Ökologisch Geld anlegen

Ökologie und Ökonomie, wie passt das zusammen?
In Zeiten der Erderwärmung, immer größerer Umweltverschmutzung, einem enormen Rückgang der Biodiversität, schmelzenden Gletschern, um nur einige der Plagen unserer Zeit zu nennen, wird der Ruf immer lauter nach mehr Ökologie innerhalb unseres marktwirtschaftlichen Systems. Denn nur so können wir diesen Plagen entgegentreten.
Die Realität sieht anders aus: Zu viele Menschen legen ihr Geld dort an, wo sie sich nicht sicher sein können, in was ihr Geld letztendlich investiert wird.

Ein Gutes Beispiel ist die Deutsche Bank, die verkauft ihren Kunden mit dem Umbau ihrer Konzernzentrale, das Bild, dass sie sich für den Umweltschutz einsetzt und nennt das Projekt des Umbaus ihrer zwei Hochhaustürme, dann schön „Greentowers”.
Nimmt man dann aber mal das Investitionsverhalten der Deutschen Bank genauer unter die Lupe, sieht man, dass die Deutsche Bank über Umwege in eine Aluminiumraffinerie in Indien investiert hat, die dort munter im ostindischen Bundesstaat Orissa, eine einzigartiges Naturreservat bedroht und die Umwelt und Menschen dort verseucht, weil die nötigen Standards fehlen.
Letztendlich siegt dann doch das ökonomische Bewusstsein, wenn man es harmlos sagen möchte, oder direkter die Gier der verantwortlichen Banker. So werden dann einfach die bedrohten Arten vergessen und das Geld gezählt, oder ein Investment nicht näher überprüft und über Partnerbanken abgewickelt.
Die Deutsche Bank ist mit Sicherheit nur ein Beispiel von Vielen „unsauberen“, unökologischen, umweltschadenden Banken und deren Investments.
Doch um das Bild nicht zu schwarz zu malen, am Horizont strahlt ein helles Licht! Grade für die Menschen, die wissen wollen, was mit ihrem Geld geschieht und nicht nur auf Profite aus sind, für die Menschen, die den selbstverursachten Plagen entgegentreten wollen, gibt es eine Alternative.
Banken, wie die Gls-Bank, die EthikBank, die Umweltbank prüfen ihre Investments anhand hoher ethischer und ökologischer Standards, um zu gewährleisten, dass Ökologie und Ökonomie in der Symbiose zum Erfolgskonzept werden.

  • Freiheitsliebender

    Es ist sehr wichtig ökologische und ökonomische Interessen zu vereinen. Ich hoffe das bringt uns einen Schritt näher zu einer Welt, die sich nicht jeden Tag selbst zerstört

  • BlickRichtungSonne

    Erstmal: Super Artikel!

    @ Freiheitsliebender: In diesem Artikel geht es doch vorallem auch darum, dass gewisse Konzerne das "Grün-Sein" ausnutzen möchten. Natürlich sollen die Konzerne "grüner" werden, aber nicht nur mit ihrem Image.

    Freiheitsliebender, genau das meinte ich letztens, als ich meinte, dass das "Grün-Sein" voll im Trend liegt. Ein richtig schönes Beispiel: Die Bank wird grün.

  • eyborgers

    Ob und wieviel Menschen ihr Geld da anlegen, kann ich nicht sagen, aber es sin sicher noch zu wenige, deswegen würde ich noch nicht von einem Trend sprechen. @BlickRichtungSonne

  • BlickRichtungSonne

    Man kann ganz klar von einem "Trend" sprechen! Allein schon wieviel Bio Läden und Ketten in letzter Zeit eröffnet wurden! Jede größere Marktkette hat ihren Bio berreich….

  • eyborgers

    Das ist aber noch kein Trend in Richtung ökologische Investments ;)

  • BlickRichtungSonne

    Bio Läden sind keine ökologischen Investitionen??

  • eyborgers

    Nein, anscheinend hast du den Artikel nicht richtig gelesen. In dem Artikel geht es um Menschen, die ihr Geld bei Banken anlegen und die Banken investieren dann deren Geld gewinnbringend.
    Bioläden sind ein Trend, und ja irgendwer investiert da auch rein, aber die haben nichts mit ökologischen Investments, wie ich sie eben die alternativen Banken vornehmen zu tun.
    Also kann man da nicht von 'nem allgemeinen Investment-Trend sprechen.

    Wovon man sprechen kann ist ein Trend in Richtung ökologisches Bewusstsein der Konsumenten, aber der ist eher im Biolädensegment zusehen als im Bankgeschäft. LEIDER

    so ich hoffe du hast endlich den unterschied verstanden.

    lg

  • BlickRichtungSonne

    Du sagst, dass der Bioladen von nebenan ein Trend ist. Das widerspricht doch nicht der Sache, dass man in sowas "ökologisch" investieren kann! Ganz im Gegenteil – Gerade weil es ein Trend ist, möchte man da rein investieren.

  • eyborgers

    Ja aber das sind zwei Trends, zwei Verschiedene. UND das hat nichts mit dem Artikel zu tun, wo es um Anleger geht, die ihr Geld ökologisch anlegen.
    Willst du das einfach nicht verstehen, oder hast du einfach nur Lust mich zu nerven?

  • BlickRichtungSonne

    Du gehst zum Schluss deines Artikels kurz auf die Banken ein, die darauf beharren ökologisch zu investieren. In was kann man denn unteranderem ökologisch investieren? Ganz klar: In die Bio-Markt-Branche.

  • eyborgers

    Ich geh nicht nur am Schluss auf die Banken ein, der ganze Text handelt von Banken und deren Investments…

  • BlickRichtungSonne

    Gut, dennoch könntest du meine Frage beantworten!

  • eyborgers

    Na du hast die doch schon selbst beantwortet……………….. Ja darin kann man investieren, worum es aber im Text geht ist was anderes. Lassen wir das jetzt. Du verstehst nicht und ich bin es leid dir das zu erklären.

  • BlickRichtungSonne

    Okay, dann beende ich die "Debatte" hier.

BannerFans.com
Soziale Netzwerke



Creative Common