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“Alle Verhältnisse umzuwerfen…” – Eine Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaftsordnung

 

“Alle Verhältnisse umzuwerfen”  so lautet der Titel einer Streitschrift zum Programm der Linken, die von dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke herausgegeben wurde. Programmatisch ist bereits das Vorwort, Brechts “Fragen eines lesenden Arbeiters” leiten dieses Werk ein. Ein Gedicht, dass sich mit den Ungenannten der Geschichte beschäftigt, denjenigen die die Arbeit verrichteten, den Arbeitern!

Gehrcke schreibt in der Einleitung, dass sich seit der Entstehung des Gedichts wenig geändert habe. Auch heute noch sind es die Massen, die den Wohlstand einer kleinen Elite schaffen. Dies zu ändern, ist die entscheidende Zielsetzung der Linken. So steht es auch in dem noch nicht verabschiedeten Parteiprogramm. Mit diesem will sich das Buch auseinandersetzen. Um zu verstehen aus welcher Sicht das Parteiprogramm im hier vorliegenden Werk betrachtet wird, muss man sich erstmal mit der Partei der Linke auseinandersetzen. Die Streitschrift ist eindeutig geprägt von Autoren, die der sozialistischen Linken nahestehen, dem Flügel also, der auch maßgeblich an der Entwicklung des Parteiprogrammes beteiligt war.

Wer kommt zu Wort?

Neben dem Herausgeber kommen so renommierte Persönlichkeiten, wie der bekannte Politikprofessor Elmar Altvater sowie die Professoren Frank Deppe und Rainer Rilling, die Journalistin und Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht, der Bundestagsabgeordnete und Musiker Dieter Dehm , Eckart Spoo, der Herausgeber des “Ossietzky” und einige weitere zu Wort.

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