CDU Politiker schürt Vorurteile und Hass
Der “Wetzlar Kurier” ist ein regionales Anzeigenblatt, das von Hans-Jürgen Irmer einem Mitglied des hessichen Landtages für die CDU, herausgegeben wird, hetzt offen gegen Muslime und bedankt sich bei den Schweizern für deren Referendum zu Minaretten. Auf Grund dieses Artikels forderten die Grünen, die Linke und die SPD die Regierung aus CDU und FDP auf, sich von der islamophoben Hetze zu distanzieren.
Auch der folgende Reim stammt aus dem “Wetzlar Kurier” und lässt jeden schnell erkennen, welch geistes Kind die Zeitung ist
„Integration hat sich expandert,
wir sind in Deutschland unterwandert. […]
Denn Menschen, die ganz anders denken,
und die meisten Kinder schenken,
leben, teilweise bequem,
von unserem Sozialsystem.
Moscheen gleichen Epigonen,
Garantie für Fremd-Religionen, […]
In Zukunft ist´s dann viel zu spät,
wenn auf dem Dom der Halbmond weht.“
Die CDU sieht sich allerdings nicht in der Lage ihren stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden zu ermahnen oder sich von dieser Hetze zu distanzieren. Sie bescheinigt, wie auch die FDP, Irmer, dass er ein ausgezeichneter Politiker sei. Auch die NPD schließt sich dieser Meinung an und fordert Herrn Irmer auf
Herr Irmer, wechseln Sie zur sozialen Heimatpartei NPD!
Dies scheint niemanden in der hessischen CDU zu stören.
Dem folgenden Antrag der Linksfraktion im Parlament
Der Landtag distanziert sich von Äußerungen und Stellungnahmen, die inhaltlich und in der Art der Darstellung xenophobe, revanchistische und die islamische Religion inkriminierende Ressentiments schüren und bestärken.
stimmte kein Abgeordneter der CDU und der FDP zu. Dies zeigt, wie sehr Vorurteile gegenüber Migranten inzwischen auch in der Politik verwurzelt sind und zwar nicht nur in den üblichen rechten Kreisen.
Mathias Wagner, Geschäftsführer der Grünen Fraktion im hessischen Landtag, zeigt sich entäuscht über diese Intoleranz der Regierungsfraktionen und äusserte sich wie folgt
Es muss eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, einem solchen Antrag zuzustimmen. Dass kein einziger Abgeordneter oder Abgeordnete von CDU und FDP die Kraft dazu aufbringt, ist ein Armutszeugnis. Es ist ein klares Wort gefordert, wenn Minderheiten diffamiert werden sollen. Leider haben CDU und FDP hier keinen klaren Trennungsstrich gezogen. Wir wissen, dass nicht alle bei CDU und FDP die Auffassung von Herrn Irmer teilen. Leider hatten sie jedoch erneut nicht die Kraft, ihm Grenzen aufzuzeigen“
Auch von Linken sowie der SPD kam Proteste gegen CDU und FDP. Anzumerken bleibt allerdings, dass Herr Irmer mit seinen Ansichten leider nicht allein steht.


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