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Leiharbeit, du elender Schuft!
Es sind nun schon über 1.000.000 in Deutschland. Die Rede ist von Leiharbeitern, besser gesagt von Sklaven. Von der Wirtschaft und Politik hört man bzgl. Leiharbeit meist postitives. Als die 1-Millionengrenze geknackt wurde, wurde dieses Durchbrechen eher gefeiert als kritisch betrachtet.
Früher dienten die Zahlen aus der Leiharbeit noch als Konjunkturindikator. Stieg die Zahl der Leiharbeiter, so konnte man mit einem zukünftigen BIP-Zuwachs rechnen. Fielen jedoch die Zeitarbeiterzahlen, so war es wahrscheinlich, dass die Konjunktur einen Dämpfer erhalten würde.
Indikator Adieu!
Der Leiharbeit-Wirtschaftsindikator war einmal. Schon längst ist Leiharbeit ein Alltags-Phänomen in der Wirtschaft geworden. Ganze Betriebe sind mittlerweile auf Leih- und Zeitarbeiter ausgerichtet, können den finanziellen Vorteilen gegenüber den kostenintensiven Stammmitarbeitern nicht widerstehen. Leiharbeiter können über Leiharbeiterfirmen flexibel bestellt und abbestellt werden. Rechtliche Probleme mit Leiharbeitern existieren nicht, da der Leiharbeiter keinerlei Rechte besitzt. Von Urlaubs- und Weihnachtsgeld können Leiharbeiter nur träumen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schwarz auf Weiß – wie Farbige in unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden
Günter Wallraff, der sich bereits bei einer anderen Dokumentation mit Obdachlosen solidarisierte, prüft unsere Gesellschaft auf Rassismus. Günter Wallraff nimmt über ein Jahr die Hautfarbe eines Farbigen an und reist durch ganz Deutschland. Die Erfahrungen, die in dem 90-Minuten Film gezeigt werden, sind erschreckend. Der Fremdenhass springt förmlich aus dem Bildschirm hervor – direkt in das Gesicht des Zuschauers. Die Atmosphäre ist stets bedrückend.
Diese Dokumentation ist der Beweis dafür, dass die Wurzeln der Apartheit überlebt haben und kaum Fortschritte bei der Akzeptanz von Farbigen gemacht haben. Der Farbige ist immernoch Außenseiter, hat schlechtere Chancen bei der Wohnungssuche, hat große Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche und selbst wenn er eine Wohnung und eine Arbeitsstelle findet – akzeptiert wird er nicht.
Wer die Dokumentation genau beobachtet, dass die Diskriminierung nicht unbedigt von einer bestimmten Altersgruppe ausgeht, sondern sich durch alle Altersgruppen zieht. Die Dokumentation regt aber auch zum Nachdenken an. Gehen wir immer gerecht mit Immigrierten Menschen um? Sind unsere Vorurteile berechtigt? Kategorisieren ich oder verhalte ich mich Deutschen mit Migrationshintergrund vorurteilsfrei?
Ist BP zu groß um zu scheitern?
Vor mehr als einem Jahr erschütterte die Welt die Katastrophe vom Golf von Mexiko, wo eine halbe Millionen Tonnen Rohöl in den Golf von Mexiko geflossen war. Konsequenzen gab es für BP nicht wirklich, die Aktienkurse waren kurzzeitig gesunken, das Unternehmen musste ein wenig negative Presse verkraften, aber mehr ist nicht geschehen. Wie kommt es, dass die größte Ölkatastrophe aller Zeiten keine Konsequenzen für das Unternehmen bringt, durch dessen Bohrtürme hervorgerufen wurde?
Nun ist eine hervoragende Dokumentation zu BP herausgekommen:
WWF geht auf Tigerjagd
Der WWF ist eine der größten und bekanntesten Nautrschutzorganisation, doch es mehren sich die Zweifel an dieser Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Tiere zu schützen. Der WWF hat mehr als 500 Millionen Dollar zur Verfügung, wirkliche Erfolge sind bisher eher Mangelware, nun ist auch noch eine Dokumentation erschienen, die dem WWF vorwirft mit Firmen zusammenzuarbeiten, die der Umwelt schaden. Diese Dokumentation wollen wir euch zeigen, damit Ihr euch ein eigenes Bild machen könnt:

