Grüne Shops im Netz mischen Markt auf

Quelle: https://www.flickr.com/photos/mag3737/8399911270/in/

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Nachhaltigkeit ist “in”. Auch wenn wir in einer Überfflussgesellschaft leben und gefüllte Supermarktregale die ewige Nachhaltigkeit suggerieren, muss sich unser Kaufverhalten ändern.

Die zahlreichen Reaktionen zu unseren Berichterstattungen über den Witzenhausener Containererprozess oder das Verbot der belgischen Supermarktbetreiber, die keine genießbaren Lebensmittel mehr wegwerfen dürfen haben gezeigt, dass die immense Lebensmittelverschwendung nicht im Sinne der Bürger geschieht.

Wie leiste ich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit?

Wenn man zum Beispiel nachhaltig Gemüse und Obst einkaufen wollen, sollte bei der Kaufentscheidung folgende Prioritätenliste zur Hand genommen nehmen: Diesen Beitrag weiterlesen »

#21 Filmtipp am Montag: “Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit”

Quelle: https://www.flickr.com/photos/cosmiccine/8694547097/in/photostream/

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Wir haben keine Zeit mehr. In einer Welt, in der die Zeit immer schneller zu rasen scheint und das Primat der Effizienz unseren Alltag bestimmt, verlieren wir nicht selten den Blick auf das Wesentliche. Doch woher kommt diese Raserei? Wie sollen wir eigentlich leben – wie kann ich mir die die verlorene Zeit zurückholen? Florian Opitz begibt sich auf die Suche.

“Zu hause fällt es mir schwer im Moment zu leben. Ich bin zwar da, aber mit dem Kopf bin ich ganz woanders.” Florian Optiz , Drehbuchautor, Regisseur und auch Protagonist des Dokumentarfilms, macht sich höchstpersönlich auf eine Reise – er will unbedingt die Wurzel seiner inneren Unruhe und der rasenden Zeit finden. In den letzten kapitalistischen Jahrzehnten wurde viel Wohlstand geschaffen. So viel Wohlstand, dass wir heute zu viele Nahrungsmittel haben, zu viele Informationen bekommen und unzählige wichtige Entscheidungen jeden einzelnen Tag treffen müssen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Intendant des Deutschlandfunks gesteht, dass die Linke unterrepräsentiert ist!

Fehlt die Linke? - https://www.facebook.com/Missing.LINKE.Mediawatch

Fehlt die Linke? – https://www.facebook.com/Missing.LINKE.Mediawatch

Verschiedenste Statistiken haben schon gezeigt, dass die Linke im deutschen Medien unterrepräsentiert ist, auch in den öffentlich-rechtlichen. Thorsten Hild, Betreiber des Blogs “Wirtschaft und Gesellschaft”, hat das zum Anlass genommen um den Intendant des Deutschlandfunks mit dieser Tatsache zu konfrontieren und ihn nach den Ursachen zu fragen. Dieser hat nun geantwortet.

Hild fragt in seinem Brief: “Können Sie mir erklären, warum der Deutschlandfunk im ersten Quartal des laufenden Jahres 43 Interviews mit Politikern der Grünen geführt hat, aber nur 11 Interviews mit Politikern der Linken?”

Hild veröffentlicht auf seinem Blog die Antwort von Steul. Dieser gibt nach einer Überprüfung zu: “Es wurden mit Vertretern der Linkspartei in der Tat weniger Gespräche geführt als mit Politikern der Grünen bzw. der SPD oder der Union.”

Steul erläutert das in seinem Schreiben an mich wie folgt:

“Ich weiß, wie gewissenhaft die Mitarbeiter der Kölner aktuellen Information arbeiten und ich kann Ihnen versichern, das bei der Auswahl eines Interviewpartners rein inhaltliche Kriterien angelegt werden, z.B.: Zu welchem tagesaktuellen Thema kann wer zur weitergehenden Information etwas sagen? Welche Partei setzt welche tagesaktuelle Thematik ?

Und manchmal entscheidet sich alles an der Frage: Wer sagt am Ende zu und steht zu einem Gespräch zur Verfügung? Auch wenn wir im Deutschlandfunk aufgrund unserer langjährig nachgewiesenen Qualität der Information das Privileg haben, dass Politiker gerne Interviews mit uns führen, kommt es doch auch vor, dass wir eine Absage erhalten.

Übergeordnetes Prinzip ist es, zu relevanten tagesaktuellen Themen die Bandbreite der Meinungen abzubilden, ohne dass dieses Prinzip jedoch auf jede einzelne ´Tagesausgabe´ angewendet werden kann. Dies wird immer wieder auch in den internen Besprechungen des Bereichs mit der Chefredakteurin und dem Programmdirektor thematisiert.

Nichtsdestotrotz werde ich Ihre Anfrage zum Anlass nehmen, Ihr Anliegen noch einmal zu thematisieren.”

Die Erkenntnis, dass die Linke unterrepräsentiert ist, ist ein wichtiger Schritt für eine ausgeglichene Berichterstattung, nun müssen die nächsten Monate zeigen, dass der Deutschlandfunk dies wirklich ändern will. Auf Facebook gibt es eine Seite, die sich mit der Unterrepräsentation der Linken beschäftigt und diese aufdecken will.

Buchrezension: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne

314174161873Viele Mythen und romantische Vorstellungen ranken sich um die Hitlerjugend. Von einigen zur weitgehend unpolitischen Jugendorganisation zur gemeinsamen Freizeitgestaltung in der NS-Zeit verklärt, von anderen für ihre Rolle in der Indoktrination der Jugend mit den Ideologien der Nationalsozialisten scharf verurteilt. Arno Klönne nennt sie “die effektivste Jugendorganisation der bisherigen Geschichte”. In “Jugend im Dritten Reich” analysiert er den Aufstieg, die Organisation, die Theorie und die Wirklichkeit der Hitlerjugend und zeigt zugleich auf, wie jugendliche Opposition im Dritten Reich stattfand und sich organisierte, die nicht in der Kritik am Nationalsozialismus ein Gegenentwurf zur Hitlerjugend war, sondern sich explizit von den Inhalten und Erscheinungsformen der totalen Organisation der Hitlerjugend abgrenzte. Seine Analyse ist jetzt in neuer Auflage im PapyRossa Verlag erschienen.

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Kampf gegen Sexismus und sexuelle Gewalt in Brasilien

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By camilagarcia [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)]

Nachdem auf einem Internetportal die Zahlen einer Umfrage zu sexueller Gewalt und Sexismus veröffentlicht wurden, gab es in den sozialen Netzwerken Brasiliens und gestern auf der Straße heftigen Protest. In der Studie bekannten über die Hälfte der befragten Männer, dass eine aufreizend gekleidete Frau selbst schuld an einer Vergewaltigung sei. Brasiliens Frauen wehren sich – mit der Unterstützung von Präsidentin Dilma Rousseff.

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Welternährungsorganisation gründet Hugo Chávez-Programm

 

Chavez vor tausenden Revolutionären

Chavez vor tausenden Revolutionären

Venezuelas Kampf gegen Armut und Hunger gilt weltweit als vorbildlich, nun erkennt auch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ihr neues Programm zur Bekämpfung des Hungers nach dem ehemaligen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez benannt. 

“Dies ist die beste Weise, einen Mann zu ehren, der ein Visionär in diesem Bereich war. Er war dem Rest der Führungspersönlichkeiten auf der Welt um zehn Jahre voraus”, sagte Benítez, FAO für Lateinamerika und die Karibik. Deshalb werde das neue Programm, das den Zugang der ärmsten Bevölkerungsschichten zu Nahrungsmitteln verbessern will, den Namen “Hugo Chávez Frías” tragen. Gleichzeitig betonte er, dass noch niemals so viele Nahrungsmitteln produziert worden sein, wie jetzt. Trotz des Nahrungsmittelüberschusses gibt es in Lateinamerika und der Karibik nach wie vor 47 Millionen Menschen, die an Hunger leiden.

Problem ist der Zugang zu Nahrungsmittel Diesen Beitrag weiterlesen »

#3 Aquakulturen – wirklich so gut wie alle sagen?

Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aquakultur-Vestmanna.jpg

Sechs typisch marine Fischgehege
Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aquakultur-Vestmanna.jpg

Fischfarmen zu errichten und so den Fischereidruck auf freilebende Wildfische zu verringern klingt erst einmal gut und logisch. Der stetig wachsende Hunger auf Fisch kann schon lange nicht mehr durch Wildfänge gedeckt werden, zumal die Gaumen der Fischesser meist „hochwertigen“ Speisefisch verlangen wie Thunfisch, Forelle und Lachs. Fische also die schon seit langem zu einem großen Teil überfischt sind. Nach Jahrhunderten von Jahren stetig anwachsender Wildfänge, sinken diese seit 1988, wie man den Daten der Food and Agriculture Organization FAO entnehmen kann. Die Alternative: Aquakultur. Sie wuchs und wächst in einem atemberaubenden Tempo. Doch kann sie wirklich helfen die Ozeane zu entlasten? Sie kann, wenn man sie richtig betreibt.

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Die lukrative Lügenwelt der Pornobranche

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Corpse Reviver [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)]

In seiner aktuellen Printausgabe nimmt sich der Spiegel in gewohntem Niveau-Tiefflug eines Themas an, dass laut Titelstory uns alle betrifft: Der Porno. Eine 90 Milliarden Dollar Branche, größer als Coca Cola, weltumspannend, extrem PR-stark, hat in großen Teilen die Definition dessen übernommen, was wir als Sex betrachten. Nun findet der Spiegel die ganze Aufregung darüber vollkommen unangemessen, immerhin, so behauptet der Autor, ist das doch auch irgendwie Aufklärung, viel besser als noch zu den Zeiten, als Sex etwas Verpöntes und Verschämtes war und irgendwie schaut doch jeder Pornos – sogar Frauen, und inzwischen machen sogar Feministinnen Pornos – also alles ganz super, oder?Keineswegs. Pornos sind nicht falsch, weil sie Sex explizit darstellen. Sie sind falsch aufgrund der Art und Weise, wie sie ihn darstellen: frauenverachtend, rassistisch und gewaltvoll und weil der gesamte Porno-Mainstream-Bereich inzwischen von Hardcore-Material dominiert wird, hinter dem die extreme Ausbeutung derer steckt, die in ihnen performen.

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Wie Akif Pirincci gegen den Feminismus kämpft

469px-EvilDickAkif Pirincci wurde 1989 bekannt durch den später auch verfilmten Katzenkrimi “Felidae”. Derzeit erregt er Aufsehen mit dem Buch “Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer”, was dazu führt, dass ein Auftritt des Autors im Mittagsmagazin des ZDF “zensiert” wurde. Manche sehen dies in einer Reihe mit der Art und Weise, wie der Moderator des “heute-journals” Claus Kleber Siemens-Chef Joe Kaeser zu Sanktionen gegen Russland interviewt hat.

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Plenum der BürgerInnen der Förderation Bosnien und Herzegowinas

Städte, in denen Proteste und/oder Plena existieren.

Das aktuelle Logo der Proteste mit einigen Städten, in denen Proteste oder Plena existieren.

Das Plenum der BürgerInnen Sarajevos hat endlich eine konkreten Forderungskatalog an die Regierung der Teilrepublik Föderation Bosnien und Herzegowina gestellt. Diese enthält unter Anderem die Forderung nach einem sofortigen Rücktritt der Republiksregierung, den Privatisierungsstopp, die Einführung eines progressiven Steuersystems und die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf alle Grundlegenden Waren wie Wasser, Strom und Nahrungsmittel.

Seit dem 05. Februar und den Aufständen in Bosnien gehen die Menschen im gesamten Land täglich auf die Straße, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen. In manchen Städten, wie Zenica, haben die räteähnlichen Versammlungen erste Erfolge erzielt und die Kantonsregierung bereits zum Rücktritt gezwungen. Seit einigen Woche vernetzen sich die Plena, an denen alle BürgerInnen einer Stadt teilnehmen können, auf regionaler Ebene. Der Forderungskatalog der in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo vorgetragen wurde, ist nun ein Teil dieser Ergebnisse. Diesen Beitrag weiterlesen »

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