Illegaler Drogenhandel nimmt zu!
In den Niederlanden dürfen seit wenigen Monaten nur noch Niederländer Cannabis erwerben, die Opposition aus Linken, PVDA und Grün-Links hatte schon vor einem Jahr auf die Gefahren dieser Einschränkung hingewiesen. Sie hatte die Befürchtung geäußert, dass der illegale Straßenverkauf ansteigen würde und viele Unternehmen deutliche Umsatzeinbrüche erleiden müssten.
Die Regelung gilt bisher nur für den Süden der Niederlande, ab dem ersten Januar soll sie für das ganze Land gelten. Ohne “Hasch-Pass” soll kein Marihuana mehr in Coffee-Shops erworben werden können. Dadurch wird das Geschäft auf Niederländer beschränkt bleiben.
Diese Maßnahmen, so die Opposition zum Zeitpunkt der Einführung, würden vielmehr das Gegenteil erreichen und dazu führen, dass der illegale Straßenhandel wieder aufblühe und der größte Teil der Konsumenten in die Illegalität getrieben werde. Ihre Prognosse hat sich inzwischen bewahrheitet.
Straßenverkauf nimmt zu – Umsatzeinbrüche ebenfalls
Der Verkauf verläuft seitdem nicht mher über Coffeeshops, Drogendealer haben ihr Geschäft übernommen, sie haben auch harte Drogen, wie Kokain, Ecstasy und Heroin im Angebot. Selbst eine Bekämpfung der steigenden Zahl an Dealern im Bereich der Coffee-Shops werde nach Ansicht von Experten keinen Erfolg zeigen. Die Besitzer von Coffeeshops klagen derweil über Umsatzeinbrüche von mehr als 80% und fürchten ihre Insolvenz.
PDVA, Grün-Links und Sozialisten haben nun die Chance ihr Wahlversprechen umzusetzen und den illegalen Drogenhandel wieder einzudämmen, indem sie die Coffee-Shops wieder allen erwachsenen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, zugänglich machen.


