Das Plastik im Blut

Quelle: http://www.flickr.com/photos/buendnisgruenen/6001804928/sizes/m/in/photostream/

Es vergeht kein Tag an dem wir nicht mit Plastik in Berührung kommen. Jahre, gar Jahrzehnte lang gab es nur wenige kritische Stimmen, die sich gegen den Lifestyle des Plastikkonsums richteten. Heute wird nun das Ausmaß des unbedachten Konsums deutlicher. Allergien, Krebs und Genmutationen nehmen zu. Eine Korrelation von Krebs zu stetig steigenden Plastikkonsum ist wissenschaftlich bewiesen.

Wer nicht auf dem Bauernmarkt einkauft, findet seine Lebensmittel fast nur noch in Plastik verpackt: Wurst, Aufschnitt, Käse, Milch, Joghurt und selbst Obst und Gemüse. Wir trinken Milch aus der folienversiegelten Getränkepackung, essen Kartoffelsalat aus der Plastikschüssel oder Ravioli aus der im Innenraum mit Kunststoffen versiegelten Dose und erwärmen die Lasagne in Mikrowellengeschirr. Wir fassen Kaffeekannen und Töpfe am Plastikgriff an, befüllen Thermoskannen und bereiten das Tee-Wasser in Plastikkochern zu; Reis und Klöße werden ebenfalls direkt im Plastikbeutel gekocht. Wir trinken aus Plastikbechern und Strohhalmen sowie täglich millionenfach Limo’s und Wasser aus Kunststoff-Flaschen oder Trinkwasser aus kunststoffbeschichteten Rohrleitungen. Vom ersten Augenblick an stecken wir unseren Babys (Plastik)-Schnuller in den Mund, geben Milch in Plastik-Nuckelflaschen und füttern den Brei mit dem Plastiklöffel, später schicken wir unsere Kinder mit einer Plastik-Brotbox und einem Ranzen aus verschiedensten Kunststoff-Materialien in die Schule.

Überall ist Plasik

Wie man sieht, sind wir rund um die Uhr von Plastik, Kunststoffen, umgeben. Eine Flucht vor dem gesundheitsschädlichen Plastik scheint unmöglich. Das Beispiel des Plastiks zeigt deutlich unsere Ohnmacht gegenüber den Verpackungsherstellern auf. Die Plastikhersteller machen gutes Geld, sie sitzen schließlich mit der Ölindustrie unter einer Decke. Aber es gibt doch Verbraucherschützer die das Plastik auf die Gesundheitsschädlichkeit prüfen! Ja die gibt es. Doch sind ihnen in einer gewissen Art die Hände gebunden. Die Pastikhersteller rücken die Zutatenliste nicht heraus, die Forscher müssen also mühselig jeden Kunststoff für sich untersuchen. Das kostet viel Zeit. Und wenn dann die Forscher  gesundheitsschädigende Gefahren beweisen können und das Produkt vom Markt genommen werden muss, gibts es noch Hunderte weitere  schädliche Polymere, die hergestellt werden.

http://youtu.be/TKI3h5vy8Wk

Plastik macht impotent

Fast unser gesamtes Essen ist in Plastik verpackt und es gelangen eine Vielzahl giftiger Stoffe in unsere Lebensmittel. Zahlreiche Studien beweisen, dass sich Chemikalien aus dem Kunststoff lösen und im Körper wie Hormone wirken – was den empfindlichen Stoffwechsel komplett durcheinander bringt. Dadurch können gravierende Gesundheitsschäden auftreten; von Allergien und Fettleibigkeit bis hin zu Unfruchtbarkeit, Krebs und Herzerkrankungen. Auch die verfrühte Geschlechtsreife junger Mädchen sowie Geschlechtsfehlbildungen bereits beim Embrio führen die Forscher auf Plastik-Chemikalien zurück, ebenso die Verweiblichung vieler Männer. Besonders gefährlich sind Weichmacher, die die Kunststoffe geschmeidig bzw. flexibel machen; insbesondere der Plastik-Grundstoff Bisphenol A (BPA) kann die Spermienproduktion und Qualität verringern, die Entwicklung des Gehirns beeinflussen, das Gewicht der Prostata erhöhen und Veränderungen des Erbguts bewirken – Auswirkungen, die sich erst nach Generationen zeigen. Wir alle haben mittlerweile nachweisbare Mengen BPA im Blut.

Arte und Co. dokumentieren den Plastikplanten

Beschäftigt man sich ein wenig mit dem Thema, kommt man letztlich zum Schluss, dass wir dringend Alternativen zum Plastik brauchen. Wo soll der Plastikkonsum denn hinführen wenn irgendwann die gesamten Weltmeere mit Plastik vollgestopft sind, wenn Frau und Mann unfruchtbar sind, wenn wir alle mit 30 an Krebs sterben? Erste Alternativen gibt es bereits: Öko-Plastik, das sich nach einer bestimmten Halbwertszeit einfach zersetzt. Hier wird die Nanotechnologie in Zukunft gefordert sein, Alternativen zu entwickeln. Ein Anfang kann aber schon jetzt gemacht werden: Der Konsum kann drastig gesenkt werden, wenn wir ein wenig bewusster einkaufen und das Überflüssigst vom überflüssigsten Plasik aus dem Weg gehen. Zu empfehlen sind zwei Dokumenationen über die Entwicklung des Plastiks und dessen Auswirkungen.

http://youtu.be/gLXi67S8LQA

  • http://profile.yahoo.com/RLKP3EUSPT52RHLD3ZDNI4OMNY Iris

    Für dieses Ökoplastik braucht es keine nanotechnologischen Alternativen. Es kann aus Hanfpflanzen hergestellt werden, ist somit nontoxisch und auch birgt auch sonst keine Gefahr für die Gesundheit. Aus den handelsüblichen Verpackungen lösen sich zwar schädliche Chemikalien, grössere Sorgen sollte man sich dennoch um die als “Voluminizer” bzw. Trägermedium für z. B. das Alzheimer und Brustkrebs verursachende Neurotoxin Aluminium etc. verwendeten Polymerfäden in Chemtrails (“Death Dumps” – Todeswolken) machen. Die gelangen über stetige Anreicherung in Grundwasser und Böden zwangsläufig in die Nahrungskette. (Falls Sie mich nun für einen Spinner halten, weil ein Kachelmann, meines Wissens Studienabbrecher der Meteorologie, mich als Solchen (oder andernfalls Nazi) verleumden darf: Seltsam, dass Monsanto aluminumresistente Pflanzen entwickelt hat, wo dieses Metall doch normal gar nicht in Böden vorkommt. Freilich wird das Alu für den, der die Pflanze isst, davon keinen Deut weniger giftig. Aber ohne Essen geht er noch schneller hops.)

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