Mein imaginärer Freund: Der Jesus

“Vorweg möchte ich darauf hinweisen, dass der hier verfasste Artikel nicht das Ziel anstrebt jedwede Glaubensanhänger in irgendeiner Art und Weise zu diffamieren, es wird lediglich ein ironisch angehauchter Blick auf Gott und die Welt beschrieben.”

Seit jeher glauben Menschen an eine höhere Macht, an jemanden, der wie ein Art Puppenspieler die Fäden in den Händen hält, schnell mal die Welt in sechs Tagen erschafft und sich später von Adam und Eva ins Licht führen lässt.

Versteht man die Bibel als eine Art “Großes Buch der Metaphern” so darf man diese Aussagen nicht wörtlich nehmen, Fakt ist jedoch, dass diverse Schulen im tiefsten Mittleren Westen der Vereinigten Staaten im Biologieunterricht genau diese “Theorie der Weltentwicklung” als gemachtes Wort ansehen und unterrichten. Eine gefährliche Entwicklung.

Fakt ist auch, dass Religionen als eine Art Lebenshilfe für viele Menschen gelten kann. Die Bibel als praktischen Weggefährten, der immer weiß wo der Hase lang läuft und wie er geopfert werden muss um ewige Glückseligkeit zu erreichen.

Pardon, geopfert wird ja nur in anderen Religionen, wie leicht man da schon durcheinander kommt. Fast jede Religion sieht sich im Anspruch den Obermuffti zu stellen, einen zweiten Platz gibt es nicht. Wer gibt schon gerne zu, dass die Anderen einen mächtigeren und größeren Boss besitzen. Erinnerungen an alte Querelen zwichen befeindeten Mafiafamilien werden wach: “Auf geht’s Glaubensanhänger, holt die Lineale raus, jetzt wird geguckt, wer den Größeren hat!”

Als mitunter den größten Zwist der heutigen Zeit sehen viele gerne den Konflikt zwischen dem Abendland, das heißt der christlichen Welt und dem Morgenland, das heißt der Welt des Islams. Alternativ dürfte man da auch, alt gegen neu, reich gegen arm, links gegen rechts, Baum gegen Katze oder gar Köln gegen Gladbach einsetzen. Misstrauen gesäht von Gestalten die sich am Krieg laben und Missverständnisse vernichten meist jegliche Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben.

Ein Hauptschuldiger an der verfahrenen Situation ist in hiesigen Gefilden schon ausgemacht: Die Verborrtheit des Islams. Eine vorschnelle Aussage. Auswüchse in islamischen Länder wie die Frauenfeindlichkeit, die Schari’a oder der Fanatismus sind jedoch oftmals auf eine fehlerhafte Übersetzung des Korans zurückzuführen. Arabisch ist eine Sprache die Kaum in andere Dialekte übersetz werden kann, so gehen viele Grundgedanken und Ausdrücke verloren. Geschichtlich gesehen, steht die christliche Welt mit Hexenverbrennung, der Inquisition und den Kreuzzügen dem in nichts nach.

Törricht nenne ich alle, die sich diesem Buch, oder dem Buch der Anderen, hier hauptsächlich die christliche oder jüdische Variante genannt, verschreiben und ihr gesamtes, armseliges Leben danach richten. Rücksicht auf Gefühle? Fehlanzeige!

Parallelen zwischen allen Religionen sind nicht von der Hand zu weisen. Ein Dialog und kein Monolog der großen Drei muss folgen. Und zwar bald, bevor es zu spät ist!

Der Autor ist Schüler und besucht die Stufe 12 eines Kölner Gymnasiums. Er interessiert sich sehr für Politik und die Skurilität von Politikerinnen und Politiker.

  • Freiheitsliebender

    Gefällt mir sehr gut, dass er darauf verweißt das im Namen aller Religionen Fehler gemacht wurden.
    Auch die Aufforderung zum Dialog ist nur zu unterstützen

  • Leif

    "Der Autor", diese Anonymität gefällt mir nicht. Fände es angebracht, wenigstens den Vornamen zu nennen.

    "Geschichtlich gesehen, steht die christliche Welt mit Hexenverbrennung, der Inquisition und den Kreuzzügen dem in nichts nach."

    Gut beobachtet, der Unterschied ist jedoch, dass es sowas in der christlichen Welt nicht mehr gibt.

    "Auswüchse in islamischen Länder wie die Frauenfeindlichkeit, die Schari'a oder der Fanatismus sind jedoch oftmals auf eine fehlerhafte Übersetzung des Korans zurückzuführen."

    Gibt es überhaupt jemanden, der sich wirklich Muslim nennen kann? Ich meine, was ist überhaupt der Islam, wenn fast jeder den Koran falsch übersetzt und demzufolge garkein "echter" Muslim ist?

    "Fakt ist jedoch, dass diverse Schulen im tiefsten Mittleren Westen der Vereinigten Staaten im Biologieunterricht genau diese "Theorie der Weltentwicklung" als gemachtes Wort ansehen und unterrichten. Eine gefährliche Entwicklung."

    Schade, dass du nicht auch die Koranschulen in Pakistan erwähnst, in denen den Schülern der Märtyrertod beigebracht wird.

    Bleibt noch zu sagen, dass die Naivität der Menschen beschämend ist. Gott, Allah, Jah.. Das sind nur verschiedene Namen für ein und dasselbe, aber die meisten Menschen sind leider so unglaublich oberflächlich, dass sie das nicht akzeptieren wollen oder können.

  • Anonymous

    sehr guter kommentar leif, du sprichst mir aus der seele :)

  • Anonymous

    Ich persönlich sehe keinen wirklichen Zusammenhang mit dem Text und dem Titel.
    Zudem klingt sie für mich persönlich fast schon etwas blassphemisch. Siehe dazu schon die Einleitung:"[..]es wird lediglich ein ironisch angehauchter Blick auf Gott und die Welt beschrieben." Wenn der Autor ernst genommen werden will, sollte er vielleciht diese Ironie weglassen.
    Der Autor plädiert zudem für mehr Akzeptanz für den Islam!? Vielleicht sollte er dann erstmal den diplomatischen Weg gehen und nicht mit solchen Aussagen wie z.B. "Törricht nenne ich alle,die sich diesem Buch [...], verschreiben und ihr gesamtes armseeliges Leben danach richten" auslassen, womit er schon indirekt anklagt.
    Außerdem zeugen solche Vergleiche wie der der besagten Mafiafamilie, die die Lineale rausholen solle, um zu messen, wer den "Größeren" hat davon, dass die Tiefgründigkeit dieses Themas verfehlt wurde.
    Sicherlich ist es komplex, jedoch finde ich persönlich, dass man Konlikte zwischen Religionen nicht mit einer "Katze und einem Baum" gleichsetzen kann. Für mich wurde in diesem Bericht nur die Öberfkäche dieser Materie "angekratzt"…
    Sicherlich, der Autor Recht zu sagen, dass es zwischen allen drei monotheistischen Religionen Parallelen gibt und auch dass es zur Kommunikation zwischen ihnen kommen sollte, jedoch stört mich dieser Ausdruck "Bevor es zu spät ist". Klingt wie eine versteckte Drohung…
    Ein letzter Kritikpunkt ist dieses berühmte "Ping-Pong-Spielchen" der Anklagen: Dem Islam wird Frauenfeindlichkeit vorgeworfen, ABER die Christen haben in der Vergangenheit die angeblichen Hexen verbrannt. Irgendwie kindisch, oder? Wer einen Dialog befürwortet muss auf genau solch destruktives Reden verzichten.
    Tut mir leid, aber als Resümee kann ich persönlich nur festhalten, dass der Autor zwar seine Ziele hat, aber auf dem falschen Weg ist… Trotzdem ist solches Engagement nicht oft zu finden ;)

    PS: Kommentar von Leif gefällt mir da schon besser ;)

  • Anonymous

    Hallo,

    ich bin der Autor dieses kleinen Textes.
    Erstmal ein Danke an alle Leute, die den Text gelesen und sich dazu Gedanken gemacht haben.

    Ich hatte schon Bedenken, dass diese paar Wörter von einigen falsch aufgefasst werden, wenn dies so ist, dann tut es mir Leid.
    Das primäre Ziel war nicht die Analysierung sämtlicher Probleme mit Religionen auf der ganzen Welt, sondern, wie am Anfang geschrieben, ein kleiner Ausblick(mit Augenzwinkern).

    Wie vielleicht gemerkt worden ist, bin ich keinesfalls ein Freund der fanatischen Religionseiferern, wer glaubt, die Islamkritik sei etwas zu kurz gekommen, so sage ich hier ganz klar, dass ich den Spagat zwischen Kritik und Beleidigung nicht immer ganz schaffe.
    So hielt ich mich hier ein wenig zurück.
    Gerade unsere Freunde aus dem Süden haben desöfteren eine verklärte Sicht auf die Dinge, wenn ihre Religion angegriffen wird ;P

    Und ja, ich nenne alle Leute töricht, die sich einem 2000! Jahre alten Buch verschreiben und das Selbstdenken verlernen!

    Ich bin ein pragmatischer Mensch, ich würde fast sagen: Gut, wenn ihr wollt, dann haut euch doch die Köppe wegen ein paar Zeilen ein. Bringt euch alle im Namen Gottes um um Ende werden wir schon sehen, wer den längeren Atem hat ;)
    Aber ein weiser Mann hat mal gesagt: Man soll den Arsch nicht höher hängen als man scheißen kann!
    Und damit hat er vollkommen Recht, Freunde der guten Unterhaltung werden ihn vielleicht kennen.

    Und, das ich nur die Oberfläche angekratzt habe, das wird nun keiner bestreiten.
    Wer immer mir hier einen Artikel hinpflanzt, bei dem er haargenau analysiert, wieso sich Hans Wurst in Timbuktu vor Kirchenbesuch die Eier kratzt, den spreche ich höchstselbst heilig ;)

    Und zum Vorwurf der Blasphemie muss ich wohl sagen: Ja, blaspehmische Äußerungen liegen mir sehr, zu provozieren manchmal noch mehr:

    Also verabschiede ich mich mit den Worten: Ich wäre gerne wie Mohammend, der hat seinen eigenen Kult geschaffen und hatte eine saujunge Frau :D

  • Anonymous

    Verzeihe mir einer das "n" im Namen des Propheten, es ist schon spät ;)

  • Scarabeo

    "Auswüchse in islamischen Länder wie die Frauenfeindlichkeit, die Schari'a oder der Fanatismus sind jedoch oftmals auf eine fehlerhafte Übersetzung des Korans zurückzuführen. "

    Na ja, ich dachte immer, in Saudi-Arabien, Jemen usw. würde richtig doll Arabisch geredet… Irgendwie erinnert dein Satz mich an einen hübschen Satz eines früheren Polizeichefs in den USA:

    ""The streets are safe in Philadelphia. It's only the people who make them unsafe."
    -Frank Rizzo, ex-police chief and former mayor of Philadelphia

  • BlickRichtungSonne

    Deiner Meinung nach sind also ALLE MOSLEMS (und natürlich auch der Koran) super gefährlich?

    Ich glaube du hast den Artikel total missverstanden.

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