Artikel-Schlagworte: „christoph butterwegge“
Bildung in der gespaltenen Gesellschaft
In kaum einem anderen Industrieland hängen die Aussichten auf gute Bildung so sehr von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland. Nicht zuletzt deshalb gehen am 17.11. wieder bundesweit SchülerInnen, Studierende und Azubis gemeinsam auf die Straße, um für ein gerechtes Bildungssystem in einer gerechten Gesellschaft zu kämpfen. Doch nicht nur in Deutschland gibt es diese Proteste.
Auch in Chile, Spanien, Großbritannien, Israel und mittlerweile auch im Herzen des Kapitalismus – an der Wall Street in New York – wehren sich immer mehr junge Menschen gegen die zunehmende soziale Ungleichheit in ihren Ländern. Bildung dient den Menschen nicht nur zur Emanzipation, zur Selbstentwicklung und -entfaltung. Bildung wird für die Lebensperspektive der Menschen auch deshalb immer wichtiger, weil ihre Bedeutung im Wirtschaftsprozess stetig zunimmt. Ohne Zugang zu Bildung und Wissen hat man in der heutigen Gesellschaft wenige Chancen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Rechtspopulismus stoppen – Broschüre gegen Rechtspopulismus!
Vor dem Hintergrund der Anschläge in Oslo und der langjährigen Mitgliedschaft des Täters, Anders Behring Breivik, in der rechtspopulistischen Fremskrittspartiet (die Fortschrittspartei) in Norwegen bekommt die Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus in Deutschland eine neue Dimension. Die am 28. Juli 2011 vorgestellte Broschüre des Bündnis “Rechtspopulismus stoppen”: „Rechtspopulismus in Berlin – Rassismus als Bindeglied zwischen der »Mitte« der Gesellschaft und Neonazismus?” erhält somit als Infomaterial und Diskussionsangebot vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2011 eine aktuelle und hochbrisante Rolle. Denn neben der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit” tritt auch „Pro Deutschland” zu den Wahlen in Berlin an.
In der Presseeinladung zur Vorstellung der Broschüre erklärte Sevim Dağdelen, die Mitglied im Bündnis und Mitautorin ist: “Norwegen zeigt uns, wie der Rechtspopulismus Wegbereiter für Hass und Gewalt ist. Das Feindbild des norwegischen Attentäters ist die offene, multikulturelle Gesellschaft. Diese ist auch das Feindbild der Rechtspopulisten in Deutschland. Es dürfte kein Zufall sein, dass der Attentäter sich auf die Positionen von Fjordmann, Broder, Sarrazin und Co. bezieht. Diesen Beitrag weiterlesen »


