Politische Straftaten nehmen zu

Politische Straftaten nehmen 2009 zu, so gab Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bekannt. Die Zahl der erfassten politischen Straftaten stieg auf 33.917 an, das ist eine Zunahme von 6,7% gegenüber 2008.
Obwohl weniger als 10.000 davon von Tätern aus dem linken Spektrum begangen wurden, fordern Politiker von CDU/CSU trotzdem, sich mehr auf Täter aus diesem Umfeld zu konzentrieren als bisher. Besonders stark zugenommen hat bei Delikten, die dem linken Spektrum zuzuordnen sind, die Zahl der Gewalttaten, welche 1811 Delikte zählt. Das sind allerdings nicht nur Körperverletzungen, sondern größtenteils Sachbeschädigungen.
Dass die Täter sich trotz linker Ideale wie Gewaltlosigkeit, Pazifismus und Gleichheit, immer noch als links sehen, ist unverständlich, denn sie gehen gegen ihre eigenen Ideale vor.
Die Zahl der rechten Straftaten lag knapp unter 20.000. Sie ist somit immer noch mehr als doppelt so hoch, wie die Zahl der linken Straftaten.
Erstmals wurden allerdings weniger rechte Gewalttaten gezählt, als linke.
Nach offiziellen Angaben starb ein Mensch durch politisch motivierte Gewalt, es handelt sich um die junge Ägypterin Marwa El-Sherbini, die von einem rechten Gewaltäter in einem Gerichtzahl ermordet wurde.

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