Castor-Transport erreicht Dannenberg im Wendland
Ganze 126 Stunden lang dauerte der Transport der elf Tonnen des “wiederaufbereiteten” Atommülls von La Hague in Frankreich bis nach Dannenberg im Wendland. Der Transport wurde an mehreren Stellen gestört.
Noch nie dauerte ein Atommülltransport ins Wendland länger als fünf Tage. Dies ist sicher kein rühmlich geknackter Rekord, aber es ist ein Zeichen der Bürger, dass sie den Atommüll nicht wollen, dem Saltzstock in Gorleben nicht trauen. Offiziell heißt es von der Bundesregierung heißt es, dass man wieter nach einem sicheren Endlager für den angefallenen Atommüll suche und Gorleben sich als guter Ausgangspunkt eigne. De facto gab es in den letzten Jahren seitens der Regierung nahezu null Bestrebungen nach einem zumindest sichereren Endlager als Gorleben zu suchen.
Protestler schenken keinen Glauben
Norbert Röttgen, derzeitiger Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, verkündete vor einiger Zeit, dass man sich nach einem alternativen Endlager umschaue. Die Kritiker schenken Röttgen aber kein Vertrauen, sie erkennen kein Handeln des Ministers.
weitere Transporte erwartet
Nach dem Transport aus der Wiederaufbereitungsanlage aus La Hauge, Frankreich, werden weitere Atommülltransporte aus Sellafield erwartet. Deutschland ist vertraglich gebunden, diesen wiederaufbereiteten Atommüll zu lagern.


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