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Cannabis-Konsum nur für Niederländer – Klage von Coffeeshops

Cannabisblatt

Die Niederlande sind bekannt für ihre Offenheit im Umgang mit Cannabis, zum ersten Mai könnte sich das ändern. Die konservative Regierung in den Niederlanden hat ein Gesetz verabschiedet, welches  den Kauf von Cannabis nur noch für Niederländer erlauben soll. Gegen diese Gesetz klagen verschiedene Coffeeshops aus der Region Limburg, die besonders vom “Drogentourismus profitiert”.

Der sogenannte «Wietpas», der zum 1. Mai eingeführt werden soll, ist das Mittel, dass die konservativen Parteien ausgesucht haben um den “Drogentourismus” einzudämmen, wie es aus Regierungskreisen heißt. Mit diesem Marihuana-Pass dürfen nur noch niederländische Staatsbürger in Coffeeshops Marihuana und Hasch kaufen – jedoch keine Deutschen, Belgier oder Franzosen mehr. Vier Anwälte sollen die Coffeeshops nun vor Gericht vertreten.

Die beiden Den Haager Regierungsparteien VVD und CDA, sowie ihr Koalitionspartner der Islanhasser Geert Wilders und seine Partei “Für die Freiheit”, hatten bei Amtsantritt 2010 festgelegt, den freien Verkauf von weichen Drogen in den Niederlanden stärker einzuschränken. Nach ihren Plänen sollen alle Coffeeshops Privatklubs werden. Einen Klubausweis erhalten nur volljährige Personen mit Wohnsitz in den Niederlanden. Dies soll den “Drogentourismus” eindämmen.

Verbot verstößt gegen die Menschenrechte Diesen Beitrag weiterlesen »

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