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Die Linke ist eine einmalige Chance – Im Gespräch mit Stefan Bornost (Marx21)

Marx21

Wir haben fast alle Strömungen und Netzwerke in der Linken vorgestellt. Begonnen haben wir mit Julia Bonk, die die Emanzipatorische Linke vorgestellt hat. Es folgte eine Interview über die Kommunistische Plattform in der Linken. Als nächstes konnten wir mit Nele Hirsch über die AKL sprechen, fehlen durfte natürlich auch die Sozialistische Linke nicht. Als wahrscheinlich letztes Interview der Strömungsreihe haben wir uns Marx21 ausgesucht!

Die Freiheitsliebe: Wofür steht Marx21?

Stefan Bornost: Wir verstehen uns als Netzwerk von Marxisten aus unterschiedlichen Traditionen.Uns eint, dass wir die LINKE als eine bewegungs- und klassenkampforientierte Partei aufbauen wollen. Mit der Grüdndung der LINKEN hat sich ein Fenster geöffnet – das erste mal seit langer Zeit können wir versuchen, die Vormachtstellung der SPD in der Arbeiterbewegung herauszufordern. Das ist wichtig, denn trotz Mitgliederverlusten und organisatorischen Problemen bleibt die Arbeiterbewegung in Deutschland ein Riese. Der Riese schläft aber. Von oben, von Arbeitgeberseite, wird ein scharfer Klassenkampf geführt, ist die gewerkschaftliche Reaktion darauf diffus, wie 10 Jahre Lohnstagnation und Ausweitung prekärer Arbeitsverhältnisse belegen. In den Gewerkschaften der exportorientierten Industrien ist die sozialpartnerschaftliche und standortnationalistische Tradition strak verankern – viele Gewerkschaftsvertrter in den dortigen Aufsichtsräten begreifen sich de facto als Ko-Manager und ordnen selber Arbeitnehmerinteressen den Betriebsinteressen unter. Dort, wo klar ist, dass die Arbeitgeber nicht an Kompromissen interessiert sind, wie zum Beispiel im Einzelhandel oder im Öffentlichen Dienst sind die Gewerkschaften konfrontationsfreudiger, gehen aber oft von sehr schwachen Strukturen aus. Diesen Beitrag weiterlesen »

CDU fordert Überwachung der SPD – Der demokratische Sozialismus als Übel des Bösen

Am heutigen Nachmittag fand im Bundestag eine Debatte über die Überwachung der Linken statt. Sowohl von Grünen, SPD und Linken, als auch von Teilen der FDP wurde diese kritisiert. Nur die CDU scheint eisern an einem Weltbild festzuhalten, in dem der Sozialist der Böse ist, welcher Mauern bauen will und für Gewalt steht, ein Gegensatz zur heutigen Linken, den die Union nicht zu erkennen scheint.

Viel interessanter als die Aussagen von SPD, Grünen und Linken, war eine Aussage des CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster. Er nannte als Grundlage für die Überwachung der Linken unter anderem den demokratische Sozialismus. Nun hat der Herr Schuster damit nicht nur die Überwachung der Linken gefordert, die sich zu einem demokratischen Staat bekennen, in dem die Macht bei den Menschen liegt, er hat auch die Überwachung von Jusos, SPD und Grüner Jugend gefordert.

SPD und der demokratische Sozialismus

Im Parteiprogramm der SPD heißt es zu den eigenen Zielen: Diesen Beitrag weiterlesen »

Kommunisten in der Linken – Interview mit Andreas Heidrich -Reihe zu den Strömungen

Das Team der Freiheitsliebe hat sich überlegt mit VertreterInnen der verschiedenen Strömungen innerhalb der Linken zu sprechen. Beginnen möchten wir die Interviewreihe mit der wohl linkesten Strömungen innerhalb der Linken, der Kommunistischen Plattform. Wir haben mit Andreas Heidrich gesprochen, Mitglied im LandessprecherInnenrat der Kommunistischen Plattform der Linken in NRW!

Die Freiheitsliebe: Was sind die grundsätzlichen Ziele der Kommunistischen Plattform?

Andreas Heidrich: Wir müssen auf jedenfall festhalten, dass wir in erster Linie Mitglieder der Partei die Linke. sind . Die Kommunistische Plattform ist ein offen tätiger Zusammenschluß von Kommunistinnen und Kommunisten in der Partei DIE LINKE, die auf der Grundlage von Programmatik und Satzung der Partei aktiv an der Basis und in Parteistrukturen wirken.
Die Bewahrung und Weiterentwicklung marxistischen Gedankenguts ist wesentliches Anliegen der Kommunistischen Plattform. Die Plattform tritt sowohl für kurz- und mittelfristig angestrebte Verbesserungen im Interesse der Nicht- und wenig Besitzenden innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft als auch für den Sozialismus als Ziel gesellschaftlicher Veränderungen ein.
Antifaschismus und Antirassismus sind für die Kommunistische Plattform ein strategisches politisches Anliegen, und sie wendet sich gegen jegliche Art von Antikommunismus, von wem er auch ausgehen mag.

Der Programmentwurf Diesen Beitrag weiterlesen »

Kriegseinsätze als Ultima Ratio?

»Wenn die NATO ihren Job erledigt hat, ist es die Aufgabe anderer, die Leitung bei der Unterstützung Libyens zu übernehmen. Wir erwarten von den Vereinten Nationen, sich der Führungsrolle anzunehmen.«
Oana Lungescu, NATO-Sprecherin, 30. August 2011

Heute begehen wir den Weltfriedenstag. Am 1. September 1939 hatte mit dem Überfall auf Polen der II. Weltkrieg begonnen. Ein Vorwand war die angeblich unerträgliche Lage der deutschen Minderheiten in Polen. Allein in Europa kamen mehr als 50 Millionen Menschen in diesem unbeschreiblich verbrecherischen Krieg um. »Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen«, das war die Schlussfolgerung aus diesem Völkermorden. Sie galt bis 1999. Mit dem Überfall auf Jugoslawien begann es zur politischen Normalität zu werden, dass deutsche Soldaten wieder in Kriege ziehen. Immer ging und geht es angeblich um Menschenrechte. Verweigert sich Deutschland indes einmal, so stellt sich alsbald heraus, dass es um Öl oder Ähnliches geht. Die einzige, in deutschen Parlamenten vertretene Partei, die dem Vermächtnis, von diesem Land dürfe nie wieder Krieg ausgehen, treu blieb, war und ist die PDS bzw. DIE LINKE. Und das muss so bleiben und darf keiner Staatsraison geopfert werden! Diesen Beitrag weiterlesen »

KPF Aachen/Köln zu den Attacken auf die Junge Welt!

Die Attacken des konservativen Flügels der Partei Die Linke gegen die “junge welt” können wir als Vertreter der KPF Aachen/Köln nicht auf uns sitzen lassen.

Hier unsere Gedanken:
Wir sagen „Danke“ für den Versuch des Aufbaus einer sozialistischen Gesellschaft!

Das Cover der „junge welt“ ist mit einer provokanten Danksagung an die DDR in die Schlagzeilen geraten.
Ja, provokant war es, und ein Anstoß zur Diskussion sollte gemacht werden.
Aber nicht mehr!
Weder werden hier Maueropfer verhöhnt, noch wird den polizeilichen und geheimdienstlichen Tätigkeiten der SED jubelnd gehuldigt.
Jeder getötete Mauerflüchtling ist ohne wenn und aber einer zuviel! Selbstverständlich sind die Morde an den Republikflüchtigen mit nichts, aber auch gar nichts zu rechtfertigen!
Dies hat die ‘jw’ aber auch nicht getan… Diesen Beitrag weiterlesen »

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