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Im Südlibanon wird kein Haus mehr stehen – Israelischer Offizier droht dem Libanon

Zerstörtes Haus im Libanon

Der Krieg zwischen Israel und dem Iran erfährt momentan immer mehr Gegenwehr, sowohl aus der Zivilgesellschaft, als auch von israelischen und iranischen Militärs. Leider schlien sich nicht alle israelischen und iranischen Militärs der Ablehnung des Krieges an, so droht ein israelischer Offizier nun auch dem Libanon mit dessen Zerstörung, für den Fall, dass die Hisbollah, sich in den Krieg einschaltet.

Ein ranghoher israelischer Militäroffizier hat die Hisbollah gewarnt, dass diese nicht auf einen israelischen Angriff auf den Iran reagieren solle, da dies ansonsten zu tausenden Toten im Libanon führen würde. Der Offizier machte diese Äusserung gegenüber dem britischen Telegraph und sagte, der Krieg würde so gewaltig sein, es wird Jahrzehnte dauern, um alle zerstörten Städte und Dörfer wieder aufzubauen.

Warnung vor dem Krieg Diesen Beitrag weiterlesen »

Israels Armeechef bezweifelt die iranische Atombombe und Minister lehnen den Krieg ab!

Liebesgrüße aus Tel Aviv und Teheran

Bisher wúrde sowohl von der israelischen Regierung, als auch von den europäischen und amerikanischen Medien,  behauptet, dass die ganze israelische Regierung und der Militärapparat sich einig seien, was die Politik gegenüber dem Iran angeht. Diese Behauptung wird aber immer unglaubwürdiger, denn nicht nur die innerisraelische Opposition lehnt den Krieg ab, wie auch die wieder aktivierte Friedensbewegung im Land, auch einige Minister und Militärs haben große Zweifel.
Besondere Aufmerksamkeit dürften die Worte des Generalstabschef der israelischen Armee, Benny Gantz, erzielen, denn dieser hält den Bau einer iranischen Atombombe für unwahrscheinlich. In einem Interview mit der linksliberalen Tageszeitung “Haaretz” sagte er: “Iran nähert sich schrittweise dem Punkt, wo es eine Entscheidung treffen kann, ob es eine Atombombe bauen will.”

Die Vernunft der iranischen Führung Diesen Beitrag weiterlesen »

Israel, Sigmar und die Apartheidsfrage

Hebron - Eine Stadt voller Hass!

Gestern sagte der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel einen Satz, den wohl niemand von ihm erwartet hätte:  “Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.” Ein ungewöhnlicher Satz für einen deutschen Politiker, einen Politiker, der kritische Fragen über die deutsche Stellung zu Israel und Palästina aufwirft.

Es ist mehr als verständlich, dass ein deutscher Politiker schockiert ist, wenn er das Elend der Menschen in Hebron sieht. Über Hebron schreibt Wikipedia:

In der Zone H2 ist die Bewegungsfreiheit der ca. 30.000 Palästinenser stark eingeschränkt, während die israelischen Siedler völlige Bewegungsfreiheit genießen und durch die IDF geschützt werden. Palästinensern ist es untersagt, die Al-Shuhada-Straße, die Haupt-Durchgangsstraße von Hebron, zu benutzen

Die Palästinenser und die Siedler Diesen Beitrag weiterlesen »

Gewalt und Gegengewalt im Nahen Osten!

Kein Gaza 2.0 - Frieden ist der Weg! - Bildquelle:http://www.flickr.com/photos/phrisrael/3229065044/sizes/o/in/photostream/

Freitag Nachmittag begannen die Angriffe auf den seit Jahren abgeriegelten Gazastreifen. Die israelische Luftwaffe bombardierte ein Auto, in dem sich der Generalsekretär des “Volkswiderstandskomitees”, Zuheir Al-Qaisy, befand. Am späterend Abend wurden weitere Bomben auf Häuser von Mitgliedern des Islamischen Dschihads abgeworfen, als Reaktion griff die Organisation mit Raketen israelische Siedlungen an.

Die Angriffe auf die Vertreter, der verschiedenen militanten Brigaden, begründete Israel mit der von ihnen ausgehenden Gefahr und den drohendenen Anschlägen. Eine Aussage, die auch in den israelischen Medien hinterfragt wurde, da es in den letzten Monaten keinerlei Gefahr aus dem Gazastreifen zu drohen schien.

Die schlimmste Attacke seit drei Jahren

Insgesamt sind bei den verschiedenen israelischen Angriffen am Wochenende mehr als 20 Menschen ermordet worden, unter ihnen auch Kinder und Jugendliche. Die Zahl der verletzten Palästinenser dürfte die 50 deutlich übersteigen. Unter den Verletzten sind auch Muamin Shrafi, Reporter eines Satellitenfernsehsenders, und dessen schwangere Frau, meldete die palästinensische Nachrichtenagentur Maan News. Diesen Beitrag weiterlesen »

Eiskalte Gerechtigkeit – Kinder ins Gefängnis!

Mauer in Palästina

Man hört sie, bevor man sie sieht. Der erste Hinweis, dass eine neue Gruppe Kinder sich nähert, ist ein Schlurfen von Schuhen und ein Klimpern von Handschellen und Fußketten. Die Tür zum Gerichtssaal geht auf – vier Jungen, alle mit Fußketten aneinander gefesselt, starren in den Raum. Vier Jungen schauen verwirrt drein.
Sie tragen braune Gefängniskleidung und sie schlürfen in den Raum, wo über ihr Schicksal von einer weiblichen Armeeoffizierin/Richterin entschieden wird, die hinter dem Richtertisch sitzt und wartet. Der Blick eines Jungen verändert sich in Strahlen, als er seine Mutter hinten im Saal entdeckt. Er wirft ihr einen Handkuss zu. Aber seine Mutter beginnt zu weinen, was den Jungen erschüttert. Er beginnt auch zu weinen.

Wir sitzen in einem israelischen Militärgericht, das dem Ofer-Gefängnis in der Westbank angeschlossen ist, 25 Minuten von Jerusalem entfernt. Montag und Dienstag sind die „Kindertage“ . Hunderte von palästinensischen Kindern ab dem Alter von 12 Jahren werden jedes Jahr hierher gebracht, um hier nach israelischem Militärrecht wegen einer Reihe von Straftaten verurteilt zu werden. Die Mehrheit wird wegen Steine-werfens angeklagt, und da das Gericht eine fast 100%ige Verurteilungsrate hat, bekommen fast alle Gefängnisstrafe von zwei Wochen bis zu 10 Monaten. Einige enden im Gefängnis für Erwachsene. Diesen Beitrag weiterlesen »

Israelisches Militär zerstört eine Moschee!

Bilder einer zerstörten Moschee

Wenige Tage ist es her, da fuhren mehrere israelische Bulldozer und Paner in das kleine Dorf Um Fagarah und zerstörten zwei Häuser und die Dorfmoschee. Während der Zerstörung wurden eine junge Frau, 21, und ein Mädchen,17, verhaftet, welche versucht hatten die Häuser zu schützen. Nach einer Stunde verließen sie das Dorf.
Eines der Häuser gehörte einer alten Frau, deren Mann vor nicht allzu langer Zeit gestorben war, und ihrer Familie, das andere Haus einen Familie mit 20 Personen, Eltern, Kindern, Großeltern. Die Soldaten hatten keine Begründung für diese Gewalt und diese Zerstörung. Als die Frauen im Dorf die Soldaten auf die Gründe ansprachen wurden sie als “Huren” beschimpft! Sie betraten die Häuser zu einer Tageszeit, in der die Männer bei der Arbeit waren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schiffe vor Gaza fast gesunken!

Free Gaza

Die beiden nach Gaza fahrenden Boote, die am Freitag von Israel aufgebracht wurden, sind beinahe gesunken, weil gewalttätige Methoden angewandt wurden, sagten die Passagiere bei einem Telefongespräch aus dem Gefängnis.

Beide Boote, die Tahrir aus Kanada und die MV Saoirse aus Irland kollidierten während Israels dreistündiger Operation, nach Fintan Lane, dem Koordinator des Irischen Schiffes bei der Gaza-Kampagne.

„Es begann damit, dass israelisches Militär, die Boote unter Hochdruck mit Wasser übergossen und die Waffen durch die Fenster auf die Passagiere hielten. Lane, der an Bord der Saoirse war, sagte: „Ich wurde die Treppe hinuntergespült. Fenster wurden zerschmettert und die Brücke des Bootes fing beinahe Feuer.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Feindliche Übernahme Israels

Jerusalem!

Phase eins wird schon seit langem als Erfolg gebucht: Die Siedler haben die Kontrolle über die besetzten Gebiete und benützen ihre Macht und ihre Bauprojekte, um jede gerechte Abmachung zu vereiteln. Aber jeder , der dachte, sie siedeln in der Westbank, um (nur) sie zu kontrollieren, sollte einen Blick auf Phase zwei des Planes nicht scheuen, die sich auf ihrem Höhepunkt befindet und schon eine Erfolgsgeschichte ist.

Jetzt, nach der feindlichen Übernahme der Westbank kommt die Übernahme des Staates. Jetzt wo ihre Lust nach Land ein klein bisschen befriedigt worden ist, haben sie ihre Aufmerksam-keit auf größere Gebiete als ihre eigenen beträchtlichen Gebiete gelenkt. Von jetzt an ist Yesha (Judäa/Samaria) wirklich vorhanden. Von jetzt an reicht es ihnen nicht mehr, den lokalen Regierungsräten in den besetzten Gebieten vorzustehen – jetzt zielen sie auf die Sitze der Macht innerhalb Israels, damit sie sein Image gestalten können. Nachdem sie die Westbankregion von Gush Etzion übernommen haben, wollen sie jetzt die Tel-Aviv-Region von Gush Dan. Diesen Beitrag weiterlesen »

Whistleblowerin Anat Kamm zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt

Im letzten Akt einer Travestie, die Israel von seinem Militär/Geheimdienstapparat aufgezwungen und die schweigend von untätigen Medien unterstützt wurde, wurde Anat Kamm zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt für die Weitergabe von geheimen Dokumenten der israelischen Armee an Uri Blau, Journalist der Zeitung Haaretz. Kamm ist jetzt die israelische Version von Bradley Manning und Shamai Leibowitz, die beide (Manning ist eingesperrt, aber ohne Verfahren und Urteil) zu Gefängnis verurteilt wurden, weil sie ihrem Gewissen gehorcht und Geheimnisse an die Öffentlichkeit gebracht hatten, die aufzeigten, dass ihre Regierungen (bzw. Israel im Fall Leibowitz) in Handlungen verwickelt waren, die gegen das Gesetz verstießen und das Land dem Krieg näher brachten.

Vor langer Zeit wies ein israelischer Journalist darauf hin, dass Generäle der israelischen Armee und Kabinettsminister allesamt Geheimnisse an Journalisten weitergeben. Das heißt dann, sie machen ihre Arbeit. Sie werden nicht eingesperrt. Oft führt das dazu, dass sie sogar befördert werden. Solange du Dienstgeheimnisse an deinen Vorgesetzten und Premierminister weitergibst, ganz egal um welchen Müll es sich handelt, bist du drin wie Flynn. Gehorchst du aber deinem Gewissen und kommst der politischen/militärischen Elite in die Quere, dann wirst du vernichtet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Sprechen über die Besatzung – Israelische Soldaten brechen das Schweigen

 

Breaking the Silence

Ich kann dir sagen, wann ich ausgerastet bin. Wir waren in Gaza im Einsatz. … Wir hockten in einem Graben, und da waren Kinder, die immer näher kamen und Steine warfen. In den Vorschriften heißt es, wenn einer so nah an dich rankommt, dass er dich mit einem Stein treffen kann, dann kann er dich auch mit einer Granate treffen … Also hab ich auf ihn geschossen.

Er war vielleicht zwölf oder fünfzehn Jahre alt. Ich glaube nicht, dass ich ihn getötet habe. Jedenfalls rede ich mir das selbst ein, für meinen inneren Frieden, damit ich nachts besser schlafen kann. Ausgerastet bin ich, als ich aus lauter Verzweiflung mit meinen Freunden, mit meiner Familie darüber gesprochen habe, dass ich verdammt noch mal [mit einer Waffe] auf jemanden gezielt und ihm ins Bein geschossen hab, oder in den Arsch. Alle waren froh, [sie meinten,] ich solle erleichtert sein, ich sei ein Held, sie erzählten es in der Synagoge, während ich unter Schock stand.”1

In seinem Buch “Ist das ein Mensch?” erinnert sich Primo Levi an einen Traum, den er wiederholt in Auschwitz träumte (und den, wie er später erfuhr, auch viele andere Häftlinge hatten).(2) In diesem Traum war Levi wieder zu Hause und erzählte seiner Familie von seinen grauenhaften Erlebnissen im Lager, aber keiner hörte ihm zu, ja seine Verwandten standen sogar vom Tisch auf und entfernten sich. Dies war sein Albtraum: dass er Zeugnis ablegte, seine Geschichte erzählte und keiner würde zuhören und ihn verstehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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