Sahra Wagenknecht, Cornelia Möhring und die inhaltliche Arbeit!

Sahra Wagenknecht

Etwas mehr als eine Woche sind seit der Wahl in Berlin vergangen. Die Wahl bei der die Linke in Berlin, zum zweiten mal in Folge, Stimmen verloren hat! Statt sich nun, wie von fast allen in der Partei gefordert, auf Inhalte zu konzentrieren, geistern wieder Personaldebatten durch die Reihen der Linken!

In der Bundestagsfraktion der Linken ist der Platz als gleichberechtigte Kovorsitzende neben Gregor Gysi zu vergeben. Viele Parteimitglieder und auch Abgeordnete der Linke fordern die Wahl von Sahra Wagenknecht, einer Parteilinken, welcher auch von der bürgerlichen Presse und bürgerlichen Medien bescheinigt wird, dass sie unglaublich charismatisch sei und die Menschen anziehe!

Der Reformer-Flügel in der Partei kann sich mit der Wahl von Sahra Wagenknecht nicht wirklich zufrieden geben, da diese als entschiedene Gegnerin von Sozialkürzungen und Regierungsbeteiligungen gilt. Sie fordern die Wahl von Cornelia Möhring, die sogar in der Partei nicht wirklich bekannt ist.

Inhalte statt Personen!

Die Diskussion um Sahra Wagenknecht und Cornelia Möhring wird von den Medien entfacht und vorangetrieben um die Linke wieder in eine Personaldiskussion zu führen. Dabei ist eine Personaldebatte das Letze was die Linke nun nötig hat. Die Wahl in Berlin und auch der Bundestrend zeigen, dass die Linke sich wieder mit Inhalten beschäftigen muss, statt mit Streitereien der Flügel.

Es wird Zeit, dass die Menschen von der Linken wieder mehr über ihre Inhalte hören, als über ihre Streitereien. Die Menschen in Deutschland wünschen sich eine Linke, die konsequent gegen den Neoliberalismus und den Sozialabbau vorgeht. Eine Linke, die sich mit dem Menschen beschäftigt und nicht mit sich selbst.

Die Finanzkrise müsste die Linke eigentlich stärken, tatsächlich schwächt sie sich aber selbst und das in einer Situation in der etlichen Menschen erkennen, wie ungerecht das System ist und sich nach einer Alternative sehnen. Die Berliner Piraten haben gezeigt, dass die WählerInnen sich eine Partei wünschen, die konsequent für soziale Gerechtigkeit eintritt und in der alle Menschen ihre Meinung äußern können.

Die Linke ist die Partei, die von einer Wirtschaftskrise profitieren müsste, da die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes groß ist und die Erkenntnis, dass die linken Ideale helfen,  sogar im konservativen Lager angekommen ist! Es wird Zeit über Inhalte zu sprechen und mit den Menschen nicht über sich selbst und über die Menschen!

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