Artikel-Schlagworte: „Familie“

Der Wahlkampf entdeckt die Familienpolitik

spielende KinderPünktlich zum Wahlkampfauftakt entdecken die Parteien die Familienpolitik als Wahlkampfthema. Passend dazu sorgt die Studie zur „Effizienz der Familienpolitik“ für Aufruhr. Die 200 Milliarden, immerhin 5 % des Bruttosozialprodukts für 156 familienpolitische Maßnahmen verpuffen ohne viel Effekt. Die amtierende Familienministerin zögert dann nicht lange, eine solche Analyse als „unmenschlich“ zu beschreiben und sich hinter dem für jede sinnvolle Diskussion so tödlichen moralischen Geschwafel zu verstecken. Nein, also die Wirtschaft darf in diesem Land doch nicht darüber urteilen, wie sinnvoll Familienpolitik ist. Jede Familie ist systemrelevant! Hört, hört! Da horchen mit Sicherheit die sonst so gern geschassten „Hartz-IV-Familien“ auf, denen man jüngst das Elterngeld wegnahm und denen man sogar noch Kindergeld vom Bezug ihrer Kinder abzieht und wundern sich. Solche Prominenz hätten sie von der aktuellen Regierung sicher am allerwenigsten erwartet.

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Max Bryan: 1000 km mit dem Rad und seine Mutter will ihn nicht

Es war die wichtigste Etappe seiner Reise, das Treffen mit der Mutter, am 23.12., ein Tag vor Weihnachten fand es statt. Auf dem Bahnsteig des Bahnhofs in Gießen traf der Obdachlose Max Bryan seine Mutter und erlebte eine Überraschung, als die Mutter ihm mitteilte, dass er Weihnachten nicht bei ihr verbringen könne.

(ddp tp) „Es ist schon erstaunlich, wie weit Vision und Realität manchmal auseinander gehen, wie groß der Graben zwischen diesen beiden Dingen ist“, eröffnet der Obdachlose Max Bryan seinen Bericht zu den Ereignissen des 23. und 24.12., der seit gestern online steht.

http://www.facebook.com/notes/max-bryan/14-etappe-gie%C3%9Fen-mom-weihnachten/326937690657486

Ein durch und durch ergreifender Bericht und wer geglaubt hat, dass mit dem Treffen der Mutter die Geschichte endet, liegt falsch. Es wäre wohl auch zu schön gewesen, ein Happy End, wie jeder es sich wünscht, nur sieht die Realität oft eben auch anders aus und die ist manchmal auch brutal. Während die Mutter nicht viel Zeit für den obdachlosen Sohn hat, sie müsse noch Weihnachtsgeschenke für ihre Enkelkinder kaufen, schläft der Obdachlose zu den Feiertagen auf den kalten Stufen eines Autohauses, am Rande der Stadt, der einzige Ort, wo er jetzt noch bleiben könne, sagt der von Pathophobie geplagte Wohnungslose. Diesen Beitrag weiterlesen »

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