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Syrische Opposition erhält 40 Millionen Dollar aus dem Ausland

Syrien – Bildquelle:http://www.flickr.com/photos/freestylee

Der syrische Nationalrat ist der wohl bekannteste Akteuer in der syrischen Opposition. Gerüchte über die Finanzierung des Nationalrats durch andere Staaten gibt es schon lange, nun werde die Gerüchte durch den Rat selbst bestätigt, wie aus einer aktuellen Erklärung hervorgeht.
Nach eigenen Angaben hat der Rat seit seiner Gründung im Oktober 2011 Finanzhilfe im Gesamtumfang von 40,4 Millionen US-Dollar erhalten.Dem veröffentlichten Finanzbericht zufolge kassierte die syrische Opposition im zurückliegenden Jahr (von Oktober 2011 bis Oktober 2012) fünf Millionen Dollar von den Vereinigten Arabischen Emiraten, 15 Millionen Dollar von Katar und 20,4 Millionen Dollar von Libyen. Spenden von anderen Regierungen sind bisher nicht eingetroffen, wie der Nationalrat mitteilte. Die Spenden gingen auf zwei Konten ein, eines in Katar, das andere in der Türke, wo der Rat seinen Hauptsitz hat.

 

Neue Regierung?

 

Der größte Anteil der Spenden, 29,7 Millionen Dollar, sei humanitäre Zwecke (Hilfe für Flüchtlinge) sowie für die Unterstützung der Revolutionsbewegung in Syrien verwendet worden, gab der Nationalrat bekannt. Das restliche Geld wurde für administrative Belange und Telekommunikation ausgegeben.

Bis vor wenigen Tagen wurde der syrische Nationalrat von den USA unterstützt, nun zeigen sich Risse im Bündnis. So sagte dei amerikanische Außenministerin, Hillary Clinton, während eines Besuches in Kroatien, der SNS könne nicht mehr als klare Führungskraft der Opposition betrachtet werden, sondern lediglich „Teil einer großen oppositionellen Struktur werden, die auch Menschen einschließen würde, die sich in Syrien aufhalten und ein legitimes Stimmrecht haben“.

Während Clinton sich vom Rat distanzierte, erklärte dieser bei einer Konferenz in Istanbul, dass die Gründung einer eigenen Regierung angestrebt werden soll. Beobachtern zufolge kann die anstehende Konferenz der syrischen Opposition in Doha, der Hauptstadt von Katar, dieses Vorhaben Realität werden lassen.

Verschiedene Staaten der arabischen Welt und Frankreich erklärten, dass sie eine solche Regierung anerkennen würden.

Einblicke in ein Enteignungssystem

Die hier dargstellten Mechanismen des Geldsystems sollen nicht die klassischen, weitestgehend bekannten Probleme des Kapitalismus negieren. Eine aufgeklärte Geldsystemanalyse ist nicht als „Verkürzte Kapitalismuskritik“ zu verstehen, sondern vielmehr als Erweiterung eben dieser Kapitalismuskritik. Auch ist mit den dargestellen mathematisch-logischen Fakten des Geldsystems keine Kritik an bestimmten Berufsgruppen zu verwechseln. Ziel ist viel mehr aufzuzeigen, dass die Probleme im Geldsystem systemischer Natur sind, nicht akteursbezogener.

Im gesellschafts- politischen Diskurs sind derzeit aus fast allen politischen Richtungen systemkritische Stimmen zu hören. „Konservative“ erkennen dass „Linke“ oft Recht hatten, es wird gemahnt und gewarnt, und dass der real existierende Kapitalismus nicht funktioniert, scheint mittlerweile eine Binsenweisheit geworden zu sein. Dennoch tut die immer breitere Kritik dem derzeitigen EU-Krisenmanagement keinen Abbruch. Die europäische Elite über Merkel bis Sarkozy droht mit dem umstrittenen ESM-Vertragsentwurf das europäische Demokratie- und Transparenzdefizit nicht nur zu zementieren, sondern auch nationalstaatliche Handlungsspielräume weiter einzuschränken, so die Kritiker des so genannten Rettungsschirms (Vertragsentwurf als PDF). Auch wenn generell eine koordinierte Wirtschafts- und Finanzpolitik Teil einer Währungsunion sein sollte, stellt sich doch die Frage, unter welchen Voraussetzungen und Kriterien dieser Politikwechsel nun verwirklicht werden soll. Die öffentliche Debatte über Geld wird derweil unermüdlich geführt, doch woher Geld überhaupt kommt und wie unser Geldsystem funktioniert, wird dabei kaum erörtert. Dass der im Geldsystem verankerte Zinseszins mathematisch bedingt zu einer immer stärkeren Vermögensumverteilung führt, ist unwiderlegt. Kritiker dieser These Diesen Beitrag weiterlesen »

Irland stimmt über Fiskalpakt ab!

Sinn Fein

Am 31. Mai entscheiden die BürgerInnen Irlands per Volksabstimmung über den sogenannten Euro-Fiskalpakt. Irland ist der einzige Staat, der seine BürgerInnen über den Fiskalpakt und damit über die künftige Ausrichtung der EU, entscheiden lässt.  Der irische Premierminister hat den Vertrag bereits unterschrieben, doch ein Nein würde diese Unterschrift nichtig machen. Ein irisches Nein bedeutet aber kein Veto, denn nur zwölf der 17 Euro-Länder müssen den Pakt ratifizieren, damit er im Herbst in Kraft treten kann.

Von Rechts bis Mitte-Links wollen alle Parteien dem Vertrag zustimmen. Wiederstand gibt es nur von Bürgerinitiativen, der Sinn-Fein und einigen Gewerkschaften, sowie kleineren linken Parteien.

Sinn Fein fordert Ablehnung des Vertrages

Sinn Fein hat eine deutliche Position zu den bisherigen EU-Verträgen. Bereits im Zuge der Abstimmungen über den Nizza- und Lissabon-Vertrag hat Republican Sinn Féin für ein „Nein“ in den Referenden aufgerufen. Beide Verträge wurden anfänglich von der irischen Bevölkerung abgelehnt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mindeststeuer für Millionäre – 10% Steuern bei Einkommensmillionären

Steuern erstmal eintreiben!

Millionäre können in Großbritannien nur 10% Steuern bezahlen, wenn sie alle Schlupflöcher ausnutzen die ihnen das englische Recht bietet. Während Arbeiter mindestens 20% Steuern auf ihr Einkommen bezahlen, kann sich die Oberschicht, ausgerüstet mit einer Armee von Steuerberatern und Anwälten, vor angemessenen Zahlungen drücken.

Großbritannien kämpft mit der Krise des Kapitalismus und hat in deren Folge hundertausende Menschen im öffentlichen Dienst entlassen oder ihre Löhne gesenkt. Millionen Briten demonstrierten gegen die unsoziale Politik der konservativ-liberalen Koalition in Großbritannien, die der Ansicht ist, dass die Krise nur gelöst werden kann, wenn die einfachen Arbeitnehmer einen noch höheren Beitrag an den staatlichen Ausgaben zahlen müssen. Reiche stärker belasten, wollten weder Torries noch Liberaldemokraten, dies scheint sich nun geändert zu haben.

Mindessteuer statt Reichensteuer

Nick Clegg, Parteichef der Liberaldemokraten und Vizepremier, erklärte der konservativen Tageszeitung “The Telegraph” vor einigen Wochen, dass hunderte Millionäre weniger als 20 Prozent und tausende weniger als 30 Prozent ihres Einkommens versteuern, in dem sie sich einer Armee von Rechtsanwälten und Steuerberatern bedienen und dem Spitzensteuersatz von 50 Prozent umgehen. Sie würden Steuerschlupflöcher und Vergünstigungen nutzen, um dann einen geringeren Anteil als normale Angestellte an Steuern zu zahlen und damit dem hoch verschuldeten Staat viel Geld vorenthalten, so der Liberaldemokrat gegenüber der Zeitung.

Nick Clegg will eigentlich den Steuersatz von 50% senken und den Reichen noch mehr entgegenkommen, doch die mangelende Zahlungsbereitschaft der Reichsten, scheint selbst ihn zu schockieren. Statt einer Reichensteuer, wie sie in Deutschland die linkeren Parteien in verschiedenen Ausmaßen fordern, will Clegg einen Mindestsatz einführen, den jeder zahlen müsste. Auf die Idee einer solchen “tycoon tax” sei er gekommen, nachdem der amerikanische Präsidentschaftskandidat und Multimillionär Mitt Romney erklärte, er würde gerade einmal 13,9 Prozent an Steuern zahlen, wie englische Medien ihn zitierten.

Konservative ziehen nach

Nach den Liberaldemokraten scheint auch der britische Finanzminister Osborne, Mitglied der Torries,  auf das Themagestoßen zu sein.  Er fordert nun auch, dass jeder Bürger ab einem bestimmten Einkommen, einen Mindeststeuersatz zu bezahlen hat.

Osborne erkennt, wie auch die Liberaldemokraten, nicht, dass den Reichsten keine Anreize geboten werden müssen, damit sie sich an die staatlichen Regeln halten, sondern die Zahlung von Steuern eine Verpflichtung jedes Bürgers ist, die mit der Höhe des Einkommens natürlich zunimmt.

Trotz seiner konservativen Einstellung scheint aber selbst Osborne zu erkennen, dass die Ausnutzung des britischen Steuersystems nicht weitergehen kann. Osborne erklärte daher dem britischen Telegraph, dass er nun überzeugt sei von der Einführung einer “Tycoon tax”. Reiche sollten mindestens ein Drittel ihrer Einkommen an Steuern zahlen müssen. Osborne gab sich “schockiert”, dass selbst Menschen, die viele Millionen Pfund jährlich verdienen, keine oder fast keine Steuern entrichten. Einige der reichsten Menschen hätten es geschafft, “praktisch keine Einkommenssteuer” zu zahlen, was ganz legal, aber nicht richtig sei. Meist würden Verluste in einer der Firmen mit der Einkommenssteuer aufgerechnet.

Ab nächstem Jahr werden Steuerentlastungen auf maximal 25 Prozent des Einkommens oder 50.000 Pfund beschränkt. Diese Regelung wird zusätzliche Milliarden in die Kassen des Staates spülen, die Reichsten werden aber immernoch genug Möglichkeiten finden mit denen sie diese Gesetze umgehen können. Die Forderung nach der Zahlung von einem Drittel des Einkommens für Einkommensmillionäre, wäre daher ein Schritt in die richtige Richtung und wird daher auch von vielen Briten begrüßt, wenn er für viele auch nicht weit genug geht!

Immer mehr Menschen arbeiten – In menschenunwürdigen Verhältnissen!

Symbol der Arbeitslosigkeit - Quelle:http://www.flickr.com/photos/moe/8322628/sizes/m/in/photostream/

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht immer weiter zurück, so berichtet die Bundesagentur für Arbeit und die Bundesregierung feiert natürlich ihre Politik. Das Wichtigste aber vergessen die Agentur und auch die Bundesregierung zu erwähnen, immer weniger Menschen arbeiten in “sicheren” Arbeitsverhältnissen.

Zwischen 2002 und 2010 ist die Zahl der Menschen, die eine Vollzeitbeschäftigung haben, um 465.000 zurück. Eine Zahl, die den aktuellen Erfolgsmeldungen widerspricht, denn sie zeigt, dass vielleicht 2 Millionen Menschen eine neue Arbeit gefunden haben, in der gleichen Zeit aber keine neuen Vollzeitstellen geschaffen wurden, sondern viele Arbeitsplätze nur für begrenzte Zeit geschaffen wurden.

Lug und Trug Diesen Beitrag weiterlesen »

Linkes Profil – Rechts regieren?

In Deutschland ist die Besteuerung auf Gewinne bei Spekulationen niedriger, als die Besteuerung bei ehrlicher Arbeit. In Zeiten in denen der Finanzwahn als der schlimmste Auswuchs des Systems erkannt wurde, wird es Zeit, dass die Parteien sich diesem Problem ehrlich annehmen und es bekämpfen.

Die SPD will mit einem links-sozialdemokratische Programm die Wähler für sich gewinnen und zeigen, dass sie bereit ist gegen den Finanzkapitalismus vorzugehen. Ihre Ideen scheinen dabei eher weniger ausgereift, so ist sie nicht bereit Gewinne, welche mit Spekulationen erwirtschaftet wurden, ähnlich hoch zu besteuern, wie Einkommen. Wenn sie dies ändern wollen würde, müsste sie sich intensiv mit den Fehlern ihrer Regierungszeit beschäftigen.

Die Linke fürs Volk

Jede linke Partei muss vor allem ein Ziel haben, die soziale Absicherung der Menschen in den Mittelpunkt ihrer Politik zu stellen. Wenn die SPD noch den Anspruch einer linken Volkspartei hat, dann kann sie es sich nicht erlauben, wenn sie ihrem Anspruch gerecht werden will. Die SPD hat in ihrer Regierungszeit viele Fehler gemacht haben, die einzig und allein dem Kapital und den Reichsten in unserer Bevölkerung geholfen haben. Wenn die SPD wirklich noch etwas verändern will, dann sollte sie sich an den Spruch des französischen Präsidentschaftskandidaten, Mélenchon, halten:

“Ich fordere die gesamte Linke auf, das Kapital mindestens genauso hoch zu besteuern wie die Arbeit. Inzwischen ist es dazu an der Zeit, die nächste Etappe einzuläuten: Platz dem Volk! Übernehmt die Macht!”

Grade in Zeiten, in denen immer mehr Menschen Zweifel an unserer Wirtschaftsordnung bekommen, sollte dies der erste Anspruch einer linken Volkspartei werden. Die SPD hat zumindest inhaltlich ähnliche Ansprüche, wenn sie regiert, kann sie zeigen, dass sie etwas ernst meint, in dem sie die Arbeitenden nicht schlechter stellt als das Kapital.

Stresstest Europa

Seit Monaten, Wochen und Tagen befindet sich die Politik in einem Irrgarten. Lauter “wegweisende Stimmen” sind in den Talk-Shows der ARD und des ZDFs zu hören. In den Nachrichten hören wir schon Stimmen für eine “geordnete Insolvenz Griechenlands”. Immer mehr geriet die Politik in ein Europatest, oder auch in einen Stresstest!

Es ist lange nicht mehr eine europäische Wirtschaftskrise, sondern diese Krise motierte zu einer politischen Krise der europäischen Nationen. Wir, als EuropäerInnen, gingen als einzelne ProjektteilnehmerInnen des “Projektes Europa” vorran. Politische Krisen wurden gemeinsam gelöst- noch wichtiger: Europa sollte politisch handlungsfähiger werden, sodass Kommissionen und Parlamente eingerichtet wurden. Die europäischen Nationen diskutierten miteinander!  – Wo bleibt jedoch heutzutage die Umsetzung des europäischen Wahlspruchs…

“In Vielfalt geeint”? Diesen Beitrag weiterlesen »

Ihr folgt oder ihr bekommt kein Geld – Motto der US-Außenpolitik

Granger - Bild stammt von IRIB

Die Beziehungen zwischen Ägypten und Israel sind den letzten Wochen nicht besser geworden. Nach den Angriffen von Radikalen, die von der Sinai-Halbinsel nach Ägypten eingedrucken waren, und den heftigen Angriffen der israelischen Armee auf den dicht besiedelten Gazastreifen, sowie der Ermordung von mehreren ägyptischen Grenzbeamten, kommt es in Ägypten täglich zu Demonstrationen gegen Israel!

Nun aber kündigen amerikanische Abgeordnete an, dass sie die ägyptischen Finanzhilfen kündigen, falls die Ägypten den Friedensvertrag mit Israel neuverhandeln oder gar für ungültig erklären wollen.”Sollte Kairo den Frieden mit Israel aufkünden, würden die USA Ägypten die Finanzhilfe von zwei Milliarden Dollar pro Jahr streichen” so die republikanische Kongressabgeordnete Kay Granger am Dienstag in einem Interview mit der «Jerusalem Post». Granger ist als Vorsitzende der Subkommission für Auslandhilfe zuständig für die jährliche Verteilung der amerikanischen Auslandshilfe. „Die US-Hilfe für Ägypten ist das Ergebnis des Friedensvertrags zwischen Israel und Ägypten“, so Granger. Entsprechend wichtig seien für die USA die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Ägypten.

Das Kapital als (Druck-)Mittel! Diesen Beitrag weiterlesen »

Steuerflucht wird legal – SPD kann uns retten!

Deutschland und die Schweiz haben ein Abkommen über die Behandlung von Steuerflucht getroffen. Man könnte meinen, dass dies ein großer Erfolg sein, da nun Steuerflüchtlinge von beiden Seiten Druck erhalten und sich Steuern hinterziehen nun deutlich schwieriger wird! Dem ist nicht so, denn das Abkommen, welches zwischen Deutschland und der Schweiz getroffen wurde, bringt zwei Gewinner hervor und eine ganze Menge Verlierer!

Die Schweiz und die Steuerhinterzieher zählen bei diesen Abkommen zu den Gewinnern, die Bundesrepublik und all ihre hart arbeitenden Bürger, welche ordnungsgemäß ihre Steuern zahlen, sind die Verlierer!

Deutschland bekommt Bargeld! Diesen Beitrag weiterlesen »

Sinkender Lebensstandart schürt Frust und Hass !

Großbritanien hat, wie die meisten Industrieländer, in den letzten Jahren erhebliche Einsparung vorgenommen und diese haben wie in den meisten anderen Länder vor allem eine Schichte getroffen, die Unterschicht! Man musste nicht damit rechnen, dass die Krawalle in London jetzt ausbrechen, aber für viele war es doch zu erwarten, dass es irgendwann zu Protesten und Krawallen kommt!

Tottenham ist ein Stadtteil wie man ihn in ganz Europa finden könnte, ein Stadtteil der geprägt ist von Arbeitslosigkeit, Kinderarmut und vielen Menschen, die vom Bildungssystem benachtteiligt wurden! Die Proteste, die in Tottenham begonnen haben, hätten überall beginnen können und es war kein Wunder, dass sie sich ausgebreitet haben. Je unterschiedlicher der Lebensstandart der verschiedenen Klassen ist, je warscheinlicher werden Proteste, die auch zur Rebellion führen können.

Sparen bei den Armen?

Die englischen Regierungen begonnen bei Thatcher bis zur jetztigen Regierung haben immer auf Ausgabenkürzung gesetzt, statt auf höhere Einnahmen zu setzen. So wurden Jugendzentren geschloßen, Sozialausgaben gekürzt und der Arbeitnehmerschutz verschlechtert, alles Maßnahmen, die die finanzielle Situation der Unterschicht und auch die der Mittelschicht verschlechtert, während die Oberschicht weiter ein dekadentes Leben führen kann und fast keinen Beitrag zur Verbesserung des Staatshaushalt leistet! Für die ausgebeuteten Menschen in solchen Vierteln, ist der Tod eines jungen Mannes, nur der Tropfen, der das Glas zum überlaufen bringt.

Menschen weltweit begehren auf, wenn sie sich unterdrückt oder ausgebeutet fühlen, dass die Proteste von der Jugend getragen werden ist nicht verwunderlich, denn diese hat noch den Mut zu kämpfen und ihre Perspektive sieht am düstersten aus.  Wir dürfen die Ausschreitungen nicht als Akt der Verwüstung abstumpfen, denn dann würden wir uns nicht unterscheiden von den arabischen Medien und ihrer Beurteilung zu Anfang der Revolution.

Politiker müssen Konsequenzen ziehen

Die europäischen Politiker müssen aus solchen Protesten lernen, sie müssen erkennen, dass nicht alle Sparmaßnahmen nur von den weniger Wohlhabenden getragen werden dürfen. Wenn Europa wirklich fortschrittlich sein will, müssen die europäischen Politiker sich für wirkliche Chancengleichheit einsetzen und den Menschen eine Perspektive bieten. Es kann nicht sein, dass die Unterschicht leidet, während die Verursacher der Krise mit dieser nun nichts mehr zu tun haben. Wir können keine Banken und Unternehmen für mehrere Milliarden retten, aber bei Bildung und Sozialem sparen.

Die Ausschreitungen und die Gewalt sollte man verurteilen, die Ursachen und Gründe, die dazu geführt haben ebenso!

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