Grüne sorgen sich um Musliminnen/Wählerstimmen – Opfern für die Mehrheit!

Die Grünen werden momentan von einer Welle des Erfolgs getragen. Der Erfolg hat verschiedenste Gründe, einer der Gründe dürfte auch das ausdrückliche Engagement für eine bessere, fairere und gerechtere Integrationspolitik sein. Die Umfrage- und Wahlergebnisse scheinen aber einigen Grünen zu Kopf gestiegen zu sein! So fordern nun die Grünen in Niedersachsen ein Burka-Verbot, für Beamtinnen im öffentlichen Dienst!

Das eine solche sinnlose und populistische Debatte zu nichts Gutem führen kann, sollte doch eigentlich die SPD gezeigt haben. Diese ist bekanntermaßen mit  Sarrazin und seinem Rechtspopulismus abgestürzt, soweit die Partei noch wirklich fallen konnte.

Das nun ausgerechnet die Grünen, in Niedersachsen, an der Spitze der Anti-Burka-Bewegung stehen, kommt sehr überraschend. So bezeichnet die Bundes-Partei die Burka-Verbote, in anderen Staaten, als Zeichen des Populismus und des Wahlkampfs auf Kosten einer Minderheit!

Keine Burkas aber Stimmen!

Es ist bekannt, dass es im öffentlichen Dienst in Niedersachsen keine Frauen gibt, die in Burkas zur Arbeit erscheinen. Der interessierte Beobachter fragt sich nun, warum ausgerechnet die Grünen, dann dieses Verbot fordern! Die Idee ein Burka-Verbot zu unterstützen darf als weiterer Versuch gesehen werden, die sogenannten politische Mitte von sich zu überzeugen. Denn es ist sowohl den Grünen, als auch der CDU, der Partei, die die Idee zu diesem Gesetz hatte, bewusst, dass dieses Gesetz warscheinlich nie angewendet werden wird.

Das Burka-Verbot darf als Versuch gesehen werden, mit einer angeblich feministischen Position, nämlich dem angeblichen Schutz der Frauen, neue Wähler von sich zu überzeugen. Das es um etwas anderes geht, gesteht Ralf Briese, der innenpolitische Sprecher der Landtagsgrünen, davon das Burkas für die Mehrheit der Gesellschaft “eine totale Überforderung” seien!

Grundrechte opfern für die Mehrheit?

Sollen wir in Deutschland nun alle Grundrechte, die einem Bürger zugestanden werden, opfern, weil sich eine größere Gruppe der Gesellschaft dadurch überfordert fühlt? Was sind die Grünen als nächstes bereit zu opfern, um die Mehrheit unserer Bevölkerung nicht zu überfordern?

Wollen ausgerechnet die Grünen, eine Partei, die sich seit ihrer Gründung für gerechte Integration und den Kampf gegen Diskriminierung eingesetzt hat, nun ihre Grundwerte und die individuelle Freiheit opfern, um der Mehrheit der Gesellschaft zu gefallen, auf dem Rücken einer kleinen und schweigenden Minderheit?

 

  • peax

    Sehr sehr guter Kommentar zu einer sehr peinlichen Aktion der grünen, als Wähler bin ich da maßlos enttäuscht!

  • Frank

    Was soll an fundamentalreligiösen Spinnern (m/w) im öffentlichen Dienst integrativ sein?

    Nicht nur die Burka/Nikab oder Kopftuch sind im öffentlichen Dienst zu verhindern, auch Kreuze müssen abgehängt werden.
    Auch der Religionsunterricht ist abzuschaffen und ein Ethik/Philosophieunterricht für alle einzuführen.

    • http://twitter.com/FriedenFreiheit Freiheit

      Man kann nicht nur eine Religion und ihre religiösen Symbole verbieten, entweder gilt das Gesetz für alle religiösen Symbole, also Kopftuch, Kreus und Kippa, da dies aber momentan nicht gefordert wird, ist es eine Diskriminierung!

      • multitask

        Islam bedeutet: Unterwerfung. Im Islam kennt man keine demokratische Grundordnung. Sie dient nur als Weg zum theokratischen Gottesstaat. Der Islam ist der Weg Gottes, der als Endergebnis erreicht werden muss. Da bleibt nicht viel Platz für Toleranz. Das wird leider nicht so deutlich gesagt, ist ja auch klar warum. Sie versuchen sich immer auf die Stufe mit anderen Religionen zu stellen um den Islam zu verharmlosen, erkennen aber in letzter Konseqenz diese gar nicht an. Der Islam gibt eine ganz klare Richtung vor, einen Weg, der sehr schmal ist, von dem nicht abgewichen werden darf. Solche Äußerungen versucht man dann sehr schnell als Diskriminierung abzustempeln und viele fallen darauf rein und trauen sich nicht die Wahrheit zu sagen. So weit sind wir hier schon in diesem Land, sehr traurig. Schaut mal in den meisten islamischen Ländern, ob dort christliche Organisationen frei agieren können. Da hört nämlich ganz schnell die Toeranz andersgläubiger auf, aber hier fordern sie Gleichberechtigung, ein absoluter Hohn.

      • multitask

        Islam bedeutet: Unterwerfung. Im Islam kennt man keine demokratische Grundordnung. Sie dient nur als Weg zum theokratischen Gottesstaat. Der Islam ist der Weg Gottes, der als Endergebnis erreicht werden muss. Da bleibt nicht viel Platz für Toleranz. Das wird leider nicht so deutlich gesagt, ist ja auch klar warum. Sie versuchen sich immer auf die Stufe mit anderen Religionen zu stellen um den Islam zu verharmlosen, erkennen aber in letzter Konseqenz diese gar nicht an. Der Islam gibt eine ganz klare Richtung vor, einen Weg, der sehr schmal ist, von dem nicht abgewichen werden darf. Solche Äußerungen versucht man dann sehr schnell als Diskriminierung abzustempeln und viele fallen darauf rein und trauen sich nicht die Wahrheit zu sagen. So weit sind wir hier schon in diesem Land, sehr traurig. Schaut mal in den meisten islamischen Ländern, ob dort christliche Organisationen frei agieren können. Da hört nämlich ganz schnell die Toeranz andersgläubiger auf, aber hier fordern sie Gleichberechtigung, ein absoluter Hohn.

  • Frank

    Übrigens gibt es in Niedersachsen auch Konfessionsschulen als staatliche Schulen. Das sollten sie als nächstes abschaffen. Nur die Trennung von Staat und Religion garantiert Gleichberechtigung. Religion ist Privatsache.

    Wenn die Autoren dieses Blogs auch mal von der Opferrolle der armen Moslems abrücken könnten und statt dessen diese unsägliche “Integration via Religion” anprangern, wäre viel geholfen. Die “Migrationshintergründler” sollen in Gewerkschaften und Parteien eintreten und für Mindestlohn, Rekommunalisierung, gegen Bankenrettungen etc. angehen. Dann wird sich was verbessern, nicht durch den Bau von noch 1000 Moscheen, deren Pfaffen und Imame ohnehin nur die Politik/Wirtschaftselite stützen werden.

    • http://twitter.com/FriedenFreiheit Freiheit

      Die Trennung von Staat und Religion teilen auch einige, wenn nicht sogar alle Autoren dieses Blogs. Es wird hier auch über etliche Themen aus dem sozialen Bereich oder anderem berichtet und nicht nur über Migrationsthemen, wie du uns vorwirfst, tatsächlich spielen diese eine kleine Rolle.

      Allerdings sollte jeder Mensch religiöse Gebäude erhalten, wenn er diese selbst finanziert!

      • Frank

        Solange die religiöse Gemeinde selbst das Geld aufbringt, können sie bauen was sie wollen. Ich habe nicht mal was gegen Minarette an Moscheen, das sind nur architektonische Merkmale. Allerdings bin ich entschieden gegen “Gott ist groß” – Rufe.

        Was mich entschieden nervt an dieses ganzen Debatten ist, dass Integration fast nur über Religion kommuniziert wird. Merkt ihr nicht, dass damit nur den Verbandsvertretern von gläubigen Christen und Muslimen gefolgt wird? Die nur ihre eigenen Interessen verfolgen, nämlich mehr “Gläubige” zu produzieren, statt mündige, religions.- und gesellschaftskritische Bürger_innen.

        Warum übernehmt ihr nichtmal ein paar religionskritische Artikel, z.B. von der Giordano-Bruno-Siftung, den exMuslimen oder den Atheisten? Da kann ich euch ein paar gute empfehlen.

      • Anonymous

         Die Fokussierung auf Religion ist nicht richtig, denn für eine gelungene Integrationspolitik ist die Religion vollkommen unerheblich.!
        Tatsächlich, muss man aber schauen, dass man die Menschen nicht in ihrer Religionsfreiheit beschneidet!

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