Der weiße, deutsche Mann und die Gewalt

29. Januar 2016 - 12:08 | | Gesellschaft | 11 Kommentare
Dortmund Neonazis

Laut BKA hat sich die Zahl der Attacken – größtenteils weißer, deutscher Männer – auf Asylunterkünfte binnen eines Jahres auf 1005 verfünffacht. 2015 wurde jeden Tag 1 Mensch Opfer rechter Gewalt, die hauptsächlich von weißen, deutschen Männern verübt wurde. Zwischen 1990 und 2011 wurden mindestens 180 und bis zu 849 Menschen von weißen, rechten Terroristen ermordet. Durch militante Islamisten kamen im selben Zeitraum 2 Menschen ums Leben.

Deutschland ist mittlerweile – mit größtenteils weißen, deutschen Soldaten und Befehlshabern – an vielen Kriegsschauplätzen der Welt direkt beteiligt und trägt somit eine Mitschuld am Tod und der Flucht von hunderttausenden von Menschen. Weiße, deutsche Unternehmer und Politiker profitieren davon, dass Deutschland viertgrößter Waffenexporteur der Welt ist.
Weiße, deutsche Männer haben auch die Bronzemedaille im Sextourismus. Allein 400.000 hauptsächlich weiße, deutsche Männer ziehen jedes Jahr zum Sexurlaub los. Größtenteils weiße, deutsche Männer vergewaltigen jedes Jahr ca. 8000 Frauen. Die Dunkelziffern liegen 10 Mal höher, aber nur 13% der Vergehen werden bestraft.

Hauptsächlich weiße, deutsche Politiker haben 2008 beschlossen 480 Milliarden Euro für Bankenrettungen auszugeben und 2015 knapp 33 Milliarden für Militärausgaben zu verprassen. Nicht mal ein Bruchteil dieses Geldes geben sie für Asylsuchende oder die unteren sozialen Klassen aus. Im Gegenteil, größtenteils weiße deutsche Männer beuten die weiße Mehrheitsbevölkerung in Deutschland aus. Hauptsächlich weiße, deutsche Männer hinterziehen jedes Jahr mehr als 100 Milliarden Euro an Steuergeldern. Und hauptsächlich weiße, deutsche Politiker unternehmen nichts dagegen.

Größtenteils weiße, deutsche Männer haben beschlossen die Bildungs- und Sozialausgaben zu kürzen und das Asylrecht zu verschärfen, was Abschiebungen nunmehr noch leichter macht. Die Wirtschaftspolitik weißer, deutscher Männer trägt dazu bei, dass die armen Menschen Europas und des globalen Südens immer ärmer werden und ihre Heimat verlassen müssen.
Von 2012 bis heute ist die Zahl gemeldeter Sexualstraftaten zurückgegangen, obwohl die Anzahl der Migranten gestiegen ist. Selbst die “Ausländerkriminalität” ist nicht gestiegen.
Wer ist also gefährlicher: Weiße, deutsche Männer oder Asylsuchende, Araber, Nordafrikaner, Moslems, Islamisten und Ausländer? Die Antwort liegt auf der Hand. Trotzdem würde ich es niemals wagen alle weißen, deutschen Männer über einen Kamm zu scheren.

Über den Autor

Der im Iran geborene Berliner Rapper KAVEH begann 1995 seine ersten Rap-Texte zu schreiben und ist seit mehreren Jahren auch in der Jugendarbeit (z.B. beim WannseeForum; JTB, Gangway etc.) aktiv. Er bietet Rap-Workshops an, in denen er einen Überblick über die Geschichte von Hip-Hop vermittelt, sprachliche und technische Aspekte behandelt sowie Schreibkurse anbietet.
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11 Kommentare

  • 1
    Paul sagt:

    Wie schön das in den Heimatländern ihrer „Elite- Menschen“ überhaupt keine Statistiken dazu geführt werden.
    Und wenn es für Sie so unerträglich ist mit dem weißen, deutschen Mann in einem Land zusammen zu leben, dann reisen Sie doch einfach aus.
    Der Iran soll so ein tolles Land sein. Nicht nur die Landschaft sondern auch die Freiheitsrechte und die Frauenrechte sollen weltweit führend sein.
    Ach ja, Sie scheren alle Deutschen inklusive der Frauen über einen Kamm.
    Aber vermutlich merken Sie dies nicht, Sie sind ja Ausländer. Also Sprachgehindert.

    • 1.1
      Rob Kenius sagt:

      Unfug,
      der Mann hat nicht behauptet, dass es ihm hier nicht gefällt, er hat nur deutlich und sogar mit Zahlenmaterial erklärt, dass die Rassisten verdammte Heuchler sind.

      Ich versuche das Phänomen der rechten Randalierer, auch derer, die im Internet randalieren, so zu deuten, dass sie aus Frust darüber, dass sie nicht alles kriegen können, was andere sich nehmen, ihren Hass gegen die richten, die noch weniger haben als sie selbst, die schwächer sind und die sich deutlich von ihnen unterscheiden: Ausländer und Flüchtlinge. Wenn sie gegen Finanzverbrecher, Kriegsverbrecher und Steuerverbrecher agitieren wollten, wären sie schnell am Ende mit ihrem Scheiß.

      Rob Kenius
      kritlit.de

  • 2
    Meh sagt:

    Der Beitrag von Kaveh ist erneut rassistisch; Er legt es sogar darauf an, „weiße Deutsche“ zu diffamieren.

  • 3
    m. sastre sagt:

    Wie gut, daß wir noch weiße deutsche Männer haben, die bereit sind Entscheidungen zu treffen. Es wäre natürlich alles halb so wild, wenn dunkelhäutige Frauen mit Migrationshintergrund in den Krieg zögen oder das Asylrecht verschärften.
    Dieser Artikel ist reinste rassistische Propaganda und wenn es dem Herrn Kaveh Ahanger hier nicht gefällt, kann er das Land der bösen, weißen Männer gerne verlassen.

  • 4
    Markus sagt:

    Der Artikel ist Rassismuss vom feinsten Pfui Teufel.

  • 5
    MigrantusRex sagt:

    „Weiße, deutsche Männer haben auch“ meist die größten Dichter, Philosophen, Erfinder, Musiker, etc. hervorgebracht. Das lag vor allem daran, daß hier meistens deutsche weiße Männer lebten.

    „Weiße, deutsche Männer haben auch“ an der HoGeSa am 26. Oktober 2014 in Köln teilgenommen. Sie hätten es am 31. Dezember 2015 dort wiederholen sollen. Dann wären den meist weißen deutschen Frauen dort einiges von den meist nichtweißen und nichtdeutschen Männern erspart geblieben.

  • 6
    Maria sagt:

    Wie Ihr seht, haben wir hier genug zu tun mit den oben beschriebenen „größtenteils weißen, deutschen Männern“. Offensichtlich sind wir schon überfordert, sonst gäbe es dieses Unrecht in Deutschland nicht. Warum sollen wir uns zusätzlich noch „ähnlich gelagerte Männer aus dem Ausland“ importieren?
    Wem ist da geholfen?

  • 7

    Die Front geht nicht durch schwarz und weiss, -auch nicht durch Ost und West, sondern durch Oben und Unten. Der Feind ist nicht links, rechts, vorn oder hinten sondern OBEN !!!!

  • 8
    MarkusK sagt:

    Guter Artikel!

    Es stimmt:
    Nicht die Zuwanderung sollte uns ängstigen, sondern die „weißen, deutschen Männer (und Fauen)“, welche für sich keine Chance (auf Wohlstand, Bildung,…) mehr sehen und nun „nach unten treten“ um ihrem Unmut Luft zu machen.
    (Sexuelle) Gewalt gegen Frauen gab und gibt es in D tagtäglich. Doch das wollen gewisse „weiße, deutsche“ nicht sehen.
    „Die da oben…“ – aber jahrelang selbst nicht Wählen gehen. Da nicht verstanden wird, dass selbst ein ungültiger Stimmzettel gezählt wird. (Eine gute Alternative, wenn man mit niemandem „da oben“ einverstanden ist.) – Hat was mit Prozentrechnung zu tun.
    Leider werden wohl viele „weiße, deutsche“ kommendes Mal für eine Partei mit kurzen, prägnanten Forderungen stimmen. – Da braucht man wenigstens nicht selber zu denken!

    Das sage ich, als „weißer, deutscher Mann“, NOCH Teil der Mittelschicht (bis sie mal durch die im Artikel erwähnten „weißen, deutschen Politiker“ abgeschafft wird. Siehe Amerika. Go Bernie!).

    RechtsTat im RechtsStaat – mehr fällt mir zum ersten Absatz des Artikels nicht ein.

  • 9
    Maria von Finnentrop sagt:

    und wieder so ein durch und durch rassistischer Artikel , der von der Tatsache ablenken soll, dass muslimische Männer permanent Angst und Schrecken verbreiten.