Artikel-Schlagworte: „antikrieg“

Antimilitarismus und Frieden – Der BAK AuF !

Nie wieder Krieg - Bild des BAK AuF auf Facebook

Die Linke scheint in Deutschland die einzige Partei zu sein, die in Krieg kein Mittel der Konfliktlösung sieht und die den stärker werden  Militarismus bekämpft. Doch selbst in der Linken gibt es Kräfte, die eine Aufweichung der antimilitaristischen Positionen fordern, als friedenspolitischer Onlineblog, wollten wir die Kräfte darstellen, die sich für eine Beibehaltung der friedenspolitischen und antimilitaristischen Kurses aussprechen.

Aus diesem Grund haben wir die Mitglieder des BAK AuF in der Linksjugend gefragt, ob sie uns einen Artikel über ihre Arbeit und ihre Ideale schreiben.

Wer sind wir?

Der Bundesarbeitskreis Antimilitarismus und Frieden (BAK AuF) ist ein gemeinsamer Arbeitskreis von Aktiven innerhalb der Linksjugend [’solid] und DIE LINKE.SDS, also dem Jugend- und Studierendenverband der Partei DIE LINKE.

Warum ist es wichtig, dass es einen solchen Arbeitskreis gibt?

Die Notwendigkeit eines solchen Arbeitskreises ergibt sich aus den gesellschaftlichen Entwicklungen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Moslems warn´s !

„Ich sah, wie Menschen erschossen wurden. Ich versuchte, so still wie möglich zu sitzen. Ich versteckte mich hinter ein paar Steinen. Ich sah ihn einmal, nur 20, 30 m von mir entfernt. ‚Ich dachte, jetzt bin ich dran,’“ berichtete der junge Überlebende einem Reuters-Reporter. „Ich dachte an alle Menschen, die ich liebe.“  

Und das ist der Moment, mit all seinen politischen Dimensionen und Schrecken: mehr geht nicht. Junge Menschen – Teenager – werden verfolgt und methodisch ermordet in ihrem bukolischen Sommerlager auf der Insel Utoya in Norwegen. In Gottes Namen, warum?

Das ist die Frage, die wir uns unmittelbar stellen, mit angehaltenem Atem. Warum? Die Frage übersteigt jede Antwort, die wir uns ausdenken. Der Killer Anders Behring Breivik verfolgte natürlich eine Agenda. Die Morde auf Utoya in Verbindung mit den Toten in Zusammenhang mit der Bombe, die er kurz zuvor in Oslo gezündet hatte – 76 Opfer insgesamt – waren explizit politisch motivierte Tötungen; in erster Linie waren sie das Ergebnis eines psychosozialen Knacks in der menschlichen Natur, einer düsteren Befugnis, Böses zu tun im Namen des Guten, die Breivik, der selbsternannte Tempelritter, sich in seinem persönlichen Wahnsinn anmaßte.

Warum? Diesen Beitrag weiterlesen »

Was man sagen kann und was nicht – Der Boykott in Israel

Am Montagabend wurde das Anti-Boykott-Gesetz verabschiedet. Viel wurde gesagt über das, was die amerikanische Regierung – blind wie immer gegenüber der Realität im Mittleren Ostens – mit dem Etikett „innere Angelegenheit“ versah. Ich möchte dazu sagen, dass meine Leser daran denken sollen, dass es von jetzt an Dinge gibt, die zu sagen mir nicht erlaubt ist.
Zum Beispiel habe ich schon einige Male meine Unterstützung für einen Boykott von Produkten aus den Siedlungen ausgedrückt; das darf ich jetzt nicht mehr tun. Ich sage nicht, dass ich bis jetzt alles sagen konnte, was ich sagen wollte: Selbstzensur ist so gut wie unvermeidlich für kritische Schriftsteller, die in Israel leben. Jetzt aber gibt es eine offizielle Bestätigung durch das israelische Parlament: Israelis dürfen nicht frei sagen, was sie denken. Die „einzige Demokratie im Mittleren Osten“ gesellt sich offen zu den umliegenden „Demokratien“ – in einer Zeit, in der einige dieser „Demokratien“ versuchen wirkliche Demokratien zu werden. Wir hinken hinterher. Oder besser: wir bewegen uns zurück. Sehr schnell. Diesen Beitrag weiterlesen »

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