Duisburg fordert die Vermögenssteuer!
Die meisten deutschen Kommunen leider unter zu geringen Einnahmen, die Abschaffung der Vermögenssteuer unter Rot-Grün hat diese gefördert. Immer mehr Städte überlegen nun wie sie für höhere Steuereinnahmen sorgen können, die Stadt Duisburg ist dabei einen mutigen Schritt gegangen und hat sich dem Bündnis “Vermögenssteuer jetzt” angeschloßen.
Der Duisburger Rat stimmte, nach einer kurzen Debatte, für die Einführung der Vermögenssteuer. Zustimmung kam von Linken, SPD und Grünen. Thomas Keuer, sozialpolitischer Sprecher der Ratsfraktion DIE LINKE: „Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fordern, die ermögenden stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen. Mit unserer Initiative, die in der rot-rot-grünen Kooperation unterstützt wurde, wollen wir die Debatte um mehr Steuergerechtigkeit befördern.”
Verteilungsgerechtigkeit
Thomas Keuer führte weiter aus, wer von dieser Steuer wirklich betroffen ist und warum es richtig ist diese Steuer einzuführen: “Insgesamt wären von dieser Steuer gerade einmal 0,6 Prozent der Bevölkerung betroffen, die fast ein Drittel des gesamten Vermögens besitzen. Statt unsozialer Leistungskürzungen in Bund, Land und vor allem in den Kommunen würde mit der Einführung einer Vermögenssteuer eine große Chance eröffnet, dem eine gerechte Alternative entgegen zu setzten.“
Die Ratsfraktion der Linken erkennt, dass die Forderung alleine nicht reicht und ruft zur Unterstützung der Umfairteilenkampagne auf!
Duisburg geht damit einen Weg, dem sich möglichst viele Kommunen in Deutschland anschließen sollten, die Einführung einer Vermögenssteuer schafft keine Basis für eine andere Gesellschaft, sie hilft aber die aktuelle Not der Kommunen zu lindern, unter der vor allem die Ärmsten leiden. Zu den UnterstützerInnen des Bündnisses “Vermögenssteuer jetzt!” zählen Katja Kipping, Oskar Lafontaine, Wolfgang Lieb (Nachdenkseiten), Siegmar Gabriel und viele mehr!



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