Es geht nur gemeinsam gegen Rechts!

Es ist nun fast 80 Jahre her, dass die Faschisten in Deutschland an die Macht gekommen sind. Mehr als 65 Jahre hatten wir Zeit um aus unserer eigenen Geschichte zulernen. Doch haben wir wirklich aus den Fehlern gelernt, die vor der Machergreifung geschehen sind? In der Zeit vor der Machtübernahme kämpften Kommunisten gegen Sozialdemokraten, Sozialdemokraten und Liberale konnten sich nicht einigen im Kampf gegen Rassismus und Faschismus.

Heute ist die Gefahr das Faschisten in Deutschland an die Macht kommen äußerst gering. Dennoch ist zur Vorsicht geboten und der Mensch sollte sich gegen Rassismus, Faschismus und Rechtsextremismus zur Wehr setzen. Wir wissen heutzutage um die Gefahren des Rechtsextremismus und das man gegen eben diese vorgehen muss. Der Kampf gegen Rechts wird auch von den verschiedensten Organisationen und Parteien aufgenommen, meist aber nur mit Organisationen und Parteien, die eine ähnliche politische Richtung haben. Warum ist es uns nicht möglich, dass wir aus den Fehlern Vergangenheit lernen.

Rote Fahnen am Himmel

Demonstrationen gegen Rechtsextremismus werden meist getragen von den drei großen Parteien links der Mitte, also SPD, den Grünen und der Linken. Wieso ist es uns nicht möglich, dass wir bei Demonstrationen gegen Rechts zusammen mit Mitgliedern der FDP und der CDU auf die Straße stellen. In einer Gesellschaft in der die Geschichte allgegenwärtig ist, sollten wir gelernt haben, dass der effektivste Einsatz gegen Rassismus und Faschismus, ein Einsatz ist den die gesamte Gesellschaft zu tragen hat. Wir sollten aus der Geschichte gelernt haben, dass man gegen solche extremistischen Positionen am ehesten vorgehen kann, wenn man dabei alle Bürger mit ins Boot nimmt, die die Wiederholung der Geschichte ablehnen. Der Kampf gegen Rechtsextremismus wird auch von CDU/CSU und FDP befürwortet und die Mitglieder dieser Parteien sollten wir auffordern mit uns zu demonstrieren gegen die Rechte. Wir müssen nicht unbedingt deren restliche Postionen teilen, dies ist auch unter den heutigen Demonstrationsteilnehmern nicht der Fall. Wir müssen nur alle Demokraten in unserer Gesellschaft daran erinnern, was die größte Gefahr für die Demokratie ist.

Links und Konservativ

In einer Demokratie sollte es möglich sein, dass Linke und Konservative gemeinsam gegen Rechtsextremismus demonstrieren. Inhaltliche Unterschiede dürfen kein Hindernis sein, wenn es um Engagement geht. Beim Kampf gegen Rechts sollte man versuchen die gesamte Gesellschaft zu integrieren, dies geht nicht in dem man sich auf die Unterschiede beruft, sondern nur durch  eine Politik des “kleinsten gemeinsamen Nenners” und dieser sollte für jeden Demokraten im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu finden sein.

Demonstrationen gegen Rassisten sollten in Deutschland von mehr als nur einer Gruppe dieser Gesellschaft geführt werden. Auch wenn es für bekennende Antifas ein merkwürdiger Gedanke zu sein scheint, neben Konservativen und Neoliberalen zu demonstrieren, darf dies kein Ausschlußkriterium sein. Nein beim Engagement gegen Vorurteile ist die Vielfalt ein wichtiger Bonus den wir nutzen können, denn es zeigt, dass man mit demokratischen Positionen leben kann und sogar gemeinsam arbeiten kann. Einen Demokraten zeichnet es aus, dass er andere Meinungen akzeptiert und respektiert solange diese nicht diskriminierend oder gewaltverherrlichend sind. Demonstrationen gegen Rechts sollten alle Gruppen dieser Bevölkerung zur Teilhabe einladen, daher sollte dies unter einem möglichst einfachen Motto wie “Gemeinsam gegen Rassismus und Faschismus” geschehen. Denn die Teilhabe aller Teile unserer Bevölkerung am Kampf gegen Rechtsextremismus ist wichtig und wertvoll!

 

  • JB

    Ich muss sagen mir gefällt euer Beitrag sehr gut und Ich befürworte den Aufruf gemeinsam, egal welcher politischen Richtung angehörig, gegen Rechts zu demonstrieren. Allerdings spreche ich mich auch ausdrücklich gegen ein Verbot der NPD  aus. Meiner Meinung nach darf es in einer Demokratie nicht vorkommen, dass bestimmte Parteien verboten werden. Auch wenn es in eurem Beitrag heißt: ”
    Einen Demokraten zeichnet es aus, dass er andere Meinungen akzeptiert und respektiert solange diese nicht diskriminierend oder gewaltverherrlichend sind.”, definiert sich eine Demokratie darüber, dass das Volk entscheidet. Und wenn es Menschen gibt, welche die NPD wählen, und politisch rechts gestimmt sind, dann respektiere Ich diesen Menschen und dessen Meinung wie jede andere auch. 
    Daher spreche Ich mich eindeutig gegen ein NPD verbot aus.

  • Dr. Thorsten Schmidt

    Unsere Demokratie und unsere gesetzlich geschützte Meinungsfreiheit sollten sowohl linksextreme (DIE LINKEN) als auch rechtsextreme (NPD) Splitterparteien ertragen können. 

    • Angeloianonne

      sag mal thor-steiner, gibt es auf dieser hp kein thema auf dem du deinen geistigen duenschiss nicht verspruehst? ein nazi dessen vorbilder sarazin, wilders, pipes,herre und unzaehlige faschistoide primaten die eineangeloianonnen globalen massaker an muslimen planen hat nach meiner meinung hier niangelox zu suchen.@ freiheit, warum sperrst du diesen vollpfosten nicht?bietest ihm etwa plattform fuer seine hasstiraden die er als “meinungsfreiheit” tarnt, zumal dass er in einem seiner posts zur spende fuer seinen mentor mannheimer aufgerufen hat. solltest dicha schaemen. zum vergleich kannst du mal bei pi-nHunterews versuchen zu spenden fuer pierre vogel aufzurufen bin mal gespannt ob die es zulassen wuederdn. solltest dich echt schaemen solchen halbaprimaten  wie diesem moechtegern “doktor” platform zu bieten.

      • Freiheitsliebender

        @a76531171933d40bf30ede73243719ac:disqus die Frage ist berechtigt, allerdings verteidigen wir wirklich die Meinungsfreiheit und da können wir auch solche Kommentare ertragen. Ich hoffe, dass du unsere Motivation verstehst!

  • Gast

    “Heute ist die Gefahr das Faschisten in Deutschland an die Macht kommen äußerst gering.”

    Im Moment stimmt das zwar aber keiner weiss, was so alles die nächsten Monaten passieren wird. Wie heisst es so schön, “die Decke der Zivilisation ist dünn”. Solange wir im Überfluss leben, ist der Mensch gesittet aber wenn es wirklich ans Eingemachte geht, kommt die hässliche Seite zum Vorschein.

    Man darf auch nicht vergessen, dass den Eliten eine faschistische Revolution alle mal lieber ist als eine sozialistische oedr kommunistische. Das ist heute nicht anders wie damals. Und der latente Islamhass ist zudem geeignet mit einem Sündenbock von den wahren Schuldigen abzulenken.

  • Infoliner

    Ihr Lieben, wie kann es sein, daß hier immer noch “Flügelkämpfe” propagiert werden? Ist Euch nie aufgefallen, wie extreme Gruppierungen aller Seiten vom “Verfassungsschutz” oder, im Fall der NPD beispielsweise, vom MI5 nicht nur gestützt, sondern gegründet und geführt werden? Wozu soll das wohl gut sein?
    Vielleicht erinnert sich einer an den alten Spruch “divide et impera”. Da laßt Ihr Euch einspannen. Das paßt nicht zu dem Anspruch der Freiheitsliebe, denn Freiheit ist Menschenfreiheit und kennt nur Menschen, nicht aber Systeme, Organisationen, Staaten und überhaupt all die alten Strukturen.
    Hört auf, Euch ablenken zu lassen und andere mit abzulenken. Schaut, was wirklich wichtig zu tun ist und tut das dann. Bisher ist mein Eindruck, leider, daß diese Seite selbst zu den Verwirrern gehört. Sollte das denn so sein, dann laßt Euch wenigstens fett bezahlen und macht sowas nicht auch noch freiwillig.

BannerFans.com
Soziale Netzwerke



Creative Common