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Restiamo umani – Mensch bleiben
Der Gazakrieg Ende 2008 bis Anfang 2009 wird den meisten Menschen im Gedächnis bleiben, als ein Krieg einer hochgerüsteten Militärmacht gegen ein unterdrücktes Volk, dass sie in seiner großen Mehrheit nicht wehren konnte und wollte. Vittorio Arrigoni war einer der wenigen Ausländer, die sich während des Krieges im Gazastreifen aufgehalten haben und mit ihrem Leben versucht haben die PalästinenserInnen zu schützen.
Vor wenigen Monaten ist im Zambon Verlag eine Neuauflage seines Werks “Restiamo Umani – Mensch bleiben” erschienen, in dem neben seinen eigenen Beschreibungen, auch Widmungen zu seinem Tod, zu finden sind. Karin Leukefeld, Journalisten bei der Jungen Welt, beschreibt wieso sie Zweifel an der Geschichte des Mordes hat, der angeblich von islamistischen Djihadisten ausgeführt wurde, die weder danach noch davor jemals wieder in Erscheinung traten. Sie äußert nicht nur Zweifel, sondern beschreibt auch, wie hoch die Wertschätzung Vittorios in der palästinensischen Gesellschaft war.
Mord durch Salafiten?
Als nächstes finden sich ein kurzer Artikel über die Distanzierung der Hamas von Salafisten und die Stellungnahme dieser, dass sie den Mord an Vittorio ablehnen. Gilad Atzmon, ein bekannter israelischer Musiker, erhält die Möglichkeit an den palästinensisch-israelischen Filmemacher Juliano Mer-Khamis zu erinnern, der ebenfalls ermordet wurde. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wir brauchen eine soziale Revolution – Im Gespräch mit Felix Dettmann (Revolutionärer 1 Mai)
Der erste Mai ist der wohl wichtigste Tag für ArbeiternehmerInnen, GewerkschafterInnen und Sozialisten weltweit. Viele Forderungen der AktivistInnen bleiben Forderung, die innerhalb des Systems stehen. Wir sprachen mit Felix Dettmann dem Pressesprecher des” revolutionären 1. Mai Bündnis Berlin”
Die Freiheitsliebe: Euer Bündnis ruft zum revolutionären ersten Mai auf. Was unterscheidet den revolutionären Block auf den Demos von den anderen Demonstranten?
Felix Dettmann: Wir rufen zur revolutionären 1. Mai Demonstration in Berlin auf, die dieses Jahr unter dem Motto “Der Druck steigt – für die soziale Revolution!” steht. Die Demonstration selber wird aus einer organisierten Demospitze, dem klassenkämpferischen Block, der auch am Morgen bei der DGB-Demo dabei ist, einem internationalistischen Block, sowie einem Mobiblock von “Blockupy” bestehen. Letztere mobilisieren zu den anstehenden Protesten und Aktionen Mitte Mai in der Bankenhauptstadt Frankfurt am Main.
Thematisch verknüpfen wir unsere ganz generelle Kritik am Kapitalismus mit aktuellen Themen, so spielt in diesem Jahr die Kritik des deutschen Krisenimperialismus in der EU und der autoritären Krisenlösungspolitik im Mittelpunkt. Nachdem hier zu lande massiv Löhne gekürzt, der Druck auf Arbeitslose erhöht und ein Billiglohnsektor eingeführt wurde um den Wettbewerbsstandort BRD “fit für die Krise” zu machen, soll dieses Modell nun auf Willen der Troika und EZB in ganz Europa umgesetzt werden. Dieser massive Angriff auf die Lebensgrundlage vieler Menschen in den südeuropäischen Ländern ist abzulehnen und mit einer generellen Kritik am Kapitalismus zu verbinden.
Israel, Sigmar und die Apartheidsfrage
Gestern sagte der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel einen Satz, den wohl niemand von ihm erwartet hätte: “Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.” Ein ungewöhnlicher Satz für einen deutschen Politiker, einen Politiker, der kritische Fragen über die deutsche Stellung zu Israel und Palästina aufwirft.
Es ist mehr als verständlich, dass ein deutscher Politiker schockiert ist, wenn er das Elend der Menschen in Hebron sieht. Über Hebron schreibt Wikipedia:
In der Zone H2 ist die Bewegungsfreiheit der ca. 30.000 Palästinenser stark eingeschränkt, während die israelischen Siedler völlige Bewegungsfreiheit genießen und durch die IDF geschützt werden. Palästinensern ist es untersagt, die Al-Shuhada-Straße, die Haupt-Durchgangsstraße von Hebron, zu benutzen
Die Palästinenser und die Siedler Diesen Beitrag weiterlesen »
Weg mit der Regierung der Verelendung und ihrer Politik!
Die Initiative von Ministerpräsident G. Papandreou, eine Volksabstimmung durchführen zu lassen, ist ein Versuch, der Sackgasse, in die er mit seiner Politik zur “Rettung” des Kapitals geraten ist, zu entkommen. Der Regierung steht aber unter dem Druck der stürmischen Reaktionen breiter Schichten der Arbeitenden und des Volkes kurz vor dem Zusammenbruch.
Der 48-stündige Generalstreik vom 19. und 20.10., die “Paraden” des Volkszorns und des “NEINS” der sozialen Befreiung vom 28. Oktober (*), die generelle Unzufriedenheit und Wut sowie der tiefe Riss, der sich zwischen den Arbeitenden und der Regierung sowie dem politischen System aufgetan hat, sind die Hauptursachen für den Zerfall der Regierung des Elends und des Bankrotts. Diesen Beitrag weiterlesen »



