Artikel-Schlagworte: „gau“

Jede 10-20 Jahre gibt es einen Super-Gau!

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz haben anhand der bisherigen Laufzeiten aller zivilen Kernreaktoren weltweit und der aufgetretenen Kernschmelzen errechnet, dass solche Ereignisse im momentanen Kraftwerksbestand etwa einmal in 10 bis 20 Jahren auftreten können. Den Ergebinssen zufolge tritt ein Gau somit 200 mal häufiger ein als in der Vergangenheit geschätzt wurde.

Nach Fukushima muss der Menschheit endgültig klargeworden sein, dass die Atomkraft weder sicher ist, noch als Energielieferant der Zukunft sein kann. 1986 bereits hielt die Welt den Atem an, als es in Tschernobyl zur Reaktorkatastrophe kam und tausende Menschen auf schlimmste Art und Weise ihr Leben verloren. Schon damals regte sich der Widerstand gegen die Atomkraft und ihre Kritiker sahen sich in ihrer Empörung bestätigt und fühlten, dass sie von sogenanten Experten, der die Industrie natürlich mehr Beachtung schenkt als einem Widersacher, schlichtweg hintergangen wurden. Als dann am 11. März 2011 das Atomkraftwerk Fukushima dem starken Erdbeben nicht standhalten konnte, lautete die Devise  für die Atom-Lobby wieder folgende: “Atomkraft ist sicher, diese Katastrophe war nicht vorherzusehen, wir müssen unsere Atomkraftwerke besser vor Naturkatastrophen schützen…”

Merkel enthüllt

Die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel, zumindest zu prä-Fukushima-Zeiten bekennende Atomkraftbefürworterin, hatte schon damals zu Zeiten als sie von 1994 bis 1998 das Bundesumweltamt inne hatte die Atomkraft als sicher deklariert. All die Jahre musste man ihr die gleichen Phrasen zuhören. Atomkraft sei sicher und unverzichtbar usw. Doch dann geschah der Fukushima-Gau und während sich die Atomkraftgegner in ihren dunkelsten Befürchtungen bestätigt sahen, zeigten auch Atomkraftbefürworter die sonst im Licht Diesen Beitrag weiterlesen »

Japans Aussteig vom Ausstieg – Das Atom kehrt zurück

Vorherige Woche gingen die letzten beiden Atommeiler Japans vom Netz. Zwar gingen die Meiler nur temporär vom Netz – die Atomkraftwerke weren auf ihre Sicherheit geprüft – doch zeigte Japan, dass die Stromnachfrage auch ohne Atomkraft befriedigt werden kann. Vor dem Gau in Fukushima lieferte die Atomindustrie noch 30% des gesamten erzeugten Strom Japans.

Nun ist das Geschrei wieder groß: Jegliche bis dato längste stillgelegte fossilen Kraftwerke werden wieder reaktiviert. Man kauft auf dem Markt im großen Stile Flüssiggas und verbrennt kostbares Öl, um daraus Strom zu gewinnen. Die Umweltbelastungen steigen und Japans Handelsbilanz verinkt in roten Zahlen – nicht gerade fördernd für eine Volkwirtschaft die schon seit Jahren unter Deflation und mittelschweren ökonomischen Krisen leidet.

Keine Alternative zum Atom, ergo Rückkehr zum Atom?!

Aufgrund der geschilderten negativen Auswirkungen des Atomausstiegs pocht die Industrie, die AKW-Lobby und

Politiker darauf, dass in Japan bald wieder der Atomstrom fließt. Weil sich in den Regionen der Widerstand dagegen hält, die gewarteten Atomreaktoren wieder ans Netz gehen zu lassen, sind bislang alle Atomkraftwerke außer Betrieb geblieben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fukushima: Super-GAU bereits vor Tsunami!

Strahlende Kraft -

In der bisher umfangreichsten Studie, die sich mit der Strahlenkonzentration nach dem Fuskushima-GAU beschäftigt, geht hervor, dass  sich der Super-GAU bereits vor dem Hereinbrechen des Tsunamis ereignete. In der am 21. Oktober veröffentlichten Studie beteiligten sich Forscher aus Norwegen, Österreich, Spanien und den USA.

Das Forscherteam errechnete eine Freisetzung von 16700 Peta-Becquerel Xenon-133 in den Tagen vom 11. bis zum 15. März. Stimmen diese Zahlen, dann wäre dies die größte zivile Freisetzung in der Geschichte der Menschheit. In der Studie wurden Daten herangezogen, welche sich auf über 1000 Messungen zur Konzentration von Radioaktivität in Japan, Europa und den USA beziehen.

Cäsium-137 – der unsichtbare Feind Diesen Beitrag weiterlesen »

60.000 AKW-Gegner auf Tokios Straßen

Gestern stand die Stadt Tokio ganz im Zeichen der Anti-AKW-Bewegung. Das Motto lautete “Tschüss Atomenergie”. Als tatkräftiger Unterstützer holten die atomkritischen Organisatoren den japanischen Literaturnobelpreisträger Kenzaburô Ôe mit ins Boot.

kaum Aussicht auf Besserung

Vor rund einem halben Jahr ereignete sich der Super-Gau in Fukushima; Die Nachrichten, die uns in der Westlichen Welt erreichten, sorgen nicht gerade für Beruhigung. Erst vor kurzem wurden die höchsten Strahlenmessungen seit dem GAU in Fukushima gemessen, die Sperrzone von 20 Kilimeteren ist bis heute nie ausgeweitet wurden und den Menschen, die unmittelbar von der Atomkatastrophe betroffen sind, werden sogut wie gar nicht geholfen.

gefährliche “hot spots”

unter dem Begriff “hot spots” verbirgt sich kein Internet-spot, sondern stark strahlende Gebiete. Die japanischen unabhängige Organisation “Citizens Radioactivity Measuring Station” maß noch in einer Entfernung von 60 Kilometer vom havarierten Reaktor auf einem Kinderspielplatz mehr als 60 Mikrosievert pro Stunde. Ohne den GAU würde am Spielplatz eine Strahlung von weniger als 0,1 Mikrosievert herrschen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Frankreich und die Atom-Liebhaber

Montag, 12. September 2011. Diverse Medien berichten von einer Explosion in einem Südfrankzösischen Atomkraftwerk. Schockiert neige ich den Kopf, frage mich innerlich “schon wieder?”. Erst vor knapp sechs Monaten geschah die Atomkatastrophe um Fukushima und heute Mittag war wieder in den Schlagzeilen das Wort “Explosion” mit dem Wort “Atom” in Verbindung gebracht worden, was mich in einen Gemütszustand vom März diesen Jahren versetzte.

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NaturFreunde kritisieren geplanten Uranabbau in Tschechien

Dass die Uran-Industrie in der Tschechischen Republik den Abbau von Natur-Uran massiv ausweiten möchte, ist ein energiepolitischer Irrweg. Die tschechische Regierung geht energiepolitisch den falschen Weg, wenn sie eine positive Energiezukunft mit der Atomenergie sucht. Und sie vergibt Chancen am Arbeitsmarkt: Schließlich wurden im Bereich der regenerativen Energieerzeugung in Deutschland mehr als 300.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze alleine in den letzten Jahren geschaffen.

In der Tschechischen Republik werden rund 110.000 Tonnen Uran vermutet. Allein in Nordböhmen, Westmähren und der Umgebung der mittelböhmischen Stadt Přibram gibt es ergiebige Uranvorkommen mit einem Uranerzanteil von etwa 0,1 Prozent. Die Uran-Industrie hat nun ihr Interesse angemeldet – zum Vorteil ihrer Profite und zum Nachteil von Mensch und Natur in den potenziellen Abbaugebieten. Diese liegen nur wenige Kilometer von der bayerischen und sächsischen Grenze entfernt liegen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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