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Einen Palästinenser-Staat wird es nicht geben

Zweistaatenlösung?

“Ich habe ein El-Al-Ticket gekauft. Ziel Ben-Gurion-Flughafen, Tel Aviv, Israel. Vor sechzig Jahren ist meine Mutter nur wenige Dutzend Kilometer davon entfernt geboren worden. In Haifa, in Palästina.” So lauten die ersten Zeilen in dem Buch “Einen Palästinenserstaat wird es nicht geben – Tagebuch eines Unterhändlers” von Ziyad Clot, der 1977 als Enkel palästinensischer Flüchtlinge in Frankreich geboren, wurde heute in Paris lebend, die Geschichte seiner Rückkehr nach Palästina.

Ziyad Clot dürfte manchen LeserInnen bekannt sein, denn er ist der Whistle-Blower der PLO. Sein Name ist  auf ewig verbunden mit den Palestine Papers, jenen Papieren, die die Handlungsunwilligkeit der israelischen Regierung zeigten und weltweit für Aufsehen sorgten. Ziyad Clot ist französischer Jurist mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht und wechselte von einer Pariser Großkanzlei an den Verhandlungstisch des arabisch-israelischen Konfliktes.

Quälende Durchsuchungen Diesen Beitrag weiterlesen »

Israel steht still – Die Macht der Einigkeit

Mietwucher in Tel Aviv - Bildquelle:http://www.flickr.com/photos/42404847@N04/4233118149/sizes/m/in/photostream/

In vielen internationalen Medien wurde über den gestrigen Generalstreik in Israel berichtet. Über eine halbe Million Menschen haben sich an diesem beteiligt. Auslöser für den Generalstreik war die miserable Bezahlung von Leiharbeitern im öffentlichen Dienst und Teilen der Privatwirtschaft. Aufgerufen zu diesem Streik hatten die verschiedenen Gewerkschaften. Der Streik an sich war ein wichtiges Ereignis bei dem die Arbeitnehmer ihren Einfluss zeigen konnten. Wichtiger war aber ein Aspekt den die meisten Medien übersehen haben.

Beim Streik standen sie alle nebeneinander christlische, muslimische, jüdische und atheistische Arbeiter, sie alle demonstrierten gegen die schlechte Bezahlung . In einer für Israel einmaligen Einigkeit demonstrierten sie nebeneinander und ließen sich nicht trennen.

Gemeinsam gegen die Ausbeutung Diesen Beitrag weiterlesen »

Israelis protestieren gegen den Sozialabbau und für den Zusammenhalt

Es ist beeindruckend, wenn in einem solch kleinen Land wie Israel, mehr als 130.000 Menschen auf die Straße gehen um gegen soziale Kürzungen und neoliberale Politik zu demonstrieren!  Die soziale Ungerechtigkeit in Israel ist nicht so dramatisch wie in den Nachbarländern Ägypten oder Jordanien, doch auch in Israel ist es schwer diese Ungerechtigkeit nicht zu erkennen.

Manche Vorstädte Tel Avivs gleichen den Vorstädten Kairos oder Ammans, mit ihren herunter gekommenen Häusern, den engen Gassen und den bettelnden Menschen. Nun aber erheben sich die Menschen in Tel Aviv, Haifa, Jerusalem, Nazareth, Um El Fahem und in den anderen großen Städten.

Die Zeit des Schweigens ist vorbei Diesen Beitrag weiterlesen »

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