Widerstand gegen Atomanlagen in Russland und Belarus
Trotz Tschernobyl und Fukushima: Russland und Weißrussland halten an der Kernenergie fest. Nur wenige Tage nach der Katastrophe von Fukushima vereinbarten Russland und Weißrussland ausgerechnet in dem Land, das am meisten unter den Folgen von Tschernobyl leidet, den Bau eines Atomkraftwerkes. Drei Umweltschützerinnen aus Russland und Weißrussland berichten über die Atompolitik beider Länder, die Umweltschutzbewegung und darüber, wie Umweltbewegung weltweit zusammenarbeiten kann.
Die Referentinnen:
Svetlana Slobina, Journalistin, Angarsk. Angarsk ist eine von vier Städten, in die deutscher Atommüll geliefert wurde. Die Kinderkrebsraten in Angarsk liegen um das Zweifache über den im benachbarten Irkutsk. Slobina wird so auch auf die medizinische Situation in Angarsk eingehen.
Olga Podosenova von der Gruppe „Ecodefense“ aus Ekaterinburg arbeitet zu deutschem Atommüll im benachbarten Nowouralsk. Auch Nowouralsk war Bestimmungsort von abgereichertem Uran aus Gronau.
Tanya Novikova aus Belarus ist die führende weißrussische Umweltaktivistin im Kampf gegen den geplanten Bau eines Atomkraftwerkes in Belarus. Im Rahmen ihres Kampfes gegen das AKW wurde sie auch kürzlich verhaftet und musste eine 5-tägige Arreststrafe absitzen.
Anfahrt: http://www.bergesbuer.de/anfahrt
Von Gronau (Innenstadt) kommend: Ochtruper Straße stadtauswärts fahren; das Hotel liegt am Ortsausgang links.
Von der A 31 kommend: Abfahrt Gronau auf die B 54n biegen. Von dort nach wenigen Kilometern die erste Abfahrt rechts nach Gronau. An der Ausfahrt / Landstraße rechts Richtung Gronau fahren. Nach 2 km an der Ampel links auf die Ochtruper Str. biegen. Nach 500 Metern liegt das Hotel Bergesbuer dann an der rechten Seite.
Diskussion / Vortrag
29.10.2012 | 20:00 Uhr
Hotel Bergesbuer, Gronau
Mit Svetlana Slobina, Olga Podosenova und Tanya Novikova


