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Slutwalk Köln!

Slutwalk Köln

Am Samstag, den 13. August finden in der ganzen BRD Slutwalks statt. Auch in Köln wird es am Samstag ab 15 Uhr eine solche Demonstration geben.

Treffpunkt: 15 Uhr, Domvorplatz

“Wir haben es satt in einem System zu leben, das sexualisierte Übergriffe, Gewalt und Belästigungen verharmlost, legitimiert und den Betroffenen die Schuld gibt! Egal, wie wir aussehen, egal wie wir uns kleiden, niemand hat das Recht, uns unsere Selbstbestimmung abzusprechen und unsere Grenzen zu verletzen!
Deshalb gehen wir mit “schlampiger” Kleidung und Wut im Bauch auf die Straße.
Komm mit!

However I look
Wherever I go
Yes means yes
and no means no!”

Das Autonome FrauenLesben-Referat hat eine gute Zusammenfassung zu dieser neuen Protestform zusammengestellt.

*Slut Walks* kommen nach Deutschland!

Die ersten *SlutWalks* formieren sich nun auch in Deutschland. Am 13. August wird es einen nationalen und möglicherweise weltweiten SlutWalk geben. Informationen und Kontaktdaten gibt es (leider meist nur) auf Facebook. Eine Übersicht über alle *SlutWalks* in Deutschland und Österreich hat slutwalk.net Diesen Beitrag weiterlesen »

Achtung Nazi-Aufmarsch: Freie Kameradschaften marschieren am Samstag im Kölner Zentrum

Naziaufmarsch stoppen!

Der AStA der Uni Köln hat aus antifaschistischen Kreisen erfahren, dass für Samstag, den 30.7.2011 in der Kölner Innenstadt auf dem Domvorplatz freie Kameradschaften eine Kundgebung angemeldet haben. Offenkundig wurde dieser Nazi-Aufmarsch in Absprache mit der Polizei geheim gehalten, um Gegenreaktionen zu verhindern. Bei den freien Kameradschaften handelt es sich um hochgradig gewaltbereite, neonazistische Gruppierungen.

Wir sind schockiert darüber, dass so wenige Tage nachdem in Norwegen ein rassistischer Massenmord stattgefunden hat, hier in Köln gewaltbereite Nazis von der Polizei gedeckt im Stadtzentrum demonstrieren dürfen.. Besonders schlimm ist, dass dies auch noch vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wird.

Antifaschistische Gruppen rufen für 14:30 Uhr zu einer Gegendemonstration auf. Treffpunkt ist auf dem Bahnhofsvorplatz. Bitte weiterverbreiten.

Spontantdemonstration gegen Nazigewalt!

Am vergangenen Samstag wurde das Kölner Protestcamp von einer Gruppe Neofaschisten überfallen. Aus diesem Grund wird es heute Demonstration geben um auf die Gewalt von Faschisten aufmerksam zu machen. Hier die Pressemitteilung des Camps, mit dem wir auch ein Interview geführt haben:

Aufgrund des nächtlichen Angriffs von ca. 25 Nazis auf unser Protestcamp auf dem Rudolfplatz, bei dem es zu mehreren verletzten Personen kam, haben wir uns entschieden, mit einer Spontandemonstration unter dem Motto „gegen rechte Gewalt in Köln und sonstwo!“ auf die Straße zu gehen.

Zum Tathergang:
In der vergangenen Nacht (etwa um 3:30 Uhr) griffen ca. 25 Nazis die überraschten TeilnehmerInnen des Protestcamps auf dem Rudolfplatz an. Dabei schreckten sie nicht vor Waffengewalt zurück und nahmen schwerwiegende Verletzungen oder noch schlimmeres in Kauf. Beim Versuch 3 Provokateure in die Flucht zu schlagen, liefen TeilnehmerInnen in die Falle der Nazis. Eine Gruppe von etwa 20+ Nazis hielten sich in einer Seitenstraße auf und griffen plötzlich an. Dem Kräfteverhältnis von etwa 25 (Nazis) gegen 10 (CampteilnehmerInnen) waren wir leider nicht gewachsen. Zwei von uns mussten mit schwereren Verletzungen ins Krankenhaus, mehrere Leichtverletzte wurden noch vor Ort behandelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein kölsches und multikulturelles NEIN zum Godorfer Hafenausbau!

-von Nadine S., Thomas E. und Firat Y.- Der Ausbau des Godorfer Hafens bedeutet die Zerstörung des einzigartigen Naturschutzgebietes “Sürther Aue”. Grünflächen bieten auch für uns Jugendliche die Möglichkeit vom stressigen Alltag abzuschalten. Für Kinder bieten sie die Möglichkeit die Natur zu entdecken und für Menschen jeden Alters die Möglichkeit Ruhe zu finden.
Wir möchten keine Flächenversieglungen, bzw. Betonisierungen hinnehmen! 

Kölner Protestcamp angegriffen!

Am Rudolfplatz in Köln befindet sich ein Protestcamp. Dieses wurde heute morgen von einem Schlägertrupp angegriffen! Hier deren Pressemitteilung:

„Heute morgen wurde das Camp am Rudolfplatz von einem 4-köpfigen Schlägertrupp angegriffen.

Da der Überfall gerade eben passiert ist, handelt es sich bei diesem Artikel nicht um ein Offizielles Statement des Camps, sondern um erfahrungen betroffener Einzelpersonen.

Heute morgen wurde das Camp am Rudolfplatz von einem 4-köpfigen Schlägertrupp angegriffen.

Die Angreifer drangen Überfallartig in das Hauptzelt ein. Dort attackierten sie drei Genoss_innen die schliefen bzw. damit beschäftigt waren das Frühstück vorzubereiten. Dabei wurde Kücheninventar beschädigt, ein Topf mit kochendem Wasser umgeworfen und einer der Angreifer sprang auf einen schlafenden Genossen.

Anschließend flüchteten die Angreifer und wurden durch die Besetzer_innen verfolgt.

Drei der Angreifer konnten entkommen, einer flüchtete in eine nahe Gelegene Gaststätte deren Wirtin die Polizei verständigte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Podiumsdiskussion “Bedingungsloses Grundeinkommen”

Anlässlich des ersten Absolvententages von Common Purpose Köln findet am 16. Juni 2011 ein Veranstaltungsabend zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ statt.

Dank freundlicher Unterstützung durch VHS-Leiterin und CP-Köln-Kuratorin Gabriele Hammelrath findet der Absolvententag im erst Ende letzten Jahres neu erbauten Rautenstrauch-Joest-Museum am Neumarkt statt (Saal der VHS). Die Diskussion mit prominenten VertreterInnen zum T…hema beginnt um 19:30 Uhr.

Wir freuen uns, ein prominent besetztes und an Expertise und Meinungsvielfalt reiches Podium präsentieren zu können. Mit dabei sind: Dr. Lale Akgün (MdB a.D., Politikerin, Ärztin, Psychologin, Autorin), Dr. Sascha Liebermann (Mitbegründer und Sprecher der Initiative „Freiheit statt Vollbeschäftigung“), Wolfgang Scheiblich (Geschäftsführer des Sozialdienst katholischer Männer e.V.), Christoph Schlee, Gründungsmitglied der Kölner Initiative Grundeinkommen e.V., sowie Dr. Sebastian Lotz, Volkswirt beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Moderieren wird die Diskussion Kerstin Stromberg-Mallmann.

Grundeinkommens-Interessierte und MitstreiterInnen sind herzlich eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. Da die Platzanzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung per E-Mail mit Angabe der zu erwartenden Personenzahl an barbara.pelz@commonpurpose.de bis spätestens zum 10. Juni 2011.

Eine Veranstaltung von Common Purpose Köln in Zusammenarbeit mit der Kölner Initiative Grundeinkommen e.V.

Wir freuen uns auf Sie!

Das ist eine offizielle Meldung der Kölner Initiative Grundeinkommen e.V.
Die Diskussion findet Rautenstrauch-Joest-Museum Cäcilienstr. 29-33 in Köln

Die Abwertung der anderen!

Die EU-Grundrechtecharta unterstreicht „die unteilbaren und universellen Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität“ und verbietet Diskriminierungen aufgrund zugewiesener
Gruppenzugehörigkeiten. Die Basis der Menschenrechte und ein vielseitiges, tolerantes und multikulturelles Selbstbild Europas sind nicht nur für den Schutz von Minderheiten essentiell. Sie sind zudem Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Demokratiefestigkeit in Europa.
Maßgeblich dabei ist nicht nur die bloße Akzeptanz des „And
eren“: Ob sich Europa für oder gegen Toleranz und Vielfalt entscheidet, hängt von der tatsächlichen Integration heterogener Gruppen ab. Dabei gibt das Ausmaß von Vorurteilen gegenüber bspw. Migrant/innen, Muslim/innen, Homosexuellen oder Arbeitslosen Aufschluss darüber, wie es um den Willen der Europäer/innen zu gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung steht. Auch die zunehmenden Erfolge rechtspopulistischer und rechtsextremer Bewegungen attestieren eine eklatante Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Gerade zu Krisenzeiten schafft es die extreme Rechte vielerorts, mit Ausgrenzungsparolen und vermeintlich einfachen Antworten zu punkten. Mit Blick auf Wahlerfolge in Ländern wie Schweden, Dänemark, Österreich, den Niederlanden und Ungarn drängt sich die Frage auf, wie es um unsere demokratischen Grundwerte in Europa bestellt ist.

Wie halten es die Europäer/innen also mit menschenrechtlich verbrieftenWerten wie Toleranz, interkultureller Vielfalt und Solidarität? Wie verbreitet sind Vorurteile gegenüber dem vermeintlich „Anderen“? Und inwieweit sind wir bereit, soziale, ethnische, kulturelle und religiöse Minderheiten auf Augenhöhe zu akzeptieren und gleichberechtigt zu beteiligen?
Die Studie „Die Abwertung der Anderen“ zum Ausmaß von Vorurteilen, Intoleranz und antidemokratischen Einstellungen in acht Ländern Europas liefert eine „Europäische Zustandsbeschreibung“.
Dies ist der Text mit dem die Veranstaltung von Dipl. Soz. Andreas Hövermann, Universität
Bielefeld, und Nina Schillings, M.A. – Politikwissenschaftlerin, beworben wird.
Die Veranstaltung findet am Samstag, 28. Mai 2011 on 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr in Köln in dem Bürgerzentrum Alte Feuerwache( Melchiorstr. 3, Kleines Forum) statt!

Solidarität mit David Berger!

Plakat für David Berger

David Berger  ist ein katholischer Theologe und Philosoph sowie Deutsch- und Religionslehrer! David Berger ist bekannt geworden, da er nach seinem Outing die Lehrberechtigung verlor. Nun wurde eine Initiative gegründet, um ihn zu unterstützen. Für den 17 Mai hat die Initiative zu einer Demonstration aufgerufen, diesen Aufruf wollen wir euch zeigen, mit der Bitte die Demonstration zu unterstützen:

Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, möchten wir gemeinsam gegen Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit, sowie gegen religiösen Fundamentalismus in Köln demonstrieren.

Besonderen Anlass hierzu bietet der Fall des schwulen Lehrers David Berger. Nachdem er sich als homosexuell outete und die katholische Kirche vor allem für ihre rigide Sexualmoral kritisierte, wurde dem Theologen Anfang Mai die Lehrerlaubnis im Fach Rel…igion durch den Kölner Kardinal Joachim Meissner entzogen.
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Demo gegen Pro Köln war kein voller Erfolg!

Kreatives Plakat

Der gestrige “Marsch für die Freiheit”, den die rechtsextreme Kleinstpartei “Pro NRW” zusammen mit ihren geistigen Brüdern von der FPÖ, der Tea Party, sowie anderen rechten Parteien aus Europa , veranstaltete war für die Veranstalter definitv kein Erfolg. Aber auch der Protest von bürgerlichen Organisationen, Parteien, Gewerkschaften und Antifaschisten darf nicht als voller Erfolg gesehen werden.

Pro NRW hatte einen Marsch von Deutz durch die Kölner Innenstadt angekündigt, dass dies nicht funktionieren würde, war allen Beteiligten der Rechtsextremen wohl schon vorher bewusst. Die Unterstützung anderer rechter Parteien durfte allerdings als Erfolg der Strategie gewertet werden. Besonders die belgische Rechte von “Vlaams Belang” schickte etliche (ca 80) ihrer Anhänger nach Köln um den Kampf gegen Integration und Religionsfreiheit zu unterstützen.

Opladen blockiert Diesen Beitrag weiterlesen »

Grüne Jugend stellt sich gegen Grünen Bezirksbürgermeister!

Die Grünen in Köln haben zusammen mit den Linken gute Arbeit geleistet, um das Autonome Zentrum in Köln Kalk zu erhalten. Nun strengt sich der stellvertrende Grüne Bezirksbürgermeister in Kalk, Timon Delawari, an, diese Bemühungen zunichte zu machen, in dem er härter als SPD und CDU gegen das Az wettert. Seine Kritik ist bei den Mitgliedern der eigenen Partei allerdings weniger gut angekommen, da es bei den Grünen ein Konsens gibt, dass man die alternative Szene zumindest nicht behindert.

Grüne Jugend setzt sich für das AZ ein!

Heftige Kritik an dem als linksgeltenden Timon Delawari, kam besonders von der Grünen Jugend. So sagte deren Sprecher in Köln, Jan Adam,: „Im Streit um das Autonome Zentrum in Köln-Kalk sieht die Grüne Jugend Köln keine Alternative zur dauerhaften Nutzung der KDH-Kantine durch die Gemeinschaft der autonomen Jugendlichen. In einer Zeit, in der Leistungs- und Erfolgsdruck immer größer werden und psychische Krankheiten um sich greifen, muss es Freiräume geben für die Menschen, die kritisch über das gegebene System nachdenken und einen alternativen Lebensstil entwickeln wollen. Die Mehrheitsgesellschaft kann es sich erlauben, Fluchtpunkte für eine relative Minderheit zu schaffen, die außerhalb der gesellschaftlichen Konventionen und Zwänge leben will. Einer dieser Orte ist in Kalk entstanden; er gibt den dort aktiven Jugendlichen Sinn und Orientierung. Schulen und Gärten kann man auch an jedem beliebigen anderen Ort bauen. Ein gewachsenes kulturelles Konstrukt lässt sich nicht einfach umpflanzen. Die Besetzung des Gebäudes ist zwar nicht mit unseren Gesetzen vereinbar, jedoch moralisch nicht zu verurteilen. Jugendliche haben sich den Raum genommen, den sie brauchen. Wenn das Gebäude jetzt in öffentliche Hand übergeht, muss die Weiternutzung durch die Stadt garantiert werden. Wir kritisieren daher energisch den Vorstoß des stellvertretenden Grünen-Bezirksbürgermeisters Timon Delawari. Seine Ansichten zu der Lage in Kalk entsprechen nicht der der Grünen Jugend und großen Teilen der Partei. Wir fordern ein dauerhaftes Existenzrecht für das Autonome Zentrum Kalk.“

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