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Die Politik der Bundesregierung zerstört die europäische Idee – Im Gespräch mit Fabio de Masi

Fabio de Masi

Fabio de Masi hat für seine Kandidatur ein Votum des größten westlichen Landesverbandes NRW erhalten und wurde vom Bundesausschuss für Platz 6 nominiert.

Am 25. Mai finden in der EU Wahlen zum Europaparlament statt, in der Linken wird kontrovers darüber diskutiert, ob die EU neoliberal, militaristisch und undemokratisch ist. Wir haben mit Fabio de Masi, Ökonom, Bewerber um Listenplatz 6 auf der Europaliste der Linken und Mitarbeiter von Sahra Wagenknecht, über die Debatten in der LINKEN, die Krise, Freihandelsabkommen und die militärische Rolle der EU gesprochen.

Die Freiheitsliebe: In der Linken wird momentan über die Haltung zur EU diskutiert, dabei werden EU und Europa häufig gleichgesetzt. Kann es eine pro-europäische Linke geben, die trotzdem EU-kritisch ist?

Fabio de Masi: Als mein Parteivorsitzender Bernd Riexinger in Athen gegen die Bundeskanzlerin demonstrierte beschimpften ihn seriöse Tageszeitungen als „Vaterlandsverräter“. Nun sind wir angeblich Anti-Europäer. Die Wahrheit ist: Die verantwortungslose Europapolitik der Bundesregierung zerstört die europäische Idee. Markus Lanz versuchte von Sahra Wagenknecht in einer viel beachteten Talk-Show ein plattes Bekenntnis zur EU zu erpressen. Viele Zuschauer hat das empört, sie haben dieses Spiel durchschaut. Ich bin mir sicher: DIE LINKE ist genau so klug.

Die Freiheitsliebe: Wie ist das zu verstehen ? Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Linke ist eine einmalige Chance – Im Gespräch mit Stefan Bornost (Marx21)

Marx21

Wir haben fast alle Strömungen und Netzwerke in der Linken vorgestellt. Begonnen haben wir mit Julia Bonk, die die Emanzipatorische Linke vorgestellt hat. Es folgte eine Interview über die Kommunistische Plattform in der Linken. Als nächstes konnten wir mit Nele Hirsch über die AKL sprechen, fehlen durfte natürlich auch die Sozialistische Linke nicht. Als wahrscheinlich letztes Interview der Strömungsreihe haben wir uns Marx21 ausgesucht!

Die Freiheitsliebe: Wofür steht Marx21?

Stefan Bornost: Wir verstehen uns als Netzwerk von Marxisten aus unterschiedlichen Traditionen.Uns eint, dass wir die LINKE als eine bewegungs- und klassenkampforientierte Partei aufbauen wollen. Mit der Grüdndung der LINKEN hat sich ein Fenster geöffnet – das erste mal seit langer Zeit können wir versuchen, die Vormachtstellung der SPD in der Arbeiterbewegung herauszufordern. Das ist wichtig, denn trotz Mitgliederverlusten und organisatorischen Problemen bleibt die Arbeiterbewegung in Deutschland ein Riese. Der Riese schläft aber. Von oben, von Arbeitgeberseite, wird ein scharfer Klassenkampf geführt, ist die gewerkschaftliche Reaktion darauf diffus, wie 10 Jahre Lohnstagnation und Ausweitung prekärer Arbeitsverhältnisse belegen. In den Gewerkschaften der exportorientierten Industrien ist die sozialpartnerschaftliche und standortnationalistische Tradition strak verankern – viele Gewerkschaftsvertrter in den dortigen Aufsichtsräten begreifen sich de facto als Ko-Manager und ordnen selber Arbeitnehmerinteressen den Betriebsinteressen unter. Dort, wo klar ist, dass die Arbeitgeber nicht an Kompromissen interessiert sind, wie zum Beispiel im Einzelhandel oder im Öffentlichen Dienst sind die Gewerkschaften konfrontationsfreudiger, gehen aber oft von sehr schwachen Strukturen aus. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gewerkschaften und die Linke – Ein Gespräch mit Fabio de Masi über die Sozialistische Linke!

Sozialistische Linke

Sozialistische Linke

Die Linke ist eine Partei mit vielen Facetten, wir haben es uns zur Aufgabe gemacht euch die verschiedenen Strömungen vorzustellen. Nach einem Interview mit einem Sprecher der Kommunistischen Plattform, einem Interview mit Nele Hirsch von der AKL und einem Interview mit Julia Bonk von der EmaLi folgt  nun ein Interview mit Fabio de Masi von der Sozialistischen Linken!

Die Freiheitsliebe: Was unterscheidet die Sozialistische Linke von anderen Strömungen?
Fabio de Masi Die SL ist die gewerkschaftsorientierste Strömung! Wir meinen dass die Linke vor allem für die gemeinsamen Interessen der Lohnabhaengigen bzw der Bevölkerungsmehrheit – dass heißt der Beschäftigten, der Erwerbslosen, der Rentner, der Studierenden und der prekären Selbstständigen- streiten sollte. Mit anderen Worten:

“Wenn Westerwelle sagt die Kellnerin solle mehr haben als der Hartz-IV-Empfänger.”
Antworten wir: “Nicht der Hartz-IV-Empfänger hat zu viel, die Kellnerin hat zu wenig. Mindestlohn jetzt.” Diesen Beitrag weiterlesen »

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