Artikel-Schlagworte: „Bartsch“

Der dritte Weg – Ein Weg des Erfolgs?

Katja Kipping

Eine weibliche Doppelspitze soll die Partei DIE LINKE aus der Krise führen. Die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping, die der emanzipatorischen Linken angehört, und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen, Mitglied der Antikapitalistischen Linken, haben am Mittwoch ihre Kandidatur »”als Team” für die Spitzenämter der Partei angekündigt.

Am heutigen Mittwoch gab eine Pressekonferenz in Hannover, auf der sich weitere Vertreter des “dritten Weges”, als Kandidaten für den künftigen Vorstand vorstellten. Unter ihnen ist die Bundesgeschäftsführerin Caren Lay, der Bundestagsabgeordnete Jan van Aken und sein Brandenburger Fraktionskollege Thomas Nord. Es gehe darum, “gemeinsam einen neuen Aufbruch der LINKEN zu wagen”, heißt es in ihrem Aufruf, der den Titel “Weil das Wünschen nicht geholfen hat” trägt.

Lafontaines Rückzug – Chance für den Neubeginn? Diesen Beitrag weiterlesen »

Lafontaine zieht seine Kandidatur zurück!

Oskar Lafontaine - Lösung oder Problem?

Oskar Lafontaine, der Wunschvorsitzender der Linken innerhalb der Linken, hat seine Kandidatur für den Parteivorsitz zurückgezogen. Lafontaine: “Ich habe allerdings zur Kenntnis nehmen müssen, dass meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern dass die Konflikte weiter eskaliert sind”, so der Politiker.

Lafontaine äußerte sich ausführlich zur Situation: Nachdem ich seit über einem Jahr von vielen immer wieder öffentlich aufgefordert worden bin, noch einmal für Spitzenfunktionen der Partei Die Linke zu kandidieren, habe ich am vergangenen Montag dem geschäftsführenden Parteivorstand und den Landesvorsitzenden meine Bereitschaft erklärt, wieder die Aufgabe des Parteivorsitzenden und des Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl zu übernehmen.

Mein Beweggrund war, Die Linke in einer für sie sehr schwierigen Situation nicht im Stich zu lassen. Ich habe für dieses Angebot aus Ost und West sehr viel Unterstützung erhalten, für die ich dankbar bin. Ich habe allerdings zur Kenntnis nehmen müssen, dass meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern dass die Konflikte weiter eskaliert sind.

Das ist kein Umfeld, in dem ich mich in der Lage sehe dazu beizutragen, dass Die Linke wieder eine starke bundespolitische Kraft wird. Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nur ein passender Neuanfang jenseits der bisherigen Konfrontationslinien die derzeitige festgefahrene Situation überwinden kann.

Ich ziehe daher mein Angebot, wieder bundespolitische Aufgaben zu übernehmen, zurück, um einen solchen Neuanfang zu ermöglichen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bartsch will die Partei führen – Kampf zwischen Ost und West?

Dietmar Bartsch

In Zeiten in denen immer mehr Menschen dem Kapitalismus zumindest kritisch gegenüber stehen, braucht es eine Partei,  die sich konsequent mit den Problemen der aktuellen Wirtschaftsordnung auseinandersetzt und Alternativen überlegt. Die einzige Partei die in Deutschland diese Rolle einnehmen kann, ist die Linke!

Die Linke hätte viel zu tun nach ihrer Progammdebatte, sie könnte sich damit beschäftigen, mehr mit Bewegungen zusammenzuarbeiten, über den Bundestag und die Landesparlamente Druck aufzubauen oder sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Stattdessen wird wieder einmal über die Parteiführung diskutiert und die Medien versuchen den Eindruck zu erwecken, dass die Linke sich nur mit sich selbst beschäftigt.

Bartsch als Parteivorsitzender Diesen Beitrag weiterlesen »

Gabriel macht Schritt nach links

“Kommt zu uns, Genossen! Herzlich willkommen in der SPD!”. Sigmar Gabriel buhlt vorallem um Dietmar Bartsch, André Brie und  Klaus Ernst.

Wer sich Mitte-Links-gerichtet fühle, “findet in der Sozialdemokratie eine Heimat”. Gabriel macht potenziellen Neu-SPDlern Hoffnung auf Ministerpräsidentenposten und verweist auf das Beispielt von Otto Schily, der im Jahr 1989 von der Grünen zu der SPD wechselt und von 1998 bis 2005 das Amt des Innenministers innehielt.  Ablöseverhandlungen wie im Fußball wird es jedoch nicht geben. “Ich möchte niemanden kaufen.” . Diesen Beitrag weiterlesen »

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