstößt gegen die Menschenrechtskonvention, so urteilten die Straßburger Richter und sprachen der Klägerin Schadensersatz in Höhe von 15.000 Euro zu. Dieses Urteil ist eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte und schützt die Meinungsfreiheit von Arbeitnehmern, gegenüber ihren Arbeitgebern! Die Straßburger Richter schützen damit sogenannte „Whistleblower“-Arbeitnehmer, die auf Missstände in Unternehmen oder Institutionen öffentlich aufmerksam machen.
Hinweise auf Betrug Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Marsch für die Unabhängigkeit!
Der Marsch am 15. Juli von der Solidaritätsbewegung für palästinensische Unabhängigkeit geplant, wird sicherlich eine hässliche Welle von Drohungen gegen Juden bewegen, die es wagen, vom Konsens abzuweichen: jene, die ihre Verbindung mit dem palästinensischen Wunsch ausdrücken, die Besatzung zu beenden und einen unabhängigen Staat zu errichten. Im Israel von 2011 wird jede Bekundung elementarer menschlicher Empathie gegenüber der palästinensischen Seite, jedes Bekennen von Verständnis für ihre Hoffnungen und Prioritäten einen Schwall von Hass und Misstrauen entgegenschlagen und wachsende Belagerungsmentalität.
Wie wir so weit gekommen sind, ist eine (große) Frage, aber da wir schon mal hier sind, sollten wir uns an einen anderen Marsch erinnern – an einem anderen Ort und zu anderer Zeit und an die Leute, die trotz der Opposition des verkümmerten, rassistischen Konsenses daran teilnahmen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Tanz in den Mai – Der Frühling in der arabischen Welt und der Antisemitismus!
Das Frühlingserwachen, das die arabische Welt erfasst hat, treibt schreckliche Blüten hier bei uns. Broder, Weinthal und andere Protagonisten haben den ewigen Antisemiten wiederentdeckt. Würden sie nur an Verfolgungswahn leiden, könnte man sie als harmlose Spinner abtun, aber dadurch, dass sie durch die Springer- Presse und offizielle israelische Zeitungen ein größeres Publikum ansprechen, darf man sie nicht einfach mehr ignorieren.
Berechtigte Kritik an Antisemitismus, wird ganz bewusst und gezielt dazu benutzt, einzelne Personen persönlich zu diffamieren und politisch in Deutschland zum Schweigen zu bringen. Von Broder und seiner “Achse des Guten” sind wir schon viel gewohnt, aber bedenklich und mehr als gefährlich wird es, wenn diese bewusste Hetze, die auch vor falschen Anschuldigungen nicht zurückschreckt, in großen überregionalen Medien landet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Muslime kritisieren Merkel!
Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, Aiman Mayzek, hat die Äußerungen der deutschen Bundeskanzlerin kritisiert. Mayzek kritisierte die Äußerungen von Merkel zu Osama Bin Ladens Tod, über den sich die deutsche Kanzlerin erfreut gezeigt hatte.
Der Vorsítzende erkannte, dass man Terror nicht mit gleicher Münze heimzahlen kann, da man dann nicht besser ist, so sagte er:”Der Terror in der Welt hat viel Perversion in die Weltgemeinschaft hineingetragen. Es liegt nun an uns, sich davon nicht anstecken zu lassen und jener Logik des Todes mit Würde und Entschlossenheit zu begegnen und nicht mit gleicher Münze zurückzuschlagen. Das macht uns dann wahrhaft größer.”
Diese Kritik ist definitiv berechtigt und man kann nur hoffen, dass sich ihr auch andere Relgionssprecher und Politiker anschließen, da Frau Merkel Taten begrüßt, die durch unser Grundgesetz verboten sind!
2011 – Zerreißt den Koran Jahr
Auf der Suche nach Themen streifen wir immer öfter durch das Internet und stoßen dabei manchmal auf Aktionen, die es sich lohnt zu unterstützen, aber manchmal auch auf Aktionen bei denen einen nur das kalte Grauen packt. Zum Beispiel die Aktion “Zerreißt den Koran Jahr 2011″. Das gefundene Video in welchem diese Aktion beworben wird, kann man euch nicht mehr zeigen, da es nach einem Tag zum Glück bereits von Youtube gesperrt wurde.



