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Palästinensische Friedenspädagogin fordert politische Unterstützung auch von Deutschland
Israel schaffe “Fakten am Boden”, deshalb könnten die Palästinenser nicht auf Friedensverhandlungen warten, sagt Sumaya Farhat-Naser, Friedens- pädagogin im Westjordanland. Es sei den Versuch wert, über einen Anerkennungsantrag bei den Vereinten Nationen Verbesserungen zu erreichen.
Friedbert Meurer: Diese Woche hat die Generaldebatte in der UNO-Vollversammlung begonnen, und diese Versammlung in New York wird in diesem Jahr dominiert von einem Thema: Die Palästinenser wollen die UNO-Vollmitgliedschaft und damit die staatliche Anerkennung. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will morgen diesen Antrag einreichen, hat er jedenfalls angekündigt. Wenn es dazu kommt, will Israel mit Sanktionen reagieren und auch die USA sagen nein, es sei noch zu früh, und wollen, sollte es zu einem Ja in der Vollversammlung kommen, ihr Veto im Sicherheitsrat einlegen. Wir gehen nun ins Westjordanland, dort beobachten und erwarten viele Palästinenser gespannt, was denn diese Woche wohl in New York passieren wird. Auch Sumaya Farhat-Naser. Sie lebt in Birseit bei Ramallah, eine palästinensische Friedenspädagogin, und sie ist 2002 vom deutschen PEN-Zentrum mit der Hermann-Kesten-Medaille ausgezeichnet worden. Guten Morgen, Frau Farhat-Naser!
Sumaya Farhat-Naser: Guten Morgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

