Artikel-Schlagworte: „hartz 4“

Sozialer Patriotismus und die rot/grüne Umfairteilungspolitik

Umfairteilen ist ein muss!

Die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland wird immer größer, die Notwendigkeit einer Bewegung, die sich für eine andere Gesellschaft, für mehr Gerechtigkeit ausspricht, ebenfalls. Mit diesem Gedanken dürfte das Bündnis “Umfairteilen” entstanden sein, nun erhält es die mediale Aufmerksamkeit, die es verdient. Nun wollen sich auch SPD und Grüne an der Kampagne beteiligen und es für den eigenen Wahlkampf nutzen.

Fiskalpakt und ESM wurden von Rot und Grün mitgetragen, Hartz IV, Rente mit 67 und die ersten deutschen Kriege, seit dem zweiten Weltkrieg, von beiden durchgeführt. Nun wollen sie sich als soziales Gewissen der Bundesrepulbik geben, das der Krisenpolitik von Merkel eine Alternative vorhält. Die Zustimmung zu ESM und Fiskalpakt zeigt dabei deutlich, dass beide Parteien kein Interesse an einer Umverteilung von oben nach unten haben, sondern das Gegenteil unterstützen. Dabei greifen die Verträge  massiv in die Budgethoheit des Parlaments ein und verstoßen gegen das Demokratieprinzip. Das gelte insbesondere für die Schuldenbremse und die Regelungen zum Schuldenabbau sowie für die Unkündbarkeit des Fiskalvertrages. Damit sei die rote Linie, die das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung zum Lissabon-Vertrag gezogen habe, überschritten, so verkündet die Linke, die einzige deutsche Partei, die das neoliberale Spiel nicht mitmacht.

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Schröder fordert einen Mindestlohn

Hartz4 - Armut per Gesetz? - Bildquelle:http://www.flickr.com/photos/kietzmann/3070090061/sizes/m/in/photostream/

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, der wie kein anderer Sozialdemokrat für niedrige Löhne und Sozialabbau steht,  hat die Folgen seiner Agenda 2010 bedauert. Auf einer Konferenz in Belgien forderte er einen gesetzlichen Mindestlohn, eine Forderung, die schon zu Zeiten seiner Regierung mehr als notwendig gewesen ist..

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat Auswirkungen seiner arbeitnehmerfeindlichen Agenda 2010 bedauert und die Arbeitgeber dafür verantwortlich gemacht. Sie hätten die Ausweitung von Niedriglohnjobs “ausgenutzt”, sagte Schröder laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga auf einer Konferenz in Brüssel. Eine Entwicklung vor der schon zu seiner Regierung etliche Sozialdemokraten, Linke und Gewerkschafter gewarnt haben, die aber von Gerhard Schröder ignoriert wurden.
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