Extreme Armut in Nicaragua halbiert
Seit 2007 regiert Daniel Ortega, einst Anführer der Sandinisten, Nicaragua, in dieser Zeit konnte die Regierung einige bemerkenswerte Fortschritte im Kampf gegen Armut und Hunger erziehlen, wie der Sekretär für nationale Politik, Paul Oquist gegenüber verschiedenen Medien im Land verkündete.
Nach seinen Angaben ist die Zahl der Menschen die in extreme Armut leben, in Nicaragua halbiert worden, seit dem Regierungsantritt von Daniel Ortega. Zu Beginn seiner Amtszeit lebten noch 11,2% der Bevölkerung in extremer Armut, die Anzahl ist inzwischen auf 5,5% gefallen. In Nicaragua gelten alle Menschen als extrem Arm, die von weniger als einem 1,25 US$ pro Tag leben müssen. Er räumte in einigen Bereichen Misserfolge der aktuellen Regierung ein, dass für das Ziel einer vollständigen wirtschaftlichen Transformation Nicaraguas das Land mit einer Rate von mindestens 8% pro Jahr wachsen müsste, dass es aber nur etwa mit der Hälfte dieser Rate wachse. Er drückte jedoch die Hoffnung aus, dass die großen Projekte, die von der Regierung gefördert würden, in Verbindung mit sozialen Programmen das Land schließlich an jene Zahl heranführen könnten. Die Regierung plant die Umstrukturierung der Wirtschaft, hat es bisher aber nicht geschafft, dass die ArbeiterInnen die Kontrolle über die Industrie erhalten.


