Der Holocaust darf nicht instrumentalisiert werden!- Zwischen berechtigter Kritik und Israelfeindlichkeit – Ein Gespräch mit Hermann Dierkes!

Herman Dierkes, Fraktionsvorsitzender der Linken in Duisburg!

Die Vorwürfe und Beschuldigungen gegen Herman Dierkes und die Duisburger Linke waren laut und beinahe unerträglich. Trotz der Stellungnahme von Herman Dierkes, welche eine eindeutige Distanzierung von dem antisemitischen Boykottaufruf ist und seiner Stellungnahme, wird der Duisburger Linken weiterhin Antisemitismus und Israelfeindlichkeit vorgeworfen.
Wir sprachen mit Herman Dierkes über die Vorwürfe, den BDS und Israel-Politik in der Linken.

Freiheitsliebe: Hallo Hermann Dierkes, Dir und der Duisburger Linken wurde in den letzten Wochen Antisemitismus vorgeworfen, auf Grund eines Pamphlets, dass absolut nicht nach der LINKEN klingt. Wie hast du von den Vorwürfen gegen die Duisburger LINKE erfahren? Wie war die Reaktion innerhalb der Partei?

Hermann Dierkes: Unser Kreisvorstand hat am 27.04. um die Mittagszeit von einem befreundeten Anrufer erfahren, dass sich ein antisemitisches Machwerk auf unserer Internetseite befindet. Es war allerdings so versteckt, dass es eine Weile gedauert hat, bis wir in Zusammenarbeit mit Provider und Parteivorstand identifizieren konnten. Es wurde selbstverständlich umgehend gelöscht. Zwischen Hinweis und Löschen sind max. 2 Stunden vergangen. In der Zwischenzeit gingen zahlreiche Anrufe von überregionalen Medien ein, die sich nach dem Pamphlet erkundigen wollten. Sie waren ja von dieser dubiosen online-Zeitung Ruhrbarone – besser Lügenbarone – alarmiert worden, die uns seit Jahren auf boshafte Weise attackiert und uns Antisemitismus versucht anzuhängen, wo es nur geht. Die Mitgliederversammlung unseres Kreisverbands hat die Anwürfe erneut als haltlos zurückgewiesen.

Israelfeindlichkeit, Antisemitismus und Israelkritik

Freiheitsliebe: Du hast mit einer offenen Stellungnahme auf den Artikel der Ruhrbarone geantwortet. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass Dir Israelfeindlichkeit vorgeworfen wird, wie kommt es zu solchen Behauptungen von den Medien?

Hermann Dierkes: Seit den siebziger Jahren trete ich für eine Konfliktlösung in Nahost ein, die beiden Seiten – Israelis und Palästinensern – Gerechtigkeit, Sicherheit und Frieden bringt. So, wie ich es von meinen politischen Lehrern – darunter Jakob Moneta, Ernest Mandel oder Jankl Taut – gelernt habe, die allesamt jüdischer Herkunft sind bzw. waren. Wir haben dort zwei Völker, die sich um ein Territorium streiten, wobei die Palästinenser dort seit Jahrhunderten ansässig waren und vertrieben wurden, um Israel aufzubauen. Hier muss ein historischer Kompromiss gefunden werden, der beiden „Parteien“ gleichberechtigt behandelt und ihren legitimen Interessen gerecht wird. In welcher staatlichen Form – Zweistaatigkeit, Einstaatigkeit oder Föderation – wird letztlich vor Ort entschieden. Das alles geht aber nicht, wenn Israel keinerlei Bereitschaft zu Ausgleich und Frieden zeigt, sondern weiter annektieren und kolonisieren will. Im Grunde geht es um Selbstverständlichkeiten nach dem Völkerrecht. Selbst über 20 Elder Statesmen, darunter Altkanzler Helmut Schmidt – haben sich unlängst in einem offenen Brief dazu geäußert, die Verantwortung Israels und des Westens kritisiert und Vorschläge unterbreitet. Der Brief wurde von den deutschen Medien fast vollständig unterschlagen! Die massiven Angriffe, Verleumdungen und rufmörderische Stigmatisierung als angeblicher Antisemit erfahre ich erst seit rd. 3 Jahren und in meiner Funktion als Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE in Duisburg. Genauer: Seit ich mich öffentlich gegen den mörderischen Angriff der israelischen Armee auf Gaza zur Jahreswende 2008/09 ausgesprochen und für die Legitimität der Kampagne Boykott, Desinvestment und Sanktionen eingesetzt hatte. Seitdem wird jedes Referat, jedes Aussage von mir, was die Nahostfrage behandelt, mit Argusaugen verfolgt, interpretiert, verfälscht und verkürzt, um mich zu stigmatisieren. Die örtliche CDU und die Landes-CDU instrumentalisieren den Vorfall, um gegen unser örtliche Kooperation mit SPD und Grünen zu wettern.

Ich bin mit meiner Kritik genauso wenig „israelfeindlich“ wie ich „deutschlandfeindlich“ bin, wenn ich die antisoziale Politik der Regierung Merkel kritisiere oder die Militarisierung ihrer Außenpolitik. Inzwischen gehen meine Gegner auch systematisch dazu über, mir „Israelfeindlichkeit“ und „Antisemitismus“ in einem Atemzug vorzuwerfen. Das entspricht ihrer rhetorischen Trickserei – die ja von der regierungsamtlichen Propaganda Israels selbst stammt – dass der moderne Antisemitismus sich in Form der Kritik an Israel ausdrücke! Auf diese Weise will sich ein Land sakrosankt stellen und gegen jede berechtigte Kritik immunisieren. Eine sehr redliche und demokratische Art und Weise …

Offenbar geht es meinen Gegnern nur darum, jemanden durch Stigmatisierung mundtot zu machen, dessen Wort gehört wird. Das ist zwar kriminell, aber wie ich mir von Anwälten sagen lassen musste, im Rahmen der Meinungsfreiheit zulässig. Du musst ein bundesweit bekannter, rassistischer Buchautor sein, und wenn Dich dann jemand als Arschloch bezeichnet, gibt es Strafen wegen Beleidigung! Wirst Du beleidigt, indem Du völlig haltlos mit den Naziverbrechen in Verbindung gebracht wirst, hast Du juristisch keine Mittel! Das ist absurd.

Freiheitsliebe: In einem Artikel der Taz wird Dir sogar Israelfeindlichkeit vorgeworfen, obwohl du nur einer Position des Weltsozialforums des BDS geteilt hast. Kannst du es nachvollziehen, wieso dein Engagement für die Palästinenser und einen Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten so unsachlich beurteilt wird?

Hermann Dierkes: Ich habe als langjährig aktiver Gewerkschafter, internationalistischer Sozialist und Friedensbewegter an vielen Sozialforen teilgenommen, darunter auch in Brasilien. Die Konferenzen der sozialen Bewegungen beim Weltsozialforum haben u.a. immer zum sog. Nahost-Konflikt Stellung genommen. Anfang 2009 hat sich ihr großes Schlussplenum hinter die 2005 von über 170 zivilen Organisationen der Palästinenser initiierte Kampagne BDS gestellt. Die Erklärung stand wochenlang auf der Internetseite von Attac. Als die Angriffe im März 2009 gegen mich bundesweit hoch liefen und ich auf Wiedergabe der Entschließung auch durch Attac verwies, stellte Attac plötzlich eine Distanzierungserklärung auf seine Internetseite! Sehr couragiert war das … Immerhin habe ich erreicht, dass die größte Ruhrgebietszeitung vom Deutschen Presserat wegen ihrer einseitigen Berichterstattung eine Mißbilligung erhalten hat.

Ich frage mich des Öfteren, warum – dem Anspruch nach – etliche linke und fortschrittliche Menschen immer wieder mit zweierlei Maß messen. Vom bürgerlichen Mainstream rede ich gar nicht. Der hat fast überhaupt keine Menschenrechtsprinzipien. Schauen wir uns nur die Wende-hals-manöver von Regierungen und Parteien angesichts des demokratischen Aufbruchs in der arabischen Welt an! Ich frage mich des Weiteren, wie Menschen, die von ihrem Antifaschismus, ihrer Friedensliebe und emanzipativen Einstellung überzeugt sind, Mittel und Methoden gegen die Palästinenser gutheißen, die verdammt nahe dran sind, an dem was die Nazis in den dreißiger Jahren getrieben haben, die verdammt viel Ähnlichkeit haben mit dem rassistischen Südafrika unter weißer Herrschaft. Warum verweigern auch Linke und Linksliberale den 17 Mio. Palästinensern in aller Welt das Recht auf Eigenstaatlichkeit? Warum billigen sie Israel ein gewohnheitsmäßiges, absolut völker- und menschenrechtswidriges Verhalten gegenüber den Palästinensern und völlige Konsequenzenlosigkeit zu? Warum ist beim mörderischen Angriff auf Gaza keine Regierung auf die Idee gekommen, eine „No-fly-Zone“ zu fordern, um Zivilisten zu schützen? Israel hat übrigens keine Verfassung, weil es sich sonst als Apartheid-Staat auch de jure entlarven würde. Es definiert nicht seine Grenzen – weil maßgebliche politische Kräfte in diesem Staat sich Gesamtpalästina als koloniales Projekt einverleiben wollen, und dies möglichst ohne das für überflüssig und fremd erklärte Volk der Palästinenser. Wichtige zivilrechtliche Einrichtungen fehlen. Schauen wir uns nur das Heirats- und Scheidungsrecht an, schauen wir uns an, wer Grundstücke kaufen darf, wer in der Armee „dienen“ darf usw. Das ist vorsintflutlich, religiös durchtränkt, ausgrenzend – und alles andere als demokratisch. Dieser Staat besetzt, annektiert, besiedelt, blockiert, zerschneidet, foltert und wendet Kollektivstrafen an. Fast die Mehrzahl der palästinensischen Männer hat schon israelische Gefängnisse bevölkert. Rd. 6.000 Palästinenser sitzen derzeit ein, oft unter schlimmen Bedingungen, darunter so viele jumnge Menschen. Israels Staatsdoktrin besagt: „jüdisch und demokratisch“ – ein unlösbarer Widerspruch. Es verurteilt alle Nichtjuden in diesem Staat zu Bürgern zweiter Klasse, es schafft und vertieft Apartheid-ähnliche Verhältnisse. Warum müssen die vertriebenen und bis heute unterdrückten Palästinenser den Preis für die Nazi-Verbrechen an den Juden, für die Tragödie aller Tragödien bezahlen? Und unsere Regierung und die EU tun bisher alles, um solche Verhältnisse zu zementieren. Dazu soll ich als linker Internationalist schweigen? Ist das die Lehre aus der Shoah, die wir als Deutsche zu ziehen haben? Ich bin überzeugt: Seine Opfer würden sich heute beschämt abwenden, wenn sie das miterleben könnten und fordern: „Nicht in meinem Namen!“ Lesen wir nur das Buch von Avraham Burg – dem früheren Präsidenten der Knesseth – “Hitler besiegen”, was er zu der Staatsdoktrin Israels zu sagen hat und welche Vorschläge er zur Konfliktlösung macht. Aber er und viele andere werden vom Mainstream als “Verräter” und “Selbsthasser” diffamiert. Für Israel sind die Palästinenser so etwas wie die neuen Juden! Tag für Tag werden „Araber“ in Israel und den besetzten Gebieten in einer Art und Weise ausgegrenzt und entwürdigt, die himmelschreiend ist. Angesichts der grassierenden Islamophobie bei uns in der „westlichen Welt“ passt das verbreitete Schweigen oder sogar die offene Zustimmung zu solchen Verhältnissen voll ins Bild. Im Übrigen: Wer solche Verhältnisse gutheißt, gerät immer wieder in Versuchung, sie im eigenen Land und anderswo einzuführen. Das muss uns große Sorge bereiten! Sogar viele Rechtspopulisten und Neonazis haben inzwischen vorgebliche Sympathien für Israel. Ihr heimlich-unheimliches Motto: „Die Juden sind da wo sie hingehören – nicht mehr bei uns – und der Zionismus ist der Damm gegen die Islamisierung des Nahen Ostens“. Ist es nicht aufschlussreich und bestürzend zugleich, wenn unlängst führende Rechte und Ultrarechte Europas von rechtsradikalen Siedlerverbänden in Israel und von der religiösen Ultrarechten sogar in der Knesseth empfangen wurden?

Im Verhältnis Deutschlands zu Israel gibt es es ein zentrales politisches und psychologisches Problem: Die Nazizeit ist nie ernsthaft aufgearbeitet worden. Zahlreiche Verantwortliche – auch die Profiteure in der Wirtschaft – sind nie ernsthaft zur Rechenschaft gezogen worden Tausende waren schnell wieder in Amt und Würden. Sogar der Kommentator der Nürnberger “Rassegesetze”, Globke, wurde unter Adenauer Leiter des Kanzleramts! Bei uns in Duisburg ist seit den fünfziger Jahren noch eine wichtige Strasse nach einem von den Nazis hochdekorierten Direktor einer Schachtanlage benannt, die systematisch Zwangsarbeit ausgebeutet hat. Zu schnell wurde angesichts des Kalten Kriegs der Mantel des Schweigens und Vergessens über die Geschichte geworfen. Und verdrängte Schuld wurde und wird systematisch von rechten und rechtsradikalen Regierungen in Israel instrumentalisiert für diplomatische und politische Unterstützung, für Waffen- und Sicherheitsgeschäfte, de facto-Mitgliedschaft in der EU usw. Für mich ist das nicht das notwendige, aus der Historie besondere Verhältnis Deutschlands zu Israel, das in der Tat von dem Grundgedanken geleitet werden sein muß: “Nie wieder – nirgendwo”. Das ist Komplizenschaft bei neuem Unrecht. Israel hat heute – auch nach israelischen Beobachtern – die rechteste Regierung, die es jemals gegeben hat. Darüber hinweg zu sehen, sie auch noch systematisch zu unterstützen im Namen historischer Verbrechen oder einer daraus abzuleitenden Staatsräson geht nicht. Die Shoah – diese Menschheitstragödie – darf sich selbstverständnlich nie wiederholen – gegen niemanden! Sie darf aber auch nicht für neues schweres Unrecht instrumentalisiert werden! Das Motto der drei weisen Affen: “Nix hören, nix sehen, nix sagen” lassen wir für die Nazizeit nicht gelten, aber auch nicht für die erschütternden und ungerechten Verhältnisse in Nahost!

BDS in Deutschland?

Freiheitsliebe: Wir haben uns auch auf dem Blog mit dem BDS beschäftigt ( http://www.diefreiheitsliebe.de/frieden/boykott-von-israelischen-waren-bds-unterstutzen und http://www.diefreiheitsliebe.de/deutschland/warum-die-bds-kampagne-berechtigt-und-notwendig-ist) und dabei verschiedene Positionen aufgestellt. Ist es deiner Ansicht nach nicht eine Schwächung der Friedensbewegung, wenn man Israel komplett boykottiert?

Hermann Dierkes: Wir brauchen – je nach den politischen Verhältnissen in jedem Land – ein besondere Ausprägung der Kampagne. Das weiß ich aus vielen Gesprächen mit Israelis und Palästinensern, die von uns Taten erwarten und die sich für BDS einsetzen, obwohl inzwischen ein Gesetz in Israel inzwischen mit schweren Strafen droht. Bei uns sollten Proteste gegen die Rüstungs- und „Sicherheits“beziehungen im Vordergrund stehen, gegen die Profiteure von völkerrechtswidrigem Mauer- und Siedlungsbau wie Heidelberg Zement, gegen Veolia, die Deutsche Bahn, die sich übrigens soeben von einem Trassenprojekt durch das Westjordanland verabschiedet hat, gegen die ständige „Aufwertung“ Israels, in Form von OECD-Mitgliedschaft, de-facto-EU-Mitgliedschaft usw, obwohl die Vertragsgrundlagen die Einhaltung von Menschen- und Völkerrecht voraussetzen. Hier sollten wir keine Produkte kaufen, die aus den besetzten Gebieten kommen, wo aber „Made in Israel“ drauf steht, um Steuervorteile einzuheimsen. Gegen diesen Mißbrauch hat sogar der Europäische Gerichtshof abschließend geurteilt! Und wer sich der Kampagne gar nicht anschließen mag, weil er Stigmatisierung und demagogische Gleichsetzung mit Nazi-Parolen fürchtet, der soll irgendetwas anderes Wirksames tun, und wenn es Protestbriefe an die Bundesregierung sind. Der soll laut protestieren, wenn – ich will es auf den Punkt bringen: die Lobby für die politische und extreme Rechte in Israel mit allen Mitteln versucht, Veranstaltungen und Ausstellungen zu verhindern, Publikationen und Sendungen zensieren will und diffamiert. Beispiele dafür sind die Nakba-Ausstellung oder die Jahrestreffen der palästinensischen Gemeinde in Europa. Denn es ist unsere Regierung, es sind vielfältige Rüstungs-, “Sicherheits-” und Wirtschaftsbeziehungen, die das massive Unrecht in Nahost verewigen wollen. Die Kampagne der palästinensischen Zivilgesellschaft ist international sehr erfolgreich. Zahlreiche Kirchen- und Gewerkschaftsorganisationen, Menschenrechtsgruppen, politische Organisationen, Universitäten und Kulturschaffende und Persönlichkeiten, unter ihnen tausende jüdische Friedensaktivisten, unterstützen sie. Sie ist legitim und ein wichtiges zivilgesellschaftliches Mittel für Millionen Menschen, solidarisch etwas zu tun und nicht nur hilflos an Regierungen zu appellieren, die dann doch weiter machen wie bisher. Und schließlich geht es nicht darum, „Israel komplett zu boykottieren“. Viele wie ich haben ausgeprägte Beziehungen zu Israel, zu politischen Freunden und Organisationen. Wir waren soeben mit 30 Leuten wieder dort, hatten einen sehr fruchtbaren Austausch. Die politische Opposition dort erwartet noch viel engere Beziehungen mit uns und Friedensaktivisten aus aller Welt, weil sie einen schweren Stand hat, aber die Hoffnung nicht verloren hat. Ich bin Optimist. Die weitreichenden Veränderungen in der arabischen Welt und das Kairoer Versöhnungsabkommen der palästinensischen Parteien zeigen: Die Uhren gehen wieder anders. Es ist möglich, einen gerechten Frieden auch für Israelis und Palästinenser zu schaffen.

Freiheitsliebe: Du sprichst von der politischen Opposition in Israel, redest du von Parteien wie der arabischgeprägten Balad, der kommunistischen KPI und der Meretz oder sprichst du eher von der APO?

Hermann Dierkes: Die politische Opposition in Israel ist derzeit absolut in der Minderheit, aber sie ist vorhanden und kämpft. Es gibt politische Parteien wie die KP, das linke Wahlbündnis mit einigen Abgeordneten in der Knesseth, die Partei Balad, die vor allem von israelischen Palästinensern gewählt wird. Es gibt aber auch wichtige außerparlamentarische Akteure wie die relativ neue Organisation Tarabut/Hithabrut („Kommt zusammen“), die sich ebenfalls vor allem auf israelische Palästinenser stützende Abna al Balad, die es allerdings ablehnt für die Knesseth zu kandidieren, weil sie sie für ein Scheinparlament hält, das die Palästinenser ausgrenzt und sie zum Schwur auf ein „jüdisch-demokratisches“ Israel verpflichten will. Es gibt die sehr rührigen Anarchists against the Wall, viele linke und fortschrittliche Medienakteure, Intellektuelle, es gibt das hervorragende Alternative Information Center von Michael Warschawski u.a. Sie alle bringen bei wichtigen Mobilisierungen heute bis zu 10.000 Menschen auf die Strasse – wie jüngst in Tel Aviv gegen die Gesetzentwürfe zur Beschneidung demokratischer Rechte. Es gibt eine politische und theoretische Diskussion auf hohem Niveau. Es gibt sehr wichtige politische Publikationen. Indes werden viele gute Schriften in außerisraelischen Verlagen veröffentlicht, vor allem in englischsprachigen.

Freiheitsliebe: Ein Boykott israelischer Waren wird der israelischen Wirtschaft eher nicht schaden, geht es dabei nicht eher um eine Sensibilisierung der Menschen für den Nahostkonflikt?

Hermann Dierkes: Die israelische Regierung und wichtige Lobbyorganisationen wie AIPAC in den USA sehen das inzwischen völlig anders. Sie haben die Wirksamkeit von BDS registriert. Das Anti-BDS-Gesetz und viele andere undemokratische Maßnahmen gegen den Widerstand in Israel selbst legen dafür beredtes Zeugnis ab. Und selbstverständlich soll die praktische Solidarität mit Palästina und der israelischen Opposition Diskussion, Nachfragen und Sensibilisierung auslösen! Die schlimmste Waffe derjenigen, die ungerechte Zustände zementieren wollen, sind Einschüchterung, Schweigen, Mundtot-Machen und die achselzuckende Hinnahme ihrer Lügen. Wer sich nur etwas intensiver mit der Nahostfrage beschäftigt, wird schnell erkennen, dass alles das, was man den Palästinensern vorwirft, von den Herrschenden selbst praktiziert wird. Sie sind es, die einem ganzen Volk nicht nur die staatliche Eigenständigkeit, sondern das bloße Existenzrecht streitig machen und seine Geschichte auslöschen wollen, indem sogar das Begehen der Nakba (d.h. die gewaltsame Errichtung des israelischen Staates 1948) unter Strafe gestellt wird. Sie setzen grausame Waffen gegen Zivilisten – Kinder – Krankenhäuser und UN-Einrichtungen – ein wie im Libanon und in Gaza. Sie sind längst Atommacht. Sie haben so ungleich viel mehr Tote und Verletzte auf dem Kerbholz als die Unterdrückten. Sie haben die Hosen gestrichen voll vor der Demokratiebewegung in der arabischen Welt, sie setzen und setzten auf Diktaturen.

Freiheitsliebe: Wie erklärst du dir die schwiere Position, die das BDS in Deutschland hat?

Hermann Dierkes: Erstens: BDS wird demagogisch mit „Deutsche kauft nicht bei Juden“ gleichgesetzt. Dabei geht es bei BDS um die Durchsetzung von Menschen- und Völkerrecht, bei den Nazis ging es um Ausgrenzung und schliesslich Völkermord. Zweitens: BDS richtet sich, wie oben gezeigt, nicht „gegen Juden“, sondern gegen staatliche und wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Akteure, die völkerrechtwidrig an der Unterdrückung mitwirken, davon profitieren oder ohne jedes Quentchen Kritik Israels Taten gutheißen. Hören Besatzung und Unterdrückung auf, gibt es keinen Grund mehr für Boykott und Sanktionen. Drittens: BDS appelliert nicht nationalistisch an „Deutsche“, sondern an alle Menschen, die sich den Sinn für Recht und Unrecht bewahrt haben. Was hat das alles mit rassistischer Nazi-Propaganda zu tun? BDS mit Nazi-Propaganda gleichzusetzen und zu diffamieren, ist buchstäblich die letzte Karte, die ausgespielt wird, weil man einer ehrlichen Debatte ausweichen will.

BAK Shalom und die Linke

Freiheitsliebe: Innerhalb der Linken gibt es auch eine starke und sogar kriegsbefürwortende Vertretung der israelischen Politik (BAK Shalom), gibt es innerhalb der Linken ein Netzwerk, das sich mit den Palästinensern solidarisch zeigt?

Hermann Dierkes: Dieses laute Häufchen von Denunzianten in der LINKEN, das sind für mich keine Linken, sondern nützliche Idioten einer kolonialen Staatsmacht und einer Bundesregierung, die handfeste wirtschaftliche und geostrategische Interessen in Nahost verfolgt. Sie treten nicht für Frieden ein, wie ihr Name suggeriert, sondern für Unterdrückung und Kriege. Für sie gibt es ganz klar Menschengruppen wie die Palästinenser, denen Menschenrechte vorenthalten werden und die unterdrückt werden können im Namen von „Höherem“, im Namen unserer „Geschichte“ usw. Ihr schon an Philosemitische grenzende Identifikation mit Israel scheint etwas Psychopathisches zu haben, aber bei etlichen geht es um handfeste Karriereinteressen. Diese passen sich dem politischen Mainstream an, wer weiß, wo es gut ist …

Freiheitsliebe: Die Vorwürfe gegen den BAK Shalom werden nicht nur von Dir erhoben, sondern auch von der israelischen Linken. Etliche bekannte israelische Linke und Friedensaktivisten haben einen Brief an eure Partei geschrieben um ihren Unmut über den BAK Shalom zu verdeutlichen, hat dieser Brief etwas verändert?

Hermann Dierkes: Anfang letzten Jahres haben über 100 israelische Linke sich mit einem offenen Brief an DIE LINKE gewandt, die Partei zu einer Neubestimmung ihrer Nahost-Politik aufgefordert und dabei ihr Entsetzen darüber zum Ausdruck gebracht, dass ein solcher Arbeitskreis überhaupt in der LINKEN aktiv sein kann. Der Brief hat alle ermutigt, die eine Neuausrichtung der Partei wollen. Er wurde aber – soweit ich weiß – nur von Wolfgang Gehrcke (MdB) beantwortet, nicht aber vom Vorstand selbst. Die offen pro-zionistischen Kräfte haben sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Warum sollten sie auch? Sie stehen auf Seiten der israelischen Regierung und sehen die israelische Linke genauso wie diese als Gegner.

Freiheitsliebe: Wie siehst du die Unterstützung des BDS und die Palästinasolidarität in anderen Parteien und in der Gesamtbevölkerung?

Hermann Dierkes: Wir müssen noch dicke Bretter bohren. Aber aus meiner jahrzehntelangen gewerkschaftlichen Arbeit weiß ich, dass die Mehrzahl der Menschen sehr wohl zwischen Recht und Unrecht unterschieden kann. Was sie aber hilflos macht und zum schweigen verurteilt, aber auch in gefährlicher Weise antisemitischen Ressentiments Vorschub leistet, ist diese ständige Tatsachenverdrehung und Gehirnwäsche durch den politischen Mainstream auf dem Hintergrund der nicht wirklich aufgearbeiteten deutschen Geschichte. Dennoch bin und bleibe ich Optimist: Wie lange hat es gedauert, bis Millionen gegen das südafrikanische Rassistenregime protestiert und sich der damaligen Boykott-Kampagne angeschlossen haben? Wie lange hat es gedauert, bis in den USA die Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung der Schwarzen erfolgreich war? Wie lange hat es gedauert, bis der brutale Vietnamkrieg der USA politisch in den USA, in Europa und in Deutschland nicht mehr zu halten war? Es waren immer Minderheiten, die geduldig auf Verbrechen und Missstände hingewiesen haben, kleine Räder, die aber irgendwann die großen Räder in Bewegung gesetzt haben …

Freiheitsliebe: Wir danken dir das Gespräch!

Hermann Dierkes brachte Anfang 2010 ein Werk über den Nahen Osten heraus, es trägt den Namen “Bedingungslos für Israel?” und enthält Gastbeiträge von Mustafa und Omar Barghuthi, Mohammed Khatib, Brian Klug, Felicia Langer, Norman Paech, Enzo Traverso, Michael Warschawski.

Bestellen kann man das Werk direkt beim ISP-Verlag.

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65 Kommentare

  • 1
    Der Leser sagt:

    Ein unglaublich gutes und interessantes Interview! Man kann nur hoffen, dass ihr weiter euren Weg geht!

  • 2
    Malidudu sagt:

    Ich hätte es nicht besser machen können. Umfassend informativ.

  • 3
  • 4
    Akir sagt:

    Zum Kotzen … brauner gehts nicht!

  • 5
    Frank sagt:

    Israel in der heutigen Form hat nur sehr begrenzt etwas mit der Shoa zu tun.
    Israel wurde zwar von der UNO gegründet, allerdings haben die Araber den Teilungsplan nie akzeptiert und dauernd Krieg gegen Israel geführt. Diese Kriege wurden alle verloren, deshalb konnte Israel legitim Gebiete erobern.

    Man kann die Palästinenser also mit den Sudetendeutsche oder Pommern vergleichen, Israel ist wie Polen oder die Tschechei. Auch Deutschland hat den Krieg verloren und damit Gebiete eingebüßt. Die Deutschen mussten umziehen und haben sich anderweitig integriert.

    Ich denke, Paech, Dierkes und Konsorten wollen den WW2 halt einfach nachträglich gewinnen. Schon Hitler kollaborierte mit dem Großmufti von Jerusalem und hatte eigene muslimische Divisionen. Wir werden diesen Revanchisten jedenfalls weiter entgegentreten.

    Shabbat shalom allerseits.
    שבת-שלום

    • 5.1
      Crument sagt:

      Anti D’s sind die neuen Fascho’s such dir ne israel fahne und schwing ein bisschen und red dir ein revolutionär zu sein

      • 5.1.1
        Bananarama sagt:

        Anti Imp’s sind die neuen Natis. Such dir ‘ne Hisbollah Flagge und schwing ein bisschen und red’ dir ein ganz doll friedensbewegt zu sein.

    • 5.2

      Man kann heute keine Gebiete mehr legitim durch Krieg gewinnen. Seit Gründung der UN sind, gemäß deren Charta, Gebietsgewinne durch Krieg nicht mehr erlaubt, es sind höchstens Besetzungen möglich, für die aber genau definierte Regeln gelten: Z.B. keine Beeinträchtigung der Zivilbevölkerung, die vom Besatzer versorgt werden muss, keine Plünderungen, keine Vertreibungen, ja nicht mal Bautätigkeiten und Abrisse sind erlaubt. Israel hat alle diese Regeln in Palästina niemals eingehalten.
      Für die ehemaligen deutschen Gebiete galt das übrigens noch nicht, denn die UN-Charta wurde erst nach dem Potsdamer Abkommen, das die Gebietsabtretungen des Deutschen Reichs festschrieb, unterzeichnet und somit gültig.

      Wäre Deine Unterstellung richtig und die genannten wollten tatsächlich den WW2 “nachträglich gewinnen”, müssten sie sich z.B. gegen die o.g. Gebietsabtretungen nach dem Potsdamer Abkommen zur Wehr setzen… und das machen sie gerade nicht.

      Allerdings haben Figuren wie Du, lieber Frank, den Auftrag der Geschichte, den das deutsche Volk durch die Shoa erhalten hat, nicht verstanden: Es geht nicht darum, einen völkisch totalitären Apartheidsstaat, denn nichts anderes ist Israel mit seiner Eigendefinition als “jüdischer Staat”, zu schützen, egal wie sich seine Regierungen aufführen. Vielmehr muss unser Auftrag sein, de Faschismus zu bekämpfen, egal wo und in welcher Form er wieder sein hässliches Haupt erhebt.

      • 5.2.1
        Bananarama sagt:

        Was für ein Bullshit! Wenn sich Staaten z.B. als arabische, polnische, rusische oder deutsche Staaten bezeichnen, plärrst du doch auch nichts von “völkisch totalitären Apartheidsstaat(en)”. Warum dann bei Israel? Ausser einem tiefsitzender Juden-Knacks fällt mir da nichts als Ursache ein. 

        • 5.2.1.1

          Nochmal DORFDEPP: Das Judentum ist eine RELIGION mit Mitgliedern aus vielen Etnien und Nationen, aber eben kein VOLK. Tip: Lies “Die Erfindeung des jüdischen Volkes” von Professor Shlomo Sand von der Uni in Tel Aviv.

    • 5.3

      Man kann heute keine Gebiete mehr legitim durch Krieg gewinnen. Seit Gründung der UN sind, gemäß deren Charta, Gebietsgewinne durch Krieg nicht mehr erlaubt, es sind höchstens Besetzungen möglich, für die aber genau definierte Regeln gelten: Z.B. keine Beeinträchtigung der Zivilbevölkerung, die vom Besatzer versorgt werden muss, keine Plünderungen, keine Vertreibungen, ja nicht mal Bautätigkeiten und Abrisse sind erlaubt. Israel hat alle diese Regeln in Palästina niemals eingehalten.
      Für die ehemaligen deutschen Gebiete galt das übrigens noch nicht, denn die UN-Charta wurde erst nach dem Potsdamer Abkommen, das die Gebietsabtretungen des Deutschen Reichs festschrieb, unterzeichnet und somit gültig.

      Wäre Deine Unterstellung richtig und die genannten wollten tatsächlich den WW2 “nachträglich gewinnen”, müssten sie sich z.B. gegen die o.g. Gebietsabtretungen nach dem Potsdamer Abkommen zur Wehr setzen… und das machen sie gerade nicht.

      Allerdings haben Figuren wie Du, lieber Frank, den Auftrag der Geschichte, den das deutsche Volk durch die Shoa erhalten hat, nicht verstanden: Es geht nicht darum, einen völkisch totalitären Apartheidsstaat, denn nichts anderes ist Israel mit seiner Eigendefinition als “jüdischer Staat”, zu schützen, egal wie sich seine Regierungen aufführen. Vielmehr muss unser Auftrag sein, de Faschismus zu bekämpfen, egal wo und in welcher Form er wieder sein hässliches Haupt erhebt.

  • 6
    Frank sagt:

     P.S. Die Kronacher NPD (in meiner Nachbarschaft) macht auch immer ihre Free-Gaza-Demos:
    http://3.bp.blogspot.com/_5MYVPcTel_I/TA_Qns63OGI/AAAAAAAAAFY/Eg1kv1rpyGo/s1600/dresdengaza_marekp.jpg

    • 6.1
      Der Leser sagt:

       Also ist für Sie jeder der eine Free-Gaza Demo plant ein Antisemit ?
      Tolles Beispiel, nach ihrer Ansicht ist auch jeder der für Israel demonstriert ein Rechtspopulist, denn Pro NRW demonstriert für Israel.
      Sehr sehr schlechtes Argument!

      • 6.1.1
        Frank sagt:

        Ja. Hat´s wehgetan? Die Rechtspopulisten sind proisraelisch, während die Rechtsextremisten antiisraelisch sind.
        Ganz einfach. Dafür sind die Rechtsextremisten dann wieder proislamisch.
        http://npd-blog.info/2007/07/11/analyse-extreme-rechte-islam/

      • 6.1.2

        Was Leute wie Frank gern verdrängen, rechts, ja sogar antisemitisch, und pro-zionistisch schließen sich nicht aus, eher im Gegenteil: Die Nazis waren auch eine Zeit lang extrem pro-zionistisch.. und auch umgekehrt gab es Sympathien und eine recht frucht- und furchtbare Zusammenarbeit. Das Ziel war ja das selbe, die “Lösung der Judenfrage in Europa”.

        Ich möchte hier nur an das Ha’Avara oder Hofien-Abkommen erinnern, oder an die Einladung die Feivel Polkes von der Hagannah an Adolf Eichmann und seinen Vorgesetzten von Hagen aussprach und die diese auch wahrgenommen hätten, wenn die Briten sie nach Palästina rein gelassen hätten. So musste man sich eben in Kairo treffen um die weitere Zusammenarbeit zu besprechen. Das Ganze gipfelte schließlich 1941 in einem unsäglichen Schreiben der “Nationalen Militärischen Organisation in Palästina (Irgun Zewai Leumi)” an die Nazis: “Ausgehend aus diesen Erwägungen tritt die N.M.O. in Palästina unter
        der Bedingung einer Anerkennung der oben erwähnten nationalen
        Aspirationen der Israelitischen Freiheitsbewegung seitens der Deutschen
        Reichsregierung, an dieselbe mit dem Angebote einer aktiven Teilnahme
        am Kriege an der Seite Deutschlands heran.”
        Übrigens insgesamt ein sehr aufschlussreiches Dokument, hier online zitiert in einem noch aufschlussreicheren Buch: http://www.marxists.de/middleast/ironwall/irgunazi.htm

      • 6.1.3
        Bananarama sagt:

        @twitter-50643638:disqus 
        Schieb dir deine antisemitischen Mythen ganz tief dorthin, wo der Rest deines Deppengeschwurbels herstammt!

  • 7
    baba sagt:

    rote nazis sind kein deut besser als die braunen.

    wer wie dierkes:

    -sich zu 100% an israel festbeisst, während 35 andere konflikte weltweit ihm sch..egal sind,
    -sich zu 100% einseitig gegen israel richtet,
    -israel mit nazideutschland vergleicht,

    ist halt ein mieser judenhasser, obs dem passt oder nicht.

    • 7.1
      Der Leser sagt:

      Es ist nicht einseitig, Herr Dierkes hat auch schon desöffeteren Palästina kritisiert.
      Seine Kritik sind ebenfalls wahre Punkte oder erkennen Sie eine Lüge

      • 7.1.1
        baba sagt:

         quark. dierkes ist der t<pische linke jduenhasser. völkermorde wie in sudan sind ihm egal….er verteidigt sogar brutale regime wie kuba, iran, syrien, china….während seine "aussenpolitik" sich fast ausschliesslich gegen israel richtet. seine aussagen über islamische terroranschläge gegen juden beschränken sich meist darauf, dass er die juden selbst dafür verantwortlich macht.

        mit diese "kauft nicht bei juden" (wo sind seine boykottaufrufe gegen china, iran, kuba?) und "israel= nazideutschland" hat er sich für jeden niormal tickenden menschen, der nicht links- oder rechtsextrem ist, endgültig als nazi geoutet.

        übrigens ist antizionismus nichts anderes als judenhass. die übrwältigende mehrheit der juden weltweit steht hinter israels existenz und ist somit zionistisch.

      • 7.1.2
        Freiheit sagt:

        Das ist kein Argument, dass antizionismus das gleich ist wie antisemitismus.
        Ich persönlich bin weder das eine noch das andere, ebenso wie Herr Dierkes, aber man darf Antizionismus nicht mit Antisemitismus gleichsetzen!

      • 7.1.3

        @ baba: scheiße schmekckt lecker. millionen fliegen können nicht irren

      • 7.1.4
        Bananarama sagt:

        @twitter-50643638:disqus Deswegen liebst du krankes Stück Scheisse ja auch den Geruch islamischer Terroristen.

      • 7.1.5
        Bananarama sagt:

        Korrektur: Gemeint ist der durchgeknallte Sedlmair!

    • 7.2
      mendoza sagt:

       meine fresse, wie kann man so ignorant sein – den text überhaupt gelesen???? gewusst, dass orthodoxe juden und rabbiner gegen israel, bzw. gegen die besetzung des landes mit gewalt sind? dass zionismus (welcher hinter der gegenwärtigen israel-politik steckt) antisemitismus schürt? wahrscheinlich bin ich jetzt schlimmer als hitler wenn ich das schreibe, ich weiss – aber weisst was – ich scheiss da drauf – ich bin mit der israelischen politik nicht einverstanden, und es stinkt zum himmel, wie den palästinensern land weggenommen wird, hilfslieferungen im meer versenkt werden, hundertausende von menschen im gaza ohne strom und fliessend wasser leben müssen, zusammengepfercht, auf land, das einst ihnen gehörte, eine mauer vor der fresse… oh, genau, und dann noch behaupten, die araber seien böse, es gibt hamas blabla – klar gibts hamas – solange israel diese schiene fährt, wird hamas mehr und mehr zuspruch ernten! versteh ich auch!
      und kaum, dass jemand mal was sagt, wird dieser dann gleich als judenhasser hingestellt. man sollte sich gedanken machen, wieso ein linker mit format sich gegen die israelische politik ausspricht – respekt übrigens, herr dierkes, aufrichtig – gibt nicht viele, die sich so etwas zu sagen wagen! aus angst vor eben solchen lachhaften reaktionen von dummen menschen wie unserm baba… der holocaust ist etwas vom schlimmsten, was je passiert ist – das kann und wird kein linker – auch nicht herr dierkes – abstreiten. dass man ihn aber – bei jeder diskussion, nach 2 sätzen – instrumentalisiert, ist einfach schlimm – und entwürdigt m.E. auch die Opfer, die bestimmt nicht als Instrumentarium eingesetzt werden wollen, sondern als Menschen, derer man ohne Eigennutz einfach gedenken sollte, damit sowas nie wieder passiert.

  • 8
    Müller sagt:

    Laut Arbeitsdiskussion der Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist ein Vergleich der aktuellen Politik Israels mit der Politik der Nazis ein Kernelement des Antisemitismus. (http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus_nach_1945)
    Dierkes macht mit seiner Aussage “die verdammt nahe dran sind, an dem was die Nazis in den dreißiger Jahren getrieben haben,” genau dies. Zudem schafft er es auch noch Israels als Apartheidsstaat zu bezeichnen und später Parteien der arabischen Israelis zu beschreiben – ein Merkmal eines Apartheidsstaates ? Entweder ist Dierkes kognitiv stark eingeschränkt oder einen Antisemit.

  • 9

    [...] nicht mehr. Nicht zuletzt, die antisemitische Flugblattaffäre der Duisburger Linken und die nun neuerlichen Ausfälle ihres Ratsherren Hermann Dierkes haben nicht nur landesweit für Empörung gesorgt. Erschwerend aber, dass die politische Führung [...]

  • 10
    Franz Josef Peine sagt:

    Wer die Argumente von H.Dierkes antisemitisch oder gar NPD nah bezeichnet,ist für mich der im WK 2 seine beste schulfreundin durch den holocaust verlor,ob er es will oder nicht ein Antisemit.Die Verbrechen des Israelischen Staates gegenüber den Palästinensern schreien zum Himmel.

    baba ist für mich ein menschenfeind.Hat er auch gegen Mandelas über 25 jährige,widerrechtliche Einkerkerung,die brutale
    Ermordung Allendes in Chile,übrigens mit dem Segen der USA protestiert? Wahrscheinlich nicht.
    Dierkes hat mehr als recht
    frajo

    • 10.1
      Werner Cichowski sagt:

      guter kommentar 

    • 10.2
      Beka sagt:

      @ Franz Josef
      Peine:

      «Die
      aufgeregte Empörung der Blockparteien auf unsere Aktuelle Debatte  “Keine
      Zusammenarbeit mit Schurkenstaaten – Deutsch-israelische Zusammenarbeit
      beenden” zeigt, wie notwendig diese Debatte ist; eine Debatte, die Sie am
      liebsten gar nicht zugelassen hätten. Doch weil die Angst vor einer Niederlage
      beim Verfassungsgerichtshof für Sie zu groß war, formulierten Sie lieber eine
      klägliche Präsidiumserklärung, mit der Sie einmal mehr Ihre Unterwürfigkeit
      gegenüber Israel dokumentiert haben!

      Fakt ist: Mit dem aktuellen Überfall auf einen Hilfsgüterkonvoi für den
      Gaza-Streifen hat sich Israel endgültig als Schurkenstaat entlarvt!

      Vor kurzem wurde die fast 90-jährige Journalistin Helen Thomas als
      dienstältestes Mitglied des Pressekorps im Weißes Haus abserviert, weil Sie den
      Satz äußerte: “Die Juden sollten zum Teufel noch mal aus Palästina
      abhauen”. Meine Damen und Herren, wie viel Wut muß in der alten Dame
      stecken, daß sie so einen Satz formuliert. Doch ihr Wutausbruch wird umso
      verständlicher, wenn man weiß, daß ihre Eltern aus dem Libanon stammen, einem
      Land, daß besonders unter Israel zu leiden hatte – ein Land, daß durch die
      israelische Invasion 1982 über 17.000 Tote zu beklagen hatte.

      Für (uns) ist der aktuelle Überfall kein Ausrutscher, Gewalt ist eine
      historische Konstante des Zionistenstaates. Man könnte auch sagen: Israel hat
      nicht nur ein Sonderverhältnis zum Geld, sondern auch ein besondere Affinität
      zum Staatsterror!

      Meine Damen und Herren, zu Beginn der zionistischen Landnahme um 1880 lebten in
      Palästina 460.000 Menschen, darunter nur 5 % Juden. Schon zur Gründung Israels
      im Mai 1948 wurden 300.000 Araber aus Heimat gewaltsam vertrieben. Mit
      Terrororganisationen wie der Irgun und der Haganah zieht sich die Blutspur des
      Zionismus wie ein roter Faden durch Geschichte Palästinas!

      Doch bis heute leugnet Israel die blutigen Ursprünge seiner Existenz. Kein
      Wunder, gebärden sich doch die Juden seit 3.000 Jahren als Opfer der
      Weltgeschichte, während die eigene Rolle als Tätervolk verschwiegen wird. Und
      wer die gewalttätige Seite des Judentums anspricht, der wird wie der
      Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann politisch kaltgestellt.

      Einer der eifrigsten Vertreibungsbefürworter war der erste Ministerpräsident
      Israels, David Ben Gurion: Ich bin für Zwangsumsiedlung; darin sehe ich nichts
      Unmoralisches. Nach der Vertreibung der Araber per Notstandsverordnung vom 12.
      Dezember 1948 wurden die Flüchtlinge schließlich auch ihres Eigentums beraubt.

      Müßte ich alle Verbrechen Israels in über 60 Jahren Existenz aufzuzählen, müßte
      ich ein ganzes Verbrecheralbum aufschlagen. Ich erinnere an die zahlreichen
      Mossad-Morde an politischen Gegnern, an die Siedlungspolitik in den besetzten
      Gebieten, an den Bombenterror und das Gemetzel von Bodentruppen im
      Gaza-Streifens, dem im Dezember 2008 über 900 Menschen zum Opfer fielen,
      darunter über 300 Kinder!

      Und wird Israel doch mal in einem UNO-Gremium kritisiert, ducken sich die
      Vertreter der Bundesrepublik vor der Israel-Lobby und der blühenden
      Holocaust-Industrie; stärken sie dem Apartheidstaat demonstrativ Rücken. Die
      Politiker machen sich damit verantwortlich, daß der jüdische Terrorstaat immer
      mehr zu einer tickenden Zeitbombe für den Weltfrieden wird. Denn ist doch
      offenkundig: Terrorismus und Unterdrückung tragen einen Namen: Den Namen des
      Staates Israel!

      Wenn Sie nicht wollen, daß auch an Ihren Händen das Blut palästinensischer
      Kinder klebt, machen Sie Schluß mit dem Kuschelkurs – Beenden Sie endlich die
      Zusammenarbeit mit diesem Schurkenstaat!»

    • 10.3
      Bananarama sagt:

      Ekelhaft, wie das “israelkritische” Gutmichelgesocks ständig angebliche jüdische Freunde als Kronzeugen heranziehen, nur um ihren virrulenten Antisemitismus mehr recht als schlecht zu tarnen. Erbärmlich sowas!

  • 11
    Ninon sagt:

    Die Geistesverwandschaft zwischen der rechtsextremen NPD und Dierkes ist offensichtlich. Die NPD und Die Linke mit Dierkes argumentieren auf der haargenau gleichen Linie:

    http://www.npdfrankfurt.de/index.php/menue/24/thema/939/id/2012/anzeigemonat/05/anzeigejahr/2010/infotext/Udo_Pastoers_Das_erneute_Massaker_der_Israelis_muss_endlich_zu_Konsequenzen_fuehren/Aktuelles.html

  • 12
    Frank sagt:

    Hier ist ein aktueller Artikel, insbesondere die Kommentare sind interessant:
    http://www.ruhrbarone.de/lak-shalom-antisemitismus-antiamerikanismus-und-die-linke/

  • 13

    [...] Widerspruch. Diese Aussage machte der Fraktionsvorsitzende der Duisburger Linksfraktion im Interview mit der kleinen, eher unbekannten Online-Zeitung freiheitsliebe.de. Er bezog sich dabei auf den [...]

  • 14

    [...] ist ein offener Brief von Hermann Dierkes, mit dem wir vor kurzem ein Interview geführt haben, welches die Debatte in der Linken stark beeinflusst [...]

  • 15

    Das gewimmere der Kriegstreiber- und Kolonialisten-Lobby hier im Kommentarbereich lgeicht den Rechtfertigungs- und Schutzbehauptungsorgien von Schwerstkriminellen, die auf frisczher Tat ertappt wurden. Nicht fehlen darf natürlich der Verweis auf die schrekcliche Kindheit. Dazu fällt mir übrigens ein recht böser Witz ein:

    Ein Araber wird in Israel tot aufegefunden. Die Obduktion ergibt: 17 Schüsse in den Rücken. Der ermittelnde Beamte erklärt gegenüber dem Fernsehen: “Eine Tragödie. Ich habe noch nie einen so schrekcliehn Selbstmord gesehen”

    So verhält es sich auch mit der Politik der zionistischen Entität. Man tut so als ob sich das Apartheids- und Besatzungsregime im historischen Palästina sich gegne einen geplanten Holocaust durch die Hamas mit Kassam-Feuerwerksrakten nur mittels eines Genozids vorwärts verteidigen könne. und wer das eben nicht lguabt ist ein Antisemit. Es wird darauf verwiesen, daß angeblich die Mehrheit der Juden den Zionismus unterstützen würde. Das mag man nun glauben oder nicht, fakt ist jedenralls, daß sich über 70% der Juden nicht daran beteiligen und ein Leben als Wehrbauern ablehnen und lieber mit den angblichen Antisemiten in Europa, USA, Rußland oder dem Iran zusammenleben. Tatsache ist auch, daß der zionistishcne ENität imemr schwerer fällt genug Siedler zu finden, die es lieben in Festungen verschanzrt von Leuten die sie hassen umgeben ihre Kinder großzuziehen. Fakt ist ebenfalls, dßa genau aus diesem Grund die Juden in aller Welt von der zionistischen Regierung in Angst und schrecken versetzt werden müssen. Denn nur wer glaubt, daß er ohnehin von eliminatorischen Antismiten umgeben ist, auch bereit ist in das einzige Land zu ziehen, indem er wirklich als Jude gefährdet ist – nämlcih Palästina, als folge von über 60 Jarhen Kriegsverbrechen und ethnischen Säuberrungen im Namen des Judentums. Der Angrif auf DIE LINKE wird durch nur nebenbei als Munition gegn alles Linke und Friedensbewegte mitgenommen. In wirklichkeit geht es niocht um die Linke oder gare DIE LINKE, sondern um die jüdischen Gemeinden in der westlichen Welt, in denn sich imemr mehr sjüdische Stimmen gegne die Verbrechen Israels erheben. WEnn der Zionismus in den jüdischen Gemeinden von diesne Stimemn tatsächlich delegitimiert wird, welche Existenzberechtigung hätte dann der Zionismus noch? Und dabei geht es nicht nur um die Interessen zionistischer und imoperialistischer Juden, die Rüstungsindustrie der BRD und der USA ist quasi verschmolzen mit der Israels. Und es geht um die beherrschung der REgion. Die Araber sind besser zu beherrschen, wenn sie gespalten und rückständig sind. Es hängt also für viele Kapitalinterssen etwas davon ab, daß es diesen Siedlerstaat gibt und er ständig Kriege führt. Nicht zuletzt für die arabische Reaktion, denn die ständige zionistische Agression beschäftigt ihre arabischen Gegner wie etwa die beiden Baath-Parteien, die Hiz’b’allah und die wenigen echten Kommunisstischen PArtein, die es in den Ländenr der arabischen Nation gibt.

    Eine weiter Frage ist: Was für ein Hilfe wäre es für den Kampf der Araber im historischen Palästina wenn ANtizionisten Antisemitismus in EUropa fördern würden? Würde man dadurch dem Zionsimus nicht noch mehr Siedler zuführen? Das Gegenteil ist der Fall. Antizionisten haben ein Intersse daran, den Antisemitismus in Europa zu beseitigen. Denn je sicherer und freier Juden hier ihren GLauben und ihre Lebnsweise praktizieren können umso eher sind auch jüdische siedler bereit das zionsitische Projekt aufzugeben und anch Europa zurückzukehren, falls sie einem Frieden mit den Arabern oder gar ienem gemeinsamen demokratischen Staat nicht trauen.

    Welche Verbündeten haben denn die Apologeten des Zionismus in Deutschland, die Broderisten und Antidetuschen? Es ist die extreme imperiale Rechte, es sind die NeoCons und Geert Wilders. Udn wer steht an der seite der Araber? Es sind Chavez, Castro, die gesamte Linke Latainamerikas, Rußlands und der ganzen Welt. Sie haben mirt der WElle von Anerkennungen Palästinas und diplomatische Sanktionebn gegen Israel die Wende eingeleitet. Die Antifaschisten stehn an der Seite Plästinas, die Imperiale und rassistische Rechte, die seit 1991 rund 4,5 Mio Iraker ermordetr hat und damit 20% der iraksichen BEvölkerung (solche Relationen, die den Tatbestand des Völkermords unwiderlegbar erfüllen, gab es zuletzt im II. Weltkrieg in Libyen und Belarus). Zionistische Täter sind keine Opfer. Schon gar kein Schoah-Opfer, die machen nämlcih inklusive ihrer Anghörigen erster Ordnung nur 3% der israelsichen Staatsbürger aus. Selbst die Araber sind mit 16% eine größere Gruppe,wenn man nur die offiziellen zahlen nimmt, von den illegalen ganz zu schweigen, dann sind es fast doppelt soviele. Menschen ohne Rechte, die billige Arbeitssklaven sind, so wiee übrigens auch die arabischen und schwarzen jüdische Minderheit, die massiv diskriminert werden obwohl sie jüdische Israelis sind. Entkleidet man den Zionsimus sines religiösen Gewandes bleibt eine brutale diktaroische Apartheidsherrschaft weißer Europäer und Nordamerikaner, die wie die französcihen und italiensichen Siedler von ihren Mutterländern zur Zeit des klassischen Kolonialismus militärisch abtgesichert und finanziell subventioniert werden. Und trotz ihrer Verbrechen an den Arabern haben diese sie nicht ausgerottet nach der Befreiung. Vile haben die ehemaligen Kolonien verlassen, aber es sind auch unzählige geblieben und ihre Nachfahren leben noch heute in Algerien und Libyen.

    Es wird Zeit diese Propagandamatrix abzuschalten. Der Zionismus hat nicht mit der Shoah begonnen und er wird auch nicht in einem Holocaust enden, wenn er besiegt ist. ER wird nur ein weiters dunkles Kapitel darstellen aus der Epoche des Imperialismus. Nicht mehr und nicht weniger.

    „Die Araber müssen einfach gehen. Aber es bedarf eines günstigen
    Augenblicks um das geschehen zu lassen, am besten so etwas wie ein
    Krieg“

    Ben Gurion, Tagebuch vom 12. Juli 1937

    „Als wir – die Nachfolger der jüdischen Propheten – nach Palästina
    zurückkehrten… wollte die Mehrheit des jüdischen Volkes eher von Hitler
    lernen als von uns.“

    Martin Buber, to a New York audience, Jewish Newsletter, June 2, 1958.

    „Unsere Väter haben die Grenzen erreicht, die im Teilungsplan von 1947
    anerkannt wurden. Unsere Generation erreichte die Grenze von 1949. Aber
    die Sechs Tage Generation war in der Lage, Suez, den Jordan und die
    Golanhöhen in Syrien zu erreichen. … Dies ist nicht das Ende; denn nach
    den augenblicklichen Waffenstillstandslinien wird es neue Linien geben.
    Aber diese werden über den Jordan hinausreichen, vielleicht in den
    Libanon, vielleicht nach Zentralasien…“

    Moshe Dayan, Times 25.6.1969

    • 15.1
      Bananarama sagt:

      Der durchgeknallte Judenhasser, glühende Verehrer jedweder kommunistischer Diktatoren und islamischer Terroristen, Sedlmair, hat mal wieder ganz schlimmen verbalen Durchfall. Widerwärtig.

  • 16

    [...] hat sich bis heute nichts geändert. Der Internetseite “Die Freiheitsliebe” sagte Dierkes noch vor wenigen Tagen: “Seit ich mich öffentlich gegen den mörderischen Angriff der [...]

  • 17

    [...] heute nichts geändert. Der Internetseite “Die Freiheitsliebe” sagteDierkes noch vor wenigen Tagen: “Seit ich mich öffentlich gegen den mörderischen Angriff der israelischen Armee auf Gaza zur [...]

  • 18
    B. Kant sagt:

    Jürgen
    Hans Paul Rieger († 2009) Holocaustleugner, Neonazi, Antisemit
    und NPD-Politiker, Vorsitzender der völkisch-neuheidnischen Artgemeinschaft und Hauptorganisator
    des Rudolf-Heß-Gedenkmarsches,
    hat – wie Herman Dierkes – auch stets zum Boykott Israels aufgerufen.

     

    http://de.altermedia.info/general/jurgen-rieger-boykottiert-israel-060309_24150.html

    Der interessierte Israel-Boykotteur findet auf
    der Neonazi-Homepage auch noch eine Liste mit
    Israel koopierierender Firmen.

     

  • 19

    [...] Die Herausgeber sind zum einen die Friedensaktivistin, Publizistin (u. a. in der Jungen Welt), Autorin und Übersetzerin Sophia Deeg. Zum anderen Hermann Dierkes, seit 40 Jahren in der politischen Linken aktiv, bekannter IG-Metaller und seit 1999 Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE in Duisburg, mit dem wir vor kurzem ein Gespräch führten! [...]

  • 20

    [...] Apartheid-Staates“. Das Linksparteimitglied Hermann Dierkes sagte am 13.Mai 2011 in einem Interview: „Ich frage mich des Weiteren, wie Men¬schen, die von ihrem Antifaschismus, ihrer Friedensliebe [...]

  • 21

    [...] Apartheid-Staates“. Das Linksparteimitglied Hermann Dierkes sagte am 13.Mai 2011 in einem Interview: „Ich frage mich des Weiteren, wie Men¬schen, die von ihrem Antifaschismus, ihrer Friedensliebe [...]

  • 22

    [...] Apartheid-Staates“. Das Linksparteimitglied Hermann Dierkes sagte am 13.Mai 2011 in einem Interview: „Ich frage mich des Weiteren, wie Menschen, die von ihrem Antifaschismus, ihrer Friedensliebe [...]

  • 23
    Haskala Bayern sagt:

    Aktuelle interessante Artikel:

    Mutmaßliches Linke-Mitglied posiert mit Waffen und droht gegen Zionistenhttp://npd-blog.info/2011/07/30/mit-waffen-gegen-zionisten-202/”Umstandslose Antiimperialisten”http://haskala-bayern.blogspot.com/2011/07/umstandslose-antiimperialisten.html

  • 24

    [...] werden. Markus Bindner Bismarckstrasse 20 79331 Teningen info@bindner.com http://www.iontophorese.deÜbermäßiges Schwitzen, Hyperhidrose, ist überaus unangenehm. Wer unter Hyperhidrose leidet kennt die…ände oder Achselschweiß sind für die Betroffenen ein großes psychologisches Problem. Es wird [...]

  • 25

    [...] Auch mit dem deutschen Phänomen der Antideutschen haben wir uns beschäftigt und versucht ein wenig L… [...]

  • 26

    [...] Welch Menschenrechtsverständnis, welch Völkerrechtsverständnis, welchen Friedens- aber auch Freiheitsbegriff vertritt aber auch ein Hermann Dierkes, der sich fragt: [...]

  • 27

    [...] Artikel von Katharina König, in welchem sie gegen ihren Genossen Hermann Dierkes schießt und sogar dessen Ausschluss fordert, ist der beste Beweis, dass in der Linken immernoch [...]

  • 28
    Graubaer 60 sagt:

    Hallo BaBa oder besser bla bla es ist sicherlich nicht leicht einen solch langen Text fehlerfrei zu lesen. Herr Dierkes hat nur die Wahrheit gesagt und wer sie nicht wiederlegen kann der kann in seiner Reaktion eigentlich nur wie Sie agieren und das heißt verunglimpfen , beschimpfen oder belegen wir ihn mit Schimpfwörtern, damit qualifizieren wir ihn ab. Nach dem Motto wenn man eine Lüge oft genug wiederholt dann wird sie auch geglaubt und zur” Wahrheit ”
    und immer bleibt was hängen.

  • 29
    Anonymous sagt:

    Lieber Hermann Dierkes,
    in der Hoffnung (und Gewissheit), auch Deine Kampfkompetenz noch optimieren zu können, verlinke ich hier auf meine Beiträge zum Thema “Antisemitismus-Vorwurf” und “Antisemitismus-Lüge” – und dies auch in der Hoffnung/Erwartung, Rückmeldungen zu erhalten: http://profiprofil.wordpress.com/tag/antisemitismus/
    Mit freundlichem Gruß
    Gerd Weghorn

  • 30
    M Eiben sagt:

    Links heisst nicht renitent. Das gilt für neurechte Antideutsche und linke Israelkritiker. Wenn die progressive Vision ganz fehlt und nur noch die Denunziation übrig bleibt, dann ist das schlecht. Denunzianten und Feinde eines herrschaftsfreien Diskurses sind für mich nicht links. Dazu gehört eben auch dieser Fokus auf das eliminatorische Denken. Es ist ja einfach, jmd. als Antisemiten/Vaterlandsverräter/Hexe/Weltverschwörer zu denunzieren, weil es eben keinen verträglichen Antisemitismus geben soll. Wenn man heute jmd als Hexe bezeichnet, zuckt der Herr Pfarrer nun mit den Achseln. Die “Jüdische Weltverschwörung” ist Unsinn und nicht falsifizierbar. Der Antisemitismusvorwurf auch nicht, dieser Vorwurf lässt sich nicht entkräften. Der Rufmörder hat nichts zu verlieren, das verschafft niederen Naturen ein Gefühl von Macht über andere.

  • 31
    Gargamel55 sagt:

     Wirst Du beleidigt, indem Du völlig haltlos mit den Naziverbrechen in
    Verbindung gebracht wirst, hast Du juristisch keine Mittel! Das ist
    absurd.

    Tja, nun wissen auch Sie, mein Herr, wie es aussieht, wenn man zu unrecht beschuldigt wird. Ist gar net so lustig, wie?

  • 32
    Blabla sagt:

    Israel hat übrigens keine Verfassung, weil es sich sonst als Apartheid-Staat auch de jure entlarven würde.

    Womit sich Dierkes wieder einmal entlarvd hat. Araber haben in Israel übrigends gleiche Rechte, sind sogar im Obersten Gericht, sind im Parlament, sind als Diplomaten tätig.

    By the Way: Gaza ist absolut Judenfrei seit die Siedler abgezogen sind. Was brachte es ausser 1650 Raketen jährlich richtung Israel?

  • 33

    [...] Dieser Artikel ist zwar schon etwas älter, hat aber an Brisanz nichts eingebüsst. Im Mai 2011 echauffierte sich der Ruhrbaron über die Linken, weil auf deren Internetserver ein „antisemitisches Flugblatt“ gefunden wurde. Wie unsachlich die Barone damit ins Fettnäpfchen traten, kann man hier dann nachlesen. [...]