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Nicht lange fackeln – Nazis blockieren!
Auch in diesem Jahr wollen Neonazis wieder durch Dresden marschieren und der Stadt ihre Ideologie aufzwingen. Wie in den vergangenen Jahren soll auch dieser Versuch durch ein breites Bündnis von AntifaschistInnen aus der ganzen Republik zunichte gemacht werden. Den aktuellen Aufruf haben KünstlerInnen, PolitikerInnen und AktivistInnen unterzeichnet und damit deutlich gemacht, dass der Widerstand gegen NeofaschistInnen nur gemeinsam effektiv sein kann.
Unter dem Aufruf stehen unter anderem die beiden Vorsitzenden der Linken: Bernd Riexinger, Katja Kipping, der Musiker Konstantin Wecker, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman A. Mazyek oder die Grünen Politikerinnen Claudia Roth und Monika Lazar.
Wir bitten euch den lesenswerten Aufruf ebenfalls zu unterzeichnen:
Seit vielen Jahren versammeln sich am und um den 13. Februar in Dresden Nazis zu einem sogenannten „Trauermarsch“. Am Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg verdrehen sie die Geschichte und nutzen den Mythos von der „unschuldigen Stadt“. Die Tradition des „stillen Gedenkens“ bietet den Nazis nach wie vor Anschlusspunkte. Sie verhindert, an diesem Tag aus der gesamten Breite der Dresdner Gesellschaft auf Nazis mit aller Vehemenz zu reagieren. Bis zum Jahr 2009 entwickelte sich der alljährliche Aufmarsch so zum größten Nazi-Ereignis in ganz Europa.
Eine wirksame Strategie gegen den Naziaufmarsch konnte erst 2010 mit dem Mittel der Massenblockade umgesetzt werden. Getragen von dem bundesweit und spektrenübergreifend agierenden Bündnis „Nazifrei! – Dresden stellt sich quer“ versperrten damals tausende Menschen die Route der Nazis. Dieser Erfolg wurde 2011 wiederholt, und 2012 sagten die Nazis ihren Großaufmarsch dann gleich ganz ab. Vielmehr setzten weit über zehntausend Aktivist_innen auf einer der größten antifaschistischen Demonstrationen seit 1989 ein deutliches Zeichen: Der Großaufmarsch der Nazis in seiner bisherigen Form scheint Geschichte zu sein! Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Attacke der New York Times auf Israel
EIN RÄTSEL: Welche Flotte erreichte ihr Ziel nicht und erfüllte trotzdem ihre Mission ?
Nun, es ist die Gaza-Solidaritäts Flottilla..
Man könnte natürlich auch sagen, die „kleine Flotte“ des letzten Jahres (das ist die Bedeutung auf Spanisch, so wie Guerilla „kleiner Krieg“ bedeutet). Auch die wäre ein guter Kandidat. Diese Flotillas erreichten Gaza nie, doch der Kommandeur der israelischen Marine könnte die Worte von Pyrrhus, dem König von Epirus, wiederholen, dessen Sieg über die Römer so kostspielig war, dass von ihm gesagt wird, er hätte ausgerufen: „Noch ein solcher Sieg, und ich bin verloren.!“
Die Flotilla 1 erreichte Gaza nicht. Aber der Angriff des Marinekommandos, der das Leben von neun türkischen Aktivisten kostete, verursachte solch einen internationalen Aufschrei, dass unsere Regierung sich gezwungen sah, ihre Landblockade um den Gazastreifen bedeutend zu lockern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Demo gegen Pro Köln war kein voller Erfolg!
Der gestrige “Marsch für die Freiheit”, den die rechtsextreme Kleinstpartei “Pro NRW” zusammen mit ihren geistigen Brüdern von der FPÖ, der Tea Party, sowie anderen rechten Parteien aus Europa , veranstaltete war für die Veranstalter definitv kein Erfolg. Aber auch der Protest von bürgerlichen Organisationen, Parteien, Gewerkschaften und Antifaschisten darf nicht als voller Erfolg gesehen werden.
Pro NRW hatte einen Marsch von Deutz durch die Kölner Innenstadt angekündigt, dass dies nicht funktionieren würde, war allen Beteiligten der Rechtsextremen wohl schon vorher bewusst. Die Unterstützung anderer rechter Parteien durfte allerdings als Erfolg der Strategie gewertet werden. Besonders die belgische Rechte von “Vlaams Belang” schickte etliche (ca 80) ihrer Anhänger nach Köln um den Kampf gegen Integration und Religionsfreiheit zu unterstützen.
Opladen blockiert Diesen Beitrag weiterlesen »


