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Sri Lankas vergessene Geschichte
2009 war das offizielle Ende des tamilisch-singhalesischen Bürgerkrieges. Zwar sind seitdem die militärischen Kämpfe deutlich zurückgegangen, doch eine Verbesserung der Situation der Tamilen trat nicht ein und Kriegsverbrechen der singhalesischen Armee wurden bis heute nicht aufgearbeitet.
Am 1.Mai dieses Jahres gingen bundesweit dutzende Mitglieder der Tamil Youth Organisation Germany auf die Straße. Zusammen mit dem Volksrat der Eelam Tamilen organisierten sie im Land an neun Orten Veranstaltungen, um auf den Bürgerkrieg und den Völkermord an den Tamilen in ihrem Heimatland Sri Lanka aufmerksam zu machen. An den Veranstaltungsorten hatten die Tamilen die Möglichkeit über die aktuelle Lage in Sri Lanka und über den fortlaufenden Genozid an Eelam Tamilen zu berichten.
Geschichte und Gegenwart eines deutschen Kriegsverbrechens
Am 26. April 2013 jährt sich zum 76. Mal die Vernichtung der baskischen Stadt Gernika / Guernica durch deutsche Kampfflieger der Legion Condor während des Spanischen Bürgerkrieges. Dieses Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung einer unverteidigten Stadt löste weltweit Entsetzen aus. Pablo Picasso malte unter dem Eindruck der Vernichtung sein wohl bekanntestes Bild, nannte es einfach “Guernica” und machte diesen Namen bis heute zum Synonym für faschistischen Terror und
die Schrecken des Luftkrieges.
Ein Teil der Täter, die in Spanien Francos Militärputsch gegen die gewählte republikanische Regierung unterstützten, waren auf den Fliegerhorsten Langenhagen, Wunstorf und Delmenhorst ausgebildet worden. Der Fliegerhorst Wunstorf war einer der wichtigsten Flugplätze für die Ausbildung der Bombereinheiten der Legion Condor.
In der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen geförderten Ausstellung geht es um die Rekonstruktion eines Verbrechens, seine Vorgeschichte und Folgen.
7. – 25. April 2013, Stadtkirche Wunstorf
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 15 – 17 Uhr
Freitag: 11 – 12.30 Uhr und 15 – 17 Uhr
Montag geschlossen
Zusätzliche Termine und Führungen durch die Ausstellung können vereinbart werden unter: 05031-2608 (Forum Stadtkirche) oder: 05032-61705 (Arbeitskreis Regionalgeschichte)
Ausstellung / Kultur
07.04.2013 | 16:30 Uhr bis 25.04.2013 | 00:00 Uhr
Stadtkirche Wunstorf, Wunstorf
Staatlich geförderte Propaganda gegen Syrien – Mit dem Zweiten sieht man schlechter!
Syrien ist kein Staat wie jeder andere, schon lange scheiden sich die Geister an ihm. Die westlichen Medien berichten über die Folter und die Morde in Syrien, welche angeblich nur von der syrischen Regierung begangen werden, in etlichen Staaten dieser Welt wird das Vorgehen in Syrien deutlich weniger parteiisch geschildert.
In der vergangen Woche starben über 70 Menschen in Syrien durch Gewalt, eine Zahl, die in den Wochen davor meist noch übertroffen wurde. Wenn man sich nur anhand von deutschen Medien bildet, dann könnte man fast denken, dass es sich bei diesen 70 Toten um 70 Demonstranten handelt, die alle von der syrischen Regierung ermordet wurden. Die Wahrheit ist das nicht!
Soldaten und Polizisten ermordet
Die Hälfte der Ermordeten waren Polizisten oder Soldaten, die von Anhänger der Free Syrian Army in Hinterhalte gelockt wurden und dort umgebracht wurden. Diese Details wurden meist verschwiegen, da die Medien unsere Sympatien für die Demonstranten steigern wollen, von ausgeglichener Berichterstattung kann aber keine Rede sein! In Syrien kämpfen die Anhänger und die Soldaten der Regierung gegen militante Demonstranten. Opfer dieser Kämpfe sind die einfachen Demonstranten, welche die Demokratisierung Syriens fordern und sich inzwischen auch für die Absetzung Assads einsetzen. Diese haben aber meist wenig gemein mit der Free Syrian Army, die ebenfalls schreckliche Gewalt an Anhängern der Regierung verübt. Diesen Beitrag weiterlesen »


