
Tahrir - Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/magdino20/5472548490/sizes/m/in/photostream/
Katapultieren wir uns knappe zehn Monate zurück in der Zeit, so sehen wir den Tahrir Platz, den Platz der Befreiung vor uns. Hundertausende Menschen besetzen friedlich den Platz der Befreiung und stellen sich somit gegen ein Regime, welches 30 Jahre die Menschen in Ägypten unterdrückte. Am 11. Februar wurde das scheinbar Unmögliche wahr: Die Demonstranten bewirkten den Rücktritts Mubaraks!
Nicht nur der Jubel war riesengroß, sondern auch die Auswirkungen auf die unterdrückten benachbarten arabischen Länder war zum damaligen Zeitpunkt unabsehbar. Heute reden wir vom arabsichen Frühling 2011. Aber der Wind des Wandeln verwehte nicht gen Asien wie man es vielleicht vermutet hätte, die Windrichtung ändert sich. Plötzlich wurden die westlichen Werte, unser Finanzsysten und unser Wirtschaftssystem in Frage gestellt. Auch die Bewegung, die sich für mehr direkte Demokratie einsetzt bekam nicht nur Wind von der arabischen Revolutionen, sondern auch einen mächtigen Aufschwung. Es bildete sich die Occupy-Bewegung, die versucht beide Ziele verwirklichen zu können: Mehr Mitspracherecht für den Bürger und eine gerechtere Aufteilung des Kuchens. In den ersten Monate nach ihrer Entstehungs waren die Aktivitäten der Occupy-Bewegung sehr medienpräsent, doch in den letzten Wochen sprechen immer weniger vom “Wandel”. Es fehlt der Occupy-Bewegung an Struktur und einer klaren Zielsetzungen – die Basisdemokratie ist für Weltrevolutionen nicht geschaffen. Diesen Beitrag weiterlesen »