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Schwarz auf Weiß – wie Farbige in unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden
Günter Wallraff, der sich bereits bei einer anderen Dokumentation mit Obdachlosen solidarisierte, prüft unsere Gesellschaft auf Rassismus. Günter Wallraff nimmt über ein Jahr die Hautfarbe eines Farbigen an und reist durch ganz Deutschland. Die Erfahrungen, die in dem 90-Minuten Film gezeigt werden, sind erschreckend. Der Fremdenhass springt förmlich aus dem Bildschirm hervor – direkt in das Gesicht des Zuschauers. Die Atmosphäre ist stets bedrückend.
Diese Dokumentation ist der Beweis dafür, dass die Wurzeln der Apartheit überlebt haben und kaum Fortschritte bei der Akzeptanz von Farbigen gemacht haben. Der Farbige ist immernoch Außenseiter, hat schlechtere Chancen bei der Wohnungssuche, hat große Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche und selbst wenn er eine Wohnung und eine Arbeitsstelle findet – akzeptiert wird er nicht.
Wer die Dokumentation genau beobachtet, dass die Diskriminierung nicht unbedigt von einer bestimmten Altersgruppe ausgeht, sondern sich durch alle Altersgruppen zieht. Die Dokumentation regt aber auch zum Nachdenken an. Gehen wir immer gerecht mit Immigrierten Menschen um? Sind unsere Vorurteile berechtigt? Kategorisieren ich oder verhalte ich mich Deutschen mit Migrationshintergrund vorurteilsfrei?
Am Rande der Gesellschaft
Bekannt wurde er durch Reportagen. Er arbeitete als undercover Autor bei der Bild-Zeitung und deckte Skandale in Großunternehmen auf. Investigativ musste sein Journalismus sein. Die Rede ist von niemand geringerem als Günter Walraff. Im Dezember 2008 entschließt sich Wallraff in die Rolle eines Obdachlosen zu schlümpfen, Ihm begegnen viele Menschen, die durch Schicksalsschläge auf der Straße landeten. Auch werden die Obdachlosenunterkünfte genauer unter die Lupe genommen; Oft sind diese so sehr verschmutzt und muffig, sodass Obdachlose es oftmals vorziehen sogar bei Minusgraden auf der Straße zu schlafen. Diesen Beitrag weiterlesen »

