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Wer arbeitet, darf nicht arm bleiben – Im Gespräch mit Anette Kramme (SPD)

Anette Kramme - Quelle:http://www.flickr.com/photos/kramme/5618855996/sizes/m/in/set-72157626370700613/

Die SPD gilt in Deutschland zusammen mit der Linken als die Arbeitnehmer-Partei. Uns ist es gelungen mit der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der SPD, Anette Kramme, über die Ansichten der SPD und deren Pläne zur Stärkung der Arbeiter, in diesem Land, zu sprechen.

Die Freiheitsliebe: Die SPD spricht sich für einen Mindestlohn von 8,50 Euro/h, welche Veränderungen würde ein solcher Mindestlohn bewirken?

Anette Kramme: Eigentlich sollte selbstverständlich sein, dass jeder, der Vollzeit arbeitet, davon auch leben kann. Leider ist das heute nicht der Fall. Löhne von deutlich unter fünf Euro sind keine Seltenheit, immer mehr Menschen müssen trotz Arbeit zusätzlich Hartz-IV beantragen, damit sie über die Runden kommen. Arm trotz Arbeit, das muss ein Ende haben. Die Einführung eines Mindestlohn ist da ein erster wichtiger Schritt.

Mindestlohn bedeutet, dass niemand weniger als 8.50 Euro pro Stunde verdienen darf, egal in welchem Job. Das heißt umgekehrt, dass alle profitieren, die heute weniger als 8.50 Euro bekommen. In Deutschland sind das immerhin rund 5 Millionen Menschen! Diesen Beitrag weiterlesen »

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