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Homophobe Helden – David Berger

Dieses Foto zeigt Wilfried de Bruijn nach der Attacke der Homo-Hasser

Dieses Foto zeigt Wilfried de Bruijn nach der Attacke der Homo-Hasser

Derzeit beobachte man in Frankreich ein neues Aufleben homophober Strömungen. Gewalttätige Übergriffe auf schwule Männer haben dort in den letzten 6 Monaten um 30 % zugenommen. Auch in Deutschland werden homophobe Äußerungen zunehmend salonfähig. Dabei ist man besonders bemüht, sich vom Täter zum Opfer angeblich hetero- und christophober Schwuler zu stilisieren. Eine Taktik, die geeignet ist, auch bei uns das homophobe Gewaltpotential zu steigern. // Ein Kommentar von David Berger

Angriff ist die beste Verteidigung – das ist derzeit die Devise, die viele fanatische Katholiken umtreibt. Seitdem vor einigen Monaten der neue Chef der Päpstlichen Glaubenskongregation Bischof Müller (Aufgabenbereich: Überwachung der Reinheit des Glaubens und der Sitten) von einer neuen Pogromstimmung gegen Katholiken sprach, sind alle Dämme bei den kleinen Glaubens- und Sittenhütern gebrochen.

Seit mehreren Jahren wirft man von dieser Seite permanent Schmutz auf alle, die gesellschaftspolitisch nicht ins Weltbild eines erträumten Saatswesens passen, das seine sozialpolitischen Entscheidungen an der katholischen Doktrin ausrichtet. In diesem Zusammenhang und in Gehorsam zu einem Papst, der von einer neurotischen Angst vor schwulen Männern getrieben war, hat man die Gleichberechtigung homosexueller Menschen zu seinen Lieblingsfeindbild erklärt. Kein Tag verging seitdem, an dem nicht einer der Berufshomophoben aus dem Weihrauchmilieu seine Abneigung gegen Homos kundtat. Was besonders schwule Männer dabei zu hören bekommen, geht weit über reine Meinungskundgabe hinaus und erfüllt nicht selten verschiedenste Straftatbestände. Ein juristisches Gutachten für das Bayerische Verwaltungsgericht erklärt dazu eindeutig: Verschiedenste Rechtsgüter würden verletzt, so das Gutachten des Juristen Wasmuth, „wenn Homosexuellen die allgemeine Handlungsfreiheit, die soziale Anerkennung und die persönliche Ehre abgesprochen wird, sofern ihr natürliches Handeln per se nicht anerkannt, sondern als “unnatürlich”, “sittenwidrig”, “wider die natürliche Ordnung”, verunglimpft und die gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft als unzulässig propagiert wird, der gegenüber nachhaltiger politischer und rechtlicher Widerstand entgegenzusetzen ist.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Podiumsdiskussion “Bedingungsloses Grundeinkommen”

Anlässlich des ersten Absolvententages von Common Purpose Köln findet am 16. Juni 2011 ein Veranstaltungsabend zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ statt.

Dank freundlicher Unterstützung durch VHS-Leiterin und CP-Köln-Kuratorin Gabriele Hammelrath findet der Absolvententag im erst Ende letzten Jahres neu erbauten Rautenstrauch-Joest-Museum am Neumarkt statt (Saal der VHS). Die Diskussion mit prominenten VertreterInnen zum T…hema beginnt um 19:30 Uhr.

Wir freuen uns, ein prominent besetztes und an Expertise und Meinungsvielfalt reiches Podium präsentieren zu können. Mit dabei sind: Dr. Lale Akgün (MdB a.D., Politikerin, Ärztin, Psychologin, Autorin), Dr. Sascha Liebermann (Mitbegründer und Sprecher der Initiative „Freiheit statt Vollbeschäftigung“), Wolfgang Scheiblich (Geschäftsführer des Sozialdienst katholischer Männer e.V.), Christoph Schlee, Gründungsmitglied der Kölner Initiative Grundeinkommen e.V., sowie Dr. Sebastian Lotz, Volkswirt beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Moderieren wird die Diskussion Kerstin Stromberg-Mallmann.

Grundeinkommens-Interessierte und MitstreiterInnen sind herzlich eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. Da die Platzanzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung per E-Mail mit Angabe der zu erwartenden Personenzahl an barbara.pelz@commonpurpose.de bis spätestens zum 10. Juni 2011.

Eine Veranstaltung von Common Purpose Köln in Zusammenarbeit mit der Kölner Initiative Grundeinkommen e.V.

Wir freuen uns auf Sie!

Das ist eine offizielle Meldung der Kölner Initiative Grundeinkommen e.V.
Die Diskussion findet Rautenstrauch-Joest-Museum Cäcilienstr. 29-33 in Köln

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